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	<title>x-ding.com &#187; hasse</title>
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	<description>Erotische Geschichten</description>
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		<title>Der Schluessel</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 19:41:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Dieser Blick. Mary begegnete ihm nicht zum ersten Mal an diesem Abend. Ein klarer, harter, aber unbeteiligter Blick. Mit Sicherheit die arrogantesten Blauaugen zwischen Lands-End und dem aeussersten Zipfel Schottlands. Aber ungemein interessant &#8230;
Seit er ins Flackerlicht der Londoner Nobeldiskothek in der Hyatt Street getreten war, hatte ihn Mary nicht mehr aus den augen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img class="alignleft size-medium wp-image-134" title="03" src="http://x-ding.com/wp-content/bilder/03-300x200.jpg" alt="03 300x200 Der Schluessel" width="300" height="200" /></p>
<p><span id="more-133"></span></p>
<p>Dieser Blick. Mary begegnete ihm nicht zum ersten Mal an diesem Abend. Ein klarer, harter, aber unbeteiligter Blick. Mit Sicherheit die arrogantesten Blauaugen zwischen Lands-End und dem aeussersten Zipfel Schottlands. Aber ungemein interessant &#8230;</p>
<p>Seit er ins Flackerlicht der Londoner Nobeldiskothek in der Hyatt Street getreten war, hatte ihn Mary nicht mehr aus den <a target="_blank" href="http://www.augen.de">augen</a> gelassen. Mal etwas anderes. Schnieke Popper und schockfarbene Punker gab es schliesslich an jeder Strassenecke. Extremer Einheitslook einer uniformen Gesellschaft.<br />
Dafuer war kein Platz in Marys ausgezeichneter Erziehung. Behuetete Kindheit, Privatschulen und das Studium an der Oxford-University hatten Modetrends und Traeger endgueltig degradiert.</p>
<p>Keine Chance fuer Nachlaeufer. Das wurde allen zeitweiligen Begleitern zwangslaeufig klar: Mary war anspruchsvoll. In jeder Beziehung. Sie kannte fast jeden Winkel der Erde von ausgedehnten Reisen in Begleitung ihrer Eltern, sie kannte die besten Lokale von diversen Einladungen wechselnder Verehrer und sie kannte auch danach alle Tricks, die Anwaerter beiderlei Geschlechts anwanten, um bei Mary mehr als nur kurzzeitigen Eindruck zu hinterlassen. Denn Mary war eines jener Maedchen, fuer das jeder, der nur in Sichtweite kam, die besten Jahre seines Lebens opfern wuerde. Und es hatte schon viele Opfer gegeben. Haare wie nachtschwarze Seide, eine Figur, die selbst sittenstrenge Gottesdiener begeistert in die Suende treiben wuerde, und das alles von einem Laecheln veredelt, das Kriege verhindern oder entfachen koennte.</p>
<p>Mary war schoen. Und sie wusste das. Eine gefaehrliche Kombination. Keiner konnte dem lange genug wiederstehen. Alle hatten sich nach kurzer Zeit in winselnde Bittsteller verwandelt, die um ein klein wenig Liebe flehten. Sie hasste sie alle. Es war immer dasselbe und es wurden immer mehr. Aber mit jedem Neuen wuchs Marys Hass. Und allmaehlich kam eine seltsame Art Freude auf. Sie begann, die sklavische Abhaengigkeit ihrer Verehrer zu lieben. Und zu hassen. Gleichzeitig und mit zerstoererischer Intensitaet.</p>
<p>Langsam aber war der Funke erloschen. Gleichgueltigkeit. Die ewig langweiligen Feste feister Freunde, Abende zwischen Langeweile und Ekel.</p>
<p>Und jetzt er.</p>
<p>Noch nicht einmal hatte er in ihre Richtung gesehen. Sein Blick schien die Menschen auf der Tanzflaeche nicht einmal wahrzunehmen. Dieser Blick &#8212; er musste irgendwo weit hinter den Augen entstehen. Lange, gepflegte Finger umschlossen ein Glas. Es war leer. Er schien es nicht zu bemerken. Am schwarzen Nadelstreifenanzug, sicher vom besten Schneider der Londoner Saville Road, glitzerte ein metallisches Emblem im Licht der Neonroehren.<br />
Ein winziger Schluessel?</p>
<p>Da langsam, ganz langsam wandte er die Augen in ihre Richtung, wild flackernde Lichtreflexe in den hellblonden Haaren, die Augen kalt, unbeteiligt, unheimlich.</p>
<p>Mary wusste nicht, wie lange sie diesen Augen standgehalten hatte. Wie durch einen Vorhang sah sie ihn, wie er einem Maedchen am selben Tisch etwas zusteckte und dann wieder in Gedanken versank, unbeteiligt, unheimlich.</p>
<p>&#8220;Entschuldigen Sie bitte!&#8221;</p>
<p>Die zarte Maedchenstimme drang kaum durch den Hoellenlaerm donnernder Tanzmusik. Der Plattenspieler hatte eine weitere Schmerzschwelle gnadenlos ueberschritten, der Boden bebte im Rhythmus, die Glaeser an der Bar klirrten im Takt.</p>
<p>&#8220;Bitte sehr!&#8221;</p>
<p>Das Maedchen schob eine schmale Karte in Marys Hand. Zwei Zeilen einer eleganten Handschrift:</p>
<p>&#8220;Ich erwarte Sie morgen frueh in Sutmore Close auf Walnut Island.&#8221;</p>
<p>Kein Name, nur ein kleiner, goldener Schluessel am unteren Ende.</p>
<p>&#8220;Hallo, Sie!&#8221;</p>
<p>Aber das Maedchen war schon wieder verschwunden. Auch er war nicht mehr da &#8230;</p>
<p>Sutmore Close &#8212; allzuviel war auf der verwitterten Metalltafel nicht mehr zu erkennen. Jahrzehnte hatten sie zernagt. Dicke Steinquader, dazwischen ein schweres, schmiedeeisernes Tor. Darunter Lautsprecher und Klingelknopf einer modernen Sprechanlage.</p>
<p>&#8220;Sie wuenschen?&#8221;</p>
<p>&#8220;Guten Tag, mein Name ist Mary Ralston. Ich werde erwartet.&#8221;</p>
<p>&#8220;Bitte kommen Sie herein.&#8221;</p>
<p>Lautlos schwang das Tor nach rechts und gab einen feingeharkten Kiesweg frei. Zwischen uralten Eichen im fahlen Lichtschein, dahinter mehrere erleuchtete Fenster, ein grosses, duesteres Anwesen mit breitem, geschwungenen Aufgang. Die gewaltige Eingangstuer stand weit offen.<br />
Vorsichtig stieg Mary die steinernen Stufen herauf. Ihre spitzen Absaetze erzeugten ein hohles Geraeusch, das von den Waenden gespenstisch zurueckklang. Nicht gerade einladend &#8212; aber Mary hatte schon ganz andere Situationen erlebt.</p>
<p>&#8220;Guten Abend, fuehren Sie mich bitte zu &#8230;&#8221;</p>
<p>Die Ueberraschung liess ihre Stimme stocken. Statt livriertem Butler stand im erleuchteten Eingang ein Maedchen. Gross und schlank, die Laenge ihrer atemberaubenden Beine noch durch hochhackige Schuhe betont. Doch das war nicht das Erstaunlichste: das Maedchen war in ein bizarres Kleidungsstueck geschnuert, eine Art Corsage aus schwarzem Leder, die bis zu den Knien hinabreichte und sie zwang, sich mit kleinsten Schritten zu bewegen. Die zerbrechliche duenne Taille war so brutal zusammengezogen, dass die ueppigen Brueste ueber den oberen Rand der Corsage in ausgearbeitete Koerbchen gepresst wurden. Sie hoben und senkten sich bei jedem Atemzug.<br />
Die Arme des Maedchens steckten in langen schwarzen Handschuhen, die ihr fast bis an die Schulter reichten. Um den schmalen Hals trug sie ein staehlernes Halsband, sehr breit und dick, ohne erkennbaren Verschluss, mit abgerundeten Kanten, an dem vorne ein massiver Ring befestigt war.</p>
<p>Und in der ganzen Aufmachung schien sie sich auch noch wohlzufuehlen! Sie laechelte &#8212; war das nicht das Maedchen, das gestern in der Diskothek die Karte ueberbracht hatte?</p>
<p>&#8220;Folgen Sie mir bitte. Wir warten bereits.&#8221;</p>
<p>&#8220;Sie warten &#8230;&#8221;, aber da hatte sie schon eine eichene Tuer geoeffnet und mit wiegenden Hueften den naechsten Raum erreicht.</p>
<p>&#8220;Guten Abend, mein Fraeulein.&#8221;</p>
<p>Aus einem der schweren Ledersessel hatte sich eine Gestalt erhoben, ein Glas in der Hand, den klaren, durchdringenden Blick direkt auf Marys Augen gerichtet.</p>
<p>&#8220;Ich freue mich, Sie wiederzusehen. Und ich darf bei Ihnen dieselben Gefuehle voraussetzen. Bitte setzen Sie sich und hoeren genau zu, denn was ich Ihnen jetzt zu sagen habe, werde ich nicht wiederholen. Und es wird Ihr Leben vollstaendig veraendern. Reden sie nicht. Noch nicht &#8230;</p>
<p>Ich habe ueber Sie Erkundigungen einziehen lassen, ueber Ihre Eltern, Ihre Freunde, Ihre Verhaeltnisse, nicht einmal Ihre versteckten Geheimnisse sind mir verborgen geblieben. So weiss ich, dass Sie fuer das, was ich mit Ihnen beabsichtige, ausgezeichnete Voraussetzungen bieten. Caroline hat Ihnen ja bereits einen kleinen Vorgeschmack geboten.&#8221;</p>
<p>Mit einer knappen Handbewegung wies er auf die zierliche Gestalt, die bewegungslos in einer dunkleren Ecke des Raumes wartete.</p>
<p>&#8220;Ja, aber wie kommen Sie &#8230; ?&#8221;</p>
<p>&#8220;Wie ich darauf komme, dass bedingungslose Unterordnung einer Ihrer geheimen Wuensche ist? Ich habe Sie analysieren lassen. Mit recht aufschlussreichen Ergebnissen. Die moderne Psychologie verfuegt heutzutage ueber Mittel und Methoden. Aber genug davon. Ich weiss, dass Sie in naher Zukunft keinerlei Verpflichtungen oder Verabredungen haben. Ihren Eltern erzaehlen Sie zunaechst von einem Urlaub in der Karibik &#8212; den Sie ohnehin schon lange planen. Und jetzt &#8230; erklaeren Sie sich bereit!&#8221;</p>
<p>Der kalte, unnachgiebige Blick drang direkt in Marys Unterbewusstsein, loeschte jede Weigerung, bezwang den Willen und hinterliess ein dumpf flackerndes Gefuehl. Neugier? Angst? Wahrscheinlich beides. Da war die Gefuehlsrichtung einerlei. Es passierte etwas. Egal was.</p>
<p>Und es passierte, ohne dass sie darueber eine direkte Kontrolle ausueben konnte. Ein eigenartiger Moment. Aber neu und ungewohnt.</p>
<p>Ploetzlich wurde sie an beiden Armen gefasst und aus dem Sessel gezogen.<br />
Nicht brutal, aber bestimmt und ohne Widerspruch zuzulassen. Ein zweites Maedchen, wie Caroline in eine lange, schwarze Ledercorsage geschnuert und auf hochhackigen Schuhen taenzelnd. Wie in Trance sah sich Mary aus dem Zimmer geleitet, einen hell erleuchteten Gang entlang, dann in einen weiteren Raum mit gepolsterter Tuer.</p>
<p>&#8220;Wir werden Sie jetzt fuer die Nacht vorbereiten. Haben Sie keine Angst.&#8221;</p>
<p>Hinter der Tuer war absolute Dunkelheit. Und bevor sich Marys Augen daran gewoehnen konnten, hatte das Maedchen ihr eine Kapuze ueber den Kopf gezogen. Nein, das war keine Kapuze, eher eine engsitzende zweite Kopfhaut, die sich immer knapper ueber die Augenlider, die Lippen, ueber den ganzen Kopf legte. Marys langes, schwarzes Haar war durch eine Oeffnung nach hinten zu einem Pferdeschwanz gefasst, unter dem Caroline die Schnuerung von oben nach unten zuzog. Der Lederhelm war anhand von Fotografien exakt Marys Gesichtskonturen angepasst. Blind, taub und stumm konnte sie nur noch erahnen, wie die letzten Zentimeter festgezogen und die Maske mit einem kleinen Schloss gegen unberechtigtes Oeffnen gesichert wurde.</p>
<p>Jetzt war sie hilflos, ausgeliefert einer fremden Phantasie. Ohne dass sie sich dagegen zur Wehr setzen konnte, spuerte sie, wie sich viele Haende an den Knoepfen ihrer Seidenbluse zu schaffen machten und einen nach dem anderen langsam oeffneten. Dann streifte sie jemand mit sanfter Gewalt ueber ihre nach hinten gebogenen Arme. Fast gleichzeitig glitt ihr Rock nach unten, zarte Finger loesten die Klipse des Strumpfguertels, den Verschluss ihres Buestenhalters. Das Hoeschen wurde einfach zerschnitten.</p>
<p>Jetzt war Mary <a target="_blank" href="http://www.nackt.de">nackt</a> &#8212; bis auf die Ledermaske, die gerade genuegend Luft durch die kleine Oeffnung an der Nase, aber sonst weder Licht noch Geraeusche durchliess. Wieder wurde sie von zarten Haenden ergriffen und wenige Schritte durch den unbekannten Raum gefuehrt. Irgend etwas schien sich ueber ihrem Kopf abzuspielen, aber sie konnte den Sinn und Zweck der Aktion nicht genau lokalisieren.</p>
<p>Ploetzlich spuerte sie eine Kraft, die sie unnachgiebig nach oben zog -nicht viel, nur so wenig, dass sie auf Zehenspitzen stehen musste. Jetzt war sie unfaehig, auch nur einen Schritt auszuweichen. Da &#8212; wieder eine Beruehrung. Diesmal flaechig, von der Ferse bis zum Hals eine einzige kalte Wand. Mary erschauerte. Was hatte man mit ihr vor? Auf einmal schien die kalte Wand um sie herum zuzuklappen, jetzt wurden ihre Arme an den Koerper gepresst.</p>
<p>Das war keine Wand. Es musste eine genau angepasste Lederhuelle sein, in die sie immer fester eingeschnuert werden sollte! Schon waren ihre Beine bewegungslos, jetzt nahm der Druck auf die Arme zu. Die Lederhuelle war anscheinend mit stabilen Laengsstreben versehen &#8212; Mary spuerte, wie sie unnachgiebig geradegezogen wurde. Schliesslich liess der Zug an der Maske nach. Im ersten Moment durchzuckte Mary nur ein Gedanke: &#8220;Ich falle!&#8221; Aber die versteifte Lederhuelle liess sie langsam nach hinten kippen, bis sie von vielen Haenden aufgefangen und auf eine weiche Unterlage getragen wurde.</p>
<p>Der erste Gedanke war: &#8220;Ich muss wohl getraeumt haben.&#8221; Doch schon der zweite machte Mary unmissverstaendlich klar, dass hier alles Realitaet war.<br />
Sie fand sich unfaehig, auch nur den kleinen Finger zu ruehren. Trotzdem war sie allem Anschein nach eingeschlafen, eingeschnuert in einen Lederkokon, der sie voellig bewegungslos in einen tiefen Schlaf gezwungen hatte. Doch jetzt schien die Nachtruhe beendet: die Schnuerung liess nach, zuerst an den Beinen, dann konnte sie auch ihre Arme wieder ausstrecken.<br />
Ein unbekanntes Gefuehl der Leichtigkeit durchstroemte Mary, es war wie federleichtes Schweben.</p>
<p>Herrlich!</p>
<p>Aber es sollte nicht lange dauern &#8230;</p>
<p>Mary erwachte. Ganz langsam, fast zaghaft versuchte sie, einen klaren Gedanken zu formen. Doch die Traeume der letzten Nacht behielten die Oberhand. War das alles womoeglich doch ein Traum gewesen, ein Gespinst aus geheimen Sehnsuechten und unerfuellten Wuenschen? Die seltsame Begegnung im naechtlichen London, das duestere Schloss, der Empfang durch die bizarr gekleidete Dienerin. Hatte sie das alles nur getraeumt?</p>
<p>&#8220;Ich hoffe, Sie hatten eine angenehme Nacht!&#8221;</p>
<p>Mary oeffnete die Augen. Da stand er. Jeder Zentimeter laechelnde Realitaet, nicht die kleinste Moeglichkeit, auch nur einen Moment ins Traumland zu fluechten. Es war also Wirklichkeit!</p>
<p>&#8220;Es tut mir nicht im Geringsten leid, Ihnen ueber Nacht derartige Umstaende bereitet zu haben.&#8221;</p>
<p>Er wies, immer noch laechelnd, auf den Lederkokon, der schwarz glaenzend in einer Zimmerecke lag, die zweite Haut, in die Mary die Nacht ueber eingeschnuert gewesen war.</p>
<p>&#8220;Und ich bin sogar sicher, dass Sie meine Ansicht teilen.&#8221;</p>
<p>Mary schwieg. Mit einem Mal wurde ihr bewusst, dass sie nackt war. Nackt auf seidener Bettwaesche, schonungslos seinen Blicken preisgegeben. Ein kurzer Schauer ueberlief ihren makellosen Koerper.</p>
<p>&#8220;Dies ist Ihr Zimmer. Das Personal wird Ihnen beim Ankleiden helfen. Bitte beeilen Sie sich.&#8221;</p>
<p>Die schwere Tuer schloss geraeuschlos. Jetzt erst bemerkte Mary die prunkvolle Ausstattung des Zimmers, weiss und gold in allen denkbaren Variationen, kunstvolle Schnitzereien an wertvollen antiken Moebeln, der Fussboden aus weissem Cararra-Marmor. Der Herr hatte Geschmack. Zumindest sein Innenarchitekt, doch spaetestens an den grossen Fenstern, die auf einen scheinbar endlosen Park fuehrten hatte der Zweck die Kuenste beleidigt &#8212; phantasievoll verziert zwar, aber dennoch von brutaler Stabilitaet, liess ein Gitternetz aus Schmiedeeisen keinen Zweifel daran, dass die Bewohnerin des Zimmers in dieser Richtung keinen Ausgang zu erwarten hatte.</p>
<p>Und durch die Tuer?</p>
<p>Mary starrte auf das, was soeben durch den goldenen Tuerrahmen geschritten war: Zwei Maedchen in aehnlicher Aufmachung wie am ersten Abend, auf bleistiftduennen Stoeckelschuhen, die den trippelnden Schritten gerade genug Halt boten, die derart verlaengerten Beine in Kniehoehe durch den unteren Abschluss der engen Ledercorsage dicht zusammengehalten, in der Taille unnachgiebig geschnuert, die vollen Brueste nach oben gepresst und durch einen Lederriemen geteilt, der an einem staehlernen Halsband angebracht war. Kuenstliche Geschoepfe aus einer anderen Welt.</p>
<p>Doch das Merkwuerdigste war &#8212; sie hatten keinen Mund! Unter den faszinierend geschminkten Augen wurde das ebenmaessige Makeup nicht einmal durch eine winzige Andeutung unterbrochen. Die beiden stummen Dienerinnen bedeuteten Mary, ihnen durch eine Seitentuer zu folgen, die in ein weiteres Zimmer fuehrte, das offensichtlich einem orientalischen Baderaum nachempfunden war. Der Duft schweren Parfuems durchzog das schwuelwarme Innere. Wie auf ein geheimes Zeichen legten sich zwei abgerundete staehlerne Armreifen um Marys Handgelenke. Sie hatte, gefangen vom Anblick dieser Maerchenszenerie nicht mehr auf ihre Begleiterinnen geachtet. Sanft zogen diese Marys Arme nach vorne, leise schnappten zwei Oesen ineinander, eine Kette wurde eingehakt und langsam nach oben gezogen. Dann begannen die beiden stummen Schoenen behutsam, Marys Koerper mit einer undefinierbaren Substanz einzureiben, Gesicht, Kopfhaut, Haende, Beine, jeden Zentimeter.</p>
<p>Was hatte das zu bedeuten? Marys leiser Protest verklang unbeantwortet.<br />
Einige Minuten spaeter wurde sie mit warmen <a target="_blank" href="http://www.wasser.de">wasser</a> uebergossen, ein gewaltiger Schwall, der sie kaum zu Atem kommen liess. Und jetzt sah sie, was die Substanz bewirkt hatte: saemtliche Haare hatten sich geloest, auch die Haare ihres Venushuegels lagen ihr zu Fuessen. Jetzt war sie nackter wie nie zuvor und den Traenen nahe.</p>
<p>&#8220;Was tut ihr mit mir? Warum das alles?&#8221;</p>
<p>Keine Antwort, nur die zaertlichen Bemuehungen der beiden stummen Dienerinnen, auch das letzte Troepfchen Wasser in die flauschigen Tuecher zu tupfen. Mit immer noch hochgezogenen Armen sah Mary, wie die Maedchen begannen, sie anzuziehen. Eine der beiden oeffnete eine konturierte schwarze Huelle, eine Corsage, aehnlich ihrer eigenen, passten sie Marys ohnehin ausgezeichneten Koerperformen an und zogen langsam und unnachgiebig zu.</p>
<p>Mary spuerte, wie ihr das ungewohnte Kleidungsstueck mehr und mehr den Atem nahm, die Taille zusammenpresste und den Beinen immer weniger Bewegungsfreiheit liess. Es schien eine Ewigkeit zu dauern, bis der Zug an ihren Haenden nachliess und die beiden ein enganliegendes Satinkleid ueber ihren straff geschnuerten Koerper zogen, das bis fast zum Boden reichte und im Ruecken nochmals verschnuert wurde. Es war weiss, glaenzend weiss, und die Umrisse, die Mary beim Blick in einem der vielen Spiegel wahrnahm, schimmerten unirdisch. Es war schoen. Schrecklich schoen. Grausam schoen.</p>
<p>Sanft fuehlte sie sich auf eine seltsame Liege gezogen, die Arme und Beine in Klammern festgehalten, den Kopf sacht, aber bestimmt auf die Liegeflaeche gedrueckt. Wieder begann eine der Dienerinnen, eine Substanz auf Marys Gesicht zu verteilen. Die staehlernen Klammern verhinderten jeden Fluchtversuch. Dann glitt eine Beruehrung ueber Marys Mund, eine duenne Haut, die kundige Finger unter der Nase und ueber die Wangen glattstrichen.<br />
Jetzt war Mary stumm, unfaehig, auch nur ein Wort ueber die versiegelten Lippen zu bringen. Sie hatte Angst. Angst vor dem, was noch kommen wuerde.<br />
Aber eine Angst, die seltsamerweise der Neugier wich. Sie spuerte wie Makeup aufgelegt wurde, duenne Pinselchen die Wimpern faerbten, andere die Fingernaegel lackierten. Dann oeffneten sich die Klammern. Weisse Pumps mit erregend hohen Absaetzen standen bereit, die &#8220;Besichtigung&#8221; durch den Herrn und Meister schien angesagt.</p>
<p>Mary wusste nicht mehr, durch wieviele Tueren sie gegangen waren, in wie vielen Gaengen das tickende Geraeusch ihrer Absaetze auf dem marmornen Fussboden geklungen hatte. Das Anwesen musste ausgedehnte unterirdische Raeume besitzen. Sie waren viele Stufen hinuntergeschritten, was Mary anfangs einige Schwierigkeiten bereitet hatte. Doch die beiden Begleiterinnen liessen ihr keine Wahl.</p>
<p>Man fuehrte sie in eine grosse Halle, hinter schweren Samtvorhaengen keine Fenster, im gewaltigen Kamin ein prasselndes Holzfeuer, ringsum wertvolle Buecher und Folianten in verzierten Regalen und Schraenken, kostbare Gemaelde mit finsteren Motiven &#8211; ein Raum, der Ehrfurcht gebieten sollte.<br />
Und es auch tat. Mary musste in einem schweren Lederfauteuil Platz nehmen, ein Stahlring wurde um ihren schmalen Hals gelegt, der mit einer kurzen Kette an einem Ring der Sessellehne befestigt wurde. Dann verschwanden die beiden Dienerinnen geraeuschlos.</p>
<p>Mary versuchte nicht, gegen den Druck der Corsage, die Gewalt der Stahlringe anzukommen. Sie war dem Willen dieses Mannes hoffnungslos ausgeliefert: Sklavin seiner Phantasie. Und sie verspuerte zum ersten Mal den Anflug eines vollkommen neuen Gefuehls, die Sinnlosigkeit eigenen Tuns durch vollkommene Unterwerfung &#8212; und damit einer Art besonderer Freiheit.<br />
Paradox &#8230; aber gerade fuer Mary ein tiefgreifendes, voellig unbekanntes Erlebnis. Die Last der Selbstverantwortung war gewaltsam von ihr genommen worden &#8212; und sie genoss es. Sie konnte sich kaum bewegen, kein Wort sprechen &#8211; und gerade das erregte Mary bis in die letzte Faser ihres angespannten Koerpers.</p>
<p>Langsam erhob er sich aus einem Sessel am Kamin und trat zu der weissschimmernden Gestalt. In ihren Augen leuchteten die Lichtreflexe des Feuers, ihre Brust hob und senkte sich unter ihren Atemzuegen, ihr versiegelter Mund versuchte irgendetwas zu erklaeren. Er hob gebieterisch die Hand. An seinem Handgelenk funkelte eine duenne Goldkette, ein kleiner goldener Schluessel.</p>
<p>&#8220;Sie sind nun in meinem Reich, in meiner Gewalt. Sie sind es so lange, wie es mir gefaellt. Und es wird Ihnen gefallen. Denn das, was Sie bis heute erlebt haben, war nur der Anfang. Ich werde Ihren Willen dem meinen unterordnen, Sie zu meiner Sklavin machen. Ich werde Ihnen aber auch zeigen, welch atemberaubende Empfindungen aus dieser Erfahrung fliessen.<br />
Doch nun ist es auch an der Zeit, Sie ueber die Bewandnis dieses kleinen Schluessels hier aufzuklaeren. Er passt zu einem kleinen goldenen Schloss, wie Sie sicher schon vermutet haben. Ich werde damit den Eingang zu Ihrer Pforte verschliessen lassen. Das wird noch heute geschehen. Nadja!<br />
Annabel!&#8221;</p>
<p>Mit diesen Worten traten die beiden schwarzgekleideten Maedchen herein. Sie oeffneten Marys Halsband und geleiteten sie in einen Nebenraum. Dort loesten sie die Schnuerung des Kleides und der Corsage. Die Mechanik der Einrichtung war simpel, aber funktionell. Kaum war Mary in den lederbezogenen Stuhl mit auseinandergespreizten Beinen festgeschnallt, klappte er nach hinten. Mary spuerte wie durch eine dicke Wattewand, wie jemand, den sie nicht erkennen konnte, vorsichtig ihre beiden Schamlippen auseinanderzog. Und dann ein einziger berstender Schmerz!</p>
<p>Sie wusste nicht, wie lange sie ohnmaechtig gewesen war. Man hatte sie in ihr Zimmer getragen, die Versiegelung von ihren Lippen entfernt und in ein seidenes Tuch gehuellt. Durch die vorhangverhangenen Fenster fiel kein Licht mehr. Mary hatte jedes Zeitgefuehl verloren. Ihr Schoss schmerzte noch, vorsichtiges Tasten ueberzeugte sie schnell davon, dass auch das kein Traum gewesen war. Auch dieser Eingang war nun verschlossen.</p>
<p>Jede Bewegung unter dem seidenen Bettlaken machte ihr unwiderruflich klar: mit dem kleinen goldenen Schloss, das man durch ihre Schamlippen gezogen hatte, war sie zur voelligen Sklavin geworden. Das letzte Recht auf eigene Entscheidung war ihr genommen. Sie war das Geschoepf dieses Mannes, seinen Phantasien ausgeliefert, seiner Gewalt preisgegeben. Ein kalter Schauer ueberlief den makellosen Koerper, der alle Haare zu Berge stehen lassen haette.</p>
<p>Aber Mary hatte keine Haare mehr &#8230;</p>
<p>Jeder Gedanke an ihr frueheres Leben, an ihre Studien in Oxford, die Flirts in der feinen Gesellschaft Londons, das alles war fast ausgeloescht, den bizarren Erlebnissen der letzten Tage gewichen. Da war nur noch er. Und dieser Blick, der jedesmal, wenn er sie ansah, noch weiter in sie eindrang, jeden Winkel ihrer verhaltenen Neugier ausleuchtete und sie mit den Irrlichtern seiner Phantasie fuellte.</p>
<p>Und sie spuerte mit seltsamer Faszination, dass sie immer weiter wollte, weiter auf dem Weg in das unbekannte Gebiet der Hingebung, der absoluten Abhaengigkeit vom Willen eines anderen. Doch sie fuehlte auch, wie eine neue Kraft sich in ihr entwickelte. Was hatte er gesagt?</p>
<p>&#8220;Ich werde Ihren Willen dem meinen unterordnen, Sie zu meiner Sklavin machen. Ich werde Ihnen aber auch zeigen, welche atemberaubenden Empfindungen aus dieser Erfahrung fliessen.&#8221;Etwas davon hatte Mary schon zu spueren bekommen. Jetzt wollte sie mehr &#8230;</p>
<p>&#8220;Sie werden bekommen, was Sie sich wuenschen!&#8221;</p>
<p>Mary schrak aus ihren Gedanken. Ohne einen Laut war er ins Zimmer getreten, hatte leise die schwere, mit kunstvollen Schnitzereien verzierte Tuer hinter sich geschlossen.</p>
<p>&#8220;Wir erwarten Gaeste heute Abend. Ich moechte Sie Ihnen vorstellen, auf meine Art. Man wird Sie entsprechend vorbereiten.&#8221;Damit verschwand er wieder durch die Tuer, die sich gleich darauf erneut oeffnete. Nach den grazilen Figuren und den taenzerischen Schritten zu schliessen, mussten es die beiden Dienerinnen sein, die schon am Morgen die Ankleideprozedur uebernommen hatten.</p>
<p>Das bizarre Bild hatte sich in Marys Gedaechtnis eingegraben. Dennoch haette sie die beiden Gestalten nicht wiedererkannt. Sie steckten von der Kopfhaut bis an die Spitze der Absaetze in schwarzen, glaenzenden Anzuegen in der Taille deutlich verstaerkt und zusammengeschnuert, nur die Augen blitzten durch mandelfoermige Einschnitte aus der tiefen Schwaerze.<br />
Waehrend Mary noch versuchte, das Material dieser Anzuege zu ergruenden, das keinerlei Falten und keine sichtbaren Naehte aufwies, wurde sie von den beiden Dienerinnen sanft aus dem grossen <a target="_blank" href="http://www.bett.de">bett</a> gezogen und in die Mitte des Raumes geleitet. Marys Haende wurden an zwei ledergefuetterten Manschetten befestigt und ueber eine an der Decke befestigte Kette in die Hoehe gezogen, so dass sie auf den Zehenspitzen balancieren musste. Eine der beiden Gestalten passte Schuhsohlen mit ueberhohen Absaetzen an, die andere legte behutsam zwei Abdeckplaettchen aus Kunststoff auf Marys Augen. Dann spuerte sie, wie zwei Pfropfen ihre Ohren verschlossen, sie hoerte ihr Blut im Rhythmus ihres Herzschlages pochen.</p>
<p>Mary begann zu froesteln. Bei jeder Beruehrung spitzer Fingernaegel zuckte sie zusammen, und als sie fuehlte, wie sich zarte Haende zwischen ihren Beinen zu schaffen machten, oeffnete sie den Mund, um zu schreien. Doch bevor sie Luft holen konnte, hatte man ihr einen Knebel auf die Zunge gelegt und den Mund mit einer klebenden Folie verschlossen. Die Beruehrungen zwischen Marys Beinen wurden jetzt intensiver, sie spuerte, wie das kleine goldene Schloss an ihren Schamlippen abgenommen wurde.</p>
<p>Dann, zwei Dorne, die die Eingaenge in ihren Koerper suchten und schliesslich in sie eindrangen. Fuer einen kurzen Moment schien die langgestreckte Gestalt in ihren Fesseln zu erstarren, dann ueberlief alle Muskeln des schlanken Koerpers ein wiederholtes Zucken, das erst staerker wurde und schliesslich langsam abnahm. Mary nahm kaum wahr, dass sie immer weiter in die Hoehe gezogen wurde und endlich an den gefuetterten Manschetten knapp unter der hohen Decke des Zimmers hing.</p>
<p>Ploetzlich lief die Aufwaertsbewegung langsam rueckwaerts, nach unten. An den Zehen zuerst, dann an den Beinen hoch, ueber die Knie stieg eine warme zaehfluessige Masse, die immer hoeher kroch, jede Spalte von Marys Koerper erreichte, ausfuellte, mit Ausnahme derer, die ihr von den beiden Dienerinnen verschlossen worden waren. Jetzt wurden die festen Brueste von der warmen Masse umflossen, dann reichte sie bis zum Hals.</p>
<p>Da stoppte die Bewegung. Mary konnte gerade noch einmal durch die Nase Luft holen; schon waren auch die Nasenloecher mit festsitzenden Stopfen versiegelt. Sekunden spaeter, bevor Panik in Mary hochsteigen konnte, schwappte die weiche, warme Masse ueber ihren Kopf zusammen, um sofort wieder abzutropfen. Schnell hatte man sie wieder herausgezogen und von den Nasenstoepseln befreit. Doch von ihren Fesseln wollte sie offenbar noch niemand losbinden. Trotz der gefuetterten Manschetten schmerzten ihre Handgelenke sehr. Nach einer fast endlos erscheinenden Zeit wurde sie langsam auf den Boden hinabgelassen. Die Spitzen der steilen Absaetze beruehrten zuerst den Fussboden, dann konnte sie mit ihren Zehenspitzen festen Grund ertasten. Vorsichtig wurden die Abdeckungen ueber den Augenlidern entfernt.</p>
<p>Langsam glitten Marys Blicke ueber flirrendes Weiss, einen Koerper, dessen Haut zu leuchten schien. Der Aufschrei Marys war nur ein leises Atemholen, das Geraeusch ihres zum Zerreissen pochenden Herzens das einzige, das an ihre versiegelten Ohren drang. Dann loesten die Dienerinnen behutsam die Handfesseln, so dass Mary ihren voellig eingehuellten Koerper betasten konnte. Die erste Beruehrung loeste sofort einen Orgasmus aus. Mary sank zu Boden, die beiden Dorne unter ihrer zweiten Haut zitterten und bebten.</p>
<p>Als es ihr moeglich war, einen klaren Gedanken zu fassen, bemerkte sie, wie sie von vielen Haenden auf die Beine gestellt wurde. Schwankend versuchte sie, auf den angepassten Absaetzen Balance zu halten, die jetzt quasi mit ihren Beinen verbunden, ein Teil ihres Koerpers geworden waren.</p>
<p>Behutsam wurde sie von den beiden glaenzenden Gestalten in die Mitte genommen und aus dem Zimmer geleitet. Das Material ihrer zweiten Haut dehnte sich bei jeder Bewegung und gab ihr das Gefuehl, voellig eingeschlossen zu sein. Die Dorne im Unterleib, beide miteinander verbunden und durch die Eigenspannung festgehalten, rieben und wanden sich bei jedem Schritt. Die Brueste waren bis ins feinste Detail durchmodelliert, die weiche Masse hatte sich jeder Kontur exakt angepasst und war dann angetrocknet. Ein undurchlaessiger Film, fast zwei Millimeter dick, der Mary voellig umgab.</p>
<p>Man war im grossen Saal angekommen, dem Saal, den Mary schon am ersten Tag ihrer Reise ins Ungewisse kennegelernt hatte. Dem Saal mit den schweren Samtvorhaengen, dem gewaltigen Kamin, in welchem auch jetzt ein Holzfeuer prasselte, den kostbaren Gemaelden. In diesem Saal hatte sich Mary, mit einem Stahlring an einen der grossen Lederfauteuils angekettet, die Worte ihres Meisters anhoeren muessen. So auch jetzt:</p>
<p>&#8220;Sie sind nun in meinem Reich, in meiner Gewalt. Und das, was Sie bisher erlebt haben, war nur der Anfang!&#8221;</p>
<p>Schwarze lederne Baender wurden um Marys schlanke Fussfesseln gelegt und an zwei kurzen Ketten mit Stahlringen im Fussboden verbunden, die unter einer versteckten Platte des Parketts zum Vorschein gekommen waren. Sie musste die Haende in ebensolche Lederbaender legen, die zwischen ihren Beinen hindurch nach hinten gezogen und an weiteren Stahlringen befestigt wurden.<br />
Man verschloss ihr die Augen. Jetzt stand sie da, blind, taub und stumm, angekettet mitten in dem grossen, dunkeln, nur durch das Feuer erleuchteten Saal. Auf dem glaenzenden Material, das ihren festgespannten Koerper bedeckte, flackerten die Lichtreflexe. Nur muehsam konnte sie durch die beiden kleinen Nasenloecher der festanliegenden Gesichtsmaske atmen. Wie durch eine Wand hoerte sie ploetzlich Geraeusche, Stimmen, dann eine erste, fluechtige Beruehrung am Ruecken, die sie bis ins Mark erzittern liess.<br />
Immer mehr Haende, die den wehrlosen Koerper streichelten, liebkosten, an jede denkbare Stelle reichten.</p>
<p>Auf einmal ein leichtes Zerren an ihrem hochaufgerichteten Hinterteil, kaltes Metall, das eine Oeffnung in die flexible Haut ueber ihrer Spalte schnitt, den dickeren Dorn langsam herauszog, um die freigewordene Liebesgrotte sofort wieder zu verschliessen. Mit langsamen Bewegungen drang jemand in Mary ein, erst sacht, dann immer ungestuemer, groesser und wilder, mit beiden Haenden fest um die schmale Taille der angeketteten <a target="_blank" href="http://www.frau.de">frau</a> gekrallt, mit schweren Stoessen, eine einzige, gleissende Explosion der Sinne &#8230;</p>
<p>Mary erwachte erst wieder, als sich, zurueck in ihrem Zimmer, die Kunststoffhuelle von ihrem Koerper zu loesen begann. Eine der Dienerinnen hatte mit einer Schere den ganzen Kokon der Laenge nach aufgeschnitten.<br />
Danach wurde ein Bad eingelassen und hinterher das kleine, goldene Schloss wieder zwischen ihren Beinen angebracht. Bevor die beiden Dienerinnen wieder die schwarze Lederhuelle um Marys Koerper festzurrten und die Ledermaske ueber den Kopf zogen, versuchte sie noch zu fragen: &#8220;Wer war es?&#8221; Doch sie erhielt keine Antwort. Bewegungslos eingeschnuert erwartete Mary den naechsten Tag.</p>
<p>Totale Dunkelheit. Schwarz wie die schwaerzeste Nacht, kein Lichtschimmer, der irgendwann durch irgendeine versteckte Ritze faellt und fuer Sekunden nur einen matten Schimmer auf die naechste Umgebung werfen kann. Dazu noch absolute Stille, nicht das rhytmische Knacken einer Uhr, der die Chips noch Geraeusch gelassen haben, kein Treppenknarren, kein Autohupen, nichts.<br />
Ueberhaupt nichts. Nur dieses Gefuehl. Auf jedem Zentimeter Haut, jedem Winkel des zum Zerreissen gespannten Koerpers, der nicht zerreissen kann, nicht ausreissen, keine Muskelfaser ruehren, nichts tun kann. Um es abzustreifen, loszuwerden, irgendwie zurueckzufinden aus &#8212; der Lust. Einer Lust, die nicht mehr nur &#8220;da unten&#8221; sitzt, weit weg und immer unter Kontrolle, einschalten, abschalten und doch nur ein Anflug von Begierde.<br />
Stattdessen Lust, die Besitz ergreift. Wie ein wildes Tier an sich reisst, keinen Ausweg laesst, sich im Gehirn festsetzt und nur einen Gedanken kennt: Mehr! Noch mehr!</p>
<p>Eingeschnuert in den engen Lederkokon, die Augen, die Ohren, der Mund verschlossen, zu keiner Bewegung faehig, hatte die Phantasie Mary voellig in der Gewalt. Sie war einer Gedanken- und Gefuehlswelt ausgeliefert, die mit jeder Minute in der engen Lederhuelle intensiver, realistischer, ja bedrohlicher wurde. Ihr Geist, der nicht mehr in der Lage war, sich durch Bewegung, Sprache oder sonst zu aeussern, schaffte sich ganz allmaehlich eine eigene Welt im Inneren, gaukelte Sinneswahrnehmungen vor, Toene, Geraeusche, Bilder, die nur im Gehirn entstanden sein, und nur dort verarbeitet werden konnten.</p>
<p>Gefuehl war nicht laenger mehr nur eine abstrakte Groesse. Jede Beruehrung, offensichtlich nicht nur eine gedachte und nicht tatsaechliche, brach wie ein Blitz in Marys Gedanken, liess die permanent vorhandene Lust wie ein Feuerwerk aufflackern und nur einen Wunsch zurueck: ganz Koerper zu sein, sich aufzugeben und dadurch &#8212; vielleicht &#8212; zu einem anderen Ich zu finden. Wenn er es so wollte?</p>
<p>Aber noch war sein Prozess der Umformung nicht abgeschlossen. Mary spuerte, wie der zarte Druck auf ihr Gesicht langsam nachliess, konnte Haende fuehlen, die ihren Kopf vorsichtig einige Zentimeter vom Kissen hoben und die Verschnuerung am hinteren Ende loesten. Die lederne Maske wurde abgehoben. Mary hielt die Augenlider zunaechst fest zugepresst, erwartete einen grellen Lichtschein, der die wilden Phantasiebilder mit einem Schlag ausloeschen wuerde. Doch der brutale Einbruch in die Realitaet blieb aus.<br />
Nur ein dezenter, gelb- goldener Schimmer durchflutete den Raum. Gerade genug, um schemenhafte Gestalten zu erkennen, die neben dem Bett standen.<br />
Sie schienen auf etwas zu warten.</p>
<p>Mary oeffnete die Augen ganz. Da beugte sich eine der Gestalten langsam zu ihr herab, ein schoenes Frauengesicht zwischen langen, nachtschwarzen Haaren, die wie feiner Sand auf Marys Wange fielen. Es musste eine der Dienerinnen aus seinem Gefolge sein, denn sie hatte keinen Mund. Der Ansatz der hauchduennen Gummihaut, die sich eng ueber die fest geschlossenen Lippen schmiegte, war kaum zu erkennen. Zudem machte das perfekte Makeup den verblueffenden Eindruck noch eindrucksvoller. Die Augen unter den langen Wimpern schienen zu sprechen. Eine Frage? Aber kein Laut. Sanft hoben und senkten sich ihre Brueste ueber dem Ansatz des gnadenlos engen Korsetts, mit dem sie auch am Hofe Ludwigs XVI. zu den Favoritinnen gezaehlt haette. Mehr als 30 Zentimeter konnte der Umfang der zerbrechlich schmalen Taille nicht betragen. Mary war kaum faehig, ihren Blick von dieser faszinierenden Erscheinung abzuwenden. So hatte sie kaum wahrgenommen, dass eine weitere Dienerin die enge Lederhuelle geoeffnet hatte und ihr jetzt bedeutete, aufzustehen. Noch etwas benommen setzte sich Mary auf, betastete mit nackten Zehen den kalten Marmorfussboden und versuchte, auf die Beine zu kommen. Sie stand kaum, als ihr auch schon lederne Armbaender um die Handgelenke gelegt wurden, ein Verschluss klickte leise. Unnachgiebig zog es ihre Haende nach oben.</p>
<p>Das Ankleiden hatte begonnen.</p>
<p>Ein ploetzlicher Druck um ihre Taille, der staendig zunahm, ihr fast den Atem raubte, dann wieder nachliess um kurz darauf noch staerker zuzupacken.<br />
Man hatte ihr ein Korsett umgelegt, eines von der stahlharten Sorte und war nun dabei &#8212; so wenigstens empfand Mary &#8211;sie in zwei Teile zu schneiden.<br />
Als der Druck nicht mehr zunahm, stand sie einige Minuten keuchend, bis sie sich, schneller als erwartet, an die ungewohnten Atemverhaeltnisse gewoehnt hatte. Anscheinend war die Prozedur mit dem Ueberziehen eines schwarzen Minikleidchens aus glaenzendem Latex beendet, denn die Dienerin hatte ihre Arme aus den Ledermanschetten befreit und machte nun keine Anstalten, sie wieder festzubinden.</p>
<p>Doch da zog die zweite Dienerin eine lange, duenne Goldkette aus einem kleinen Behaeltnis. Bevor Mary zurueckweichen konnte, hatte die Dienerin das eine Ende um Marys Hals gelegt und mit einem unsichtbaren Mechanismus einschnappen lassen. Damit zog sie Mary langsam, aber unerbittlich nach unten, trat hinter sie und zog ihr das andere Ende zwischen den Beinen hindurch. Ploetzlich spuerte Mary, wie sich kundige Finger an dem kleinen Schloesschen vor ihrer Pforte zu schaffen machten. Es schmerzte leicht und das lose Ende der duennen Kette war mit dem Schloesschen untrennbar verbunden.</p>
<p>Mary durfte sich aufrichten. Wie eine weithin sichtbare goldene Faehrte lief die Kette von ihrem Hals ueber das schwarze Latexkleid, um in sanftem Bogen leicht pendelnd zwischen ihren Beinen zu verschwinden. Die schwarzen Lackschuhe mit den hohen Pfennigabsaetzen zierte ebenfalls jeweils ein duennes goldenes Kettchen, das von den Dienerinnen um Marys Fesseln gelegt und mit den Schuhen verschlossen wurde. Ein lustvoller Schauer durchlief ihren Koerper.</p>
<p>&#8220;Sind Sie bereit? Dann werden wir jetzt einen kleinen Ausflug in die feine Gesellschaft unternehmen.&#8221;</p>
<p>Er war eingetreten. Sein weitschwingendes, schwarzes Pelzcape liess ihn noch groesser, noch ehrfurchtgebietender erscheinen. Langsam glitt sein Blick aus den kalten blauen Augen ueber Marys Koerper, folgte der schmalen Goldkette ueber die schwarzglaenzende Oberflaeche des hautengen Latexkleids. Er schien zufrieden:</p>
<p>&#8220;So ist es gut. Folgen Sie mir.&#8221;</p>
<p>Er reichte ihr die Hand und Mary trippelte vorsichtig und mit kleinen Schritten neben ihm her, die ausladende Treppe des Eingangs hinunter, wo ein grosser Wagen mit laufendem Motor wartete. Der Chauffeur hielt die hintere Tuer geoeffnet. Aber das war kein Chauffeur &#8212; eher eine Chauffeuse und unschwer als eine der Dienerinnen zu erkennen, die sie schon des oefteren gesehen hatte: sie hatte keinen Mund. Der Ansatz der hauchduennen Gummihaut, die sich eng ueber die fest geschlossenen Lippen schmiegte, war kaum zu erkennen.</p>
<p>Nachdem Mary und er Platz genommen hatten, schloss die stumme Dienerin die Tuer und ging auf die andere Seite des Wagens. Die angedeutete Uniformjacke ueber dem engen Rock sass knapp um die eng geschnuerte schmale Taille. Da das Fahrzeug durch eine dunkle Glasscheibe geteilt wurde, konnte Mary nur noch die Umrisse der Fahrerin erkennen. Langsam setzte sich der Wagen in Bewegung, knirschte vernehmlich ueber den Kies der Zufahrt. Mary sah sich um und begegnete seinem Blick, der zum ersten Mal so etwas wie versteckte Erwartung zeigte.</p>
<p>&#8220;Ich moechte Sie nicht beunruhigen, aber es ist doch besser, wenn Sie nicht sehen, wohin wir fahren.&#8221;</p>
<p>Mit einer schnellen Handbewegung hielt er ihre langen schwarzen Haare zusammen und zog eine Latexmaske ueber ihren Kopf. Durch die Oeffnungen fuer Mund und Nase konnte Mary Atem holen. Dunkelheit umhuellte sie und die leisen Schaukelbewegungen des Wagens oeffneten sacht die Pforten zur Phantasie. Sie unterschied sich kaum noch von der fantastischen Wirklichkeit. Was hatte er mit ihr vor? Nicht dass sie es unbedingt wissen wollte &#8212; sie genoss diese voellige Entscheidungslosigkeit, dieses Treibenlassen in den Strudel des Ungewoehnlichen.</p>
<p>Das Schaukeln hatte aufgehoert. Die Wagentuer oeffnete sich und liess einen Schwall warmen Abendwind herein. Mary spuerte eine Hand in ihrer, die sie hinausgeleitete und dann zwei starke Arme. War das er, der sie ueber einige Stufen trug? Die Geraeusche veraenderten sich.</p>
<p>Sie mussten eine grosse Halle betreten haben, auf deren Fussboden die Schritte vieler Leute klickten und klapperten. Mary wurde auf die duennen Spitzen ihrer hohen Absaetze gestellt und festgehalten. Noch blind und benommen von der Schaukelei haette sie sofort das Gleichgewicht verloren.<br />
Jemand zog ihre Arme nach hinten und machte sich an der Schnnuerung ihrer Latexmaske zu schaffen. Ploetzlich war die warme weiche Huelle nicht mehr da, die unvermittelte Helligkeit brannte in den Augen, Mary warf den Kopf nach hinten, um die langen Haare aus dem Gesicht zu bekommen. Jetzt konnte sie sehen. Der Anblick raubte ihr fast den Atem.</p>
<p>&#8220;Was Sie hier sehen, meine Liebe, ist eine meiner Realitaet gewordenen Phantasien &#8212; ein moderner Sklavenmarkt. Modern deshalb, weil die Menschen, die in diesen Raeumen begutachtet und verkauft werden, damit einverstanden sind. Sie haben sich aus einer tiefen, inneren Ueberzeugung entschlossen, den eigenen Willen zugunsten eines anderen aufzugeben. Manche nur fuer ein paar Stunden, andere Wochen und einige fuer ein ganzes Leben. Ich bin der Vermittler zwischen diesen Dienerinnen und Dienern aus Leidenschaft und ihren zukuenftigen Meistern. Begleiten Sie mich.&#8221;</p>
<p>Das Innere der Halle war fast vollstaendig mit weissem, grau gemaserten Marmor ausgekleidet. Grosse Kristalleuchter funkelten von der Decke und gaben der Szenerie Tausende tanzender Schatten. Es mussten annaehernd zweihundert Menschen sein, die in der grossen Halle kleine Grueppchen bildeten, sich leise unterhielten. Doch sie waren nicht die Hauptpersonen: in regelmaessigen Abstaenden hatte man Marmorsaeulen, etwa eineinhalb Meter hoch und mit einem Meter Durchmesser errichtet, auf denen nackte Statuen standen. Aber diese Statuen lebten &#8212; nur die Beine der Maenner und Maedchen auf den Sockeln schienen fest mit der Unterlage verbunden. Sie waren es auch, wie sich bei naeherem Dazutreten zeigte: breite, glaenzend polierte Klammern hielten die &#8220;Schaustuecke&#8221; auf ihren Plaetzen.</p>
<p>&#8220;Wie gefaellt Ihnen meine kleine Veranstaltung? Ich bin sicher, dass sie Ihr Interesse findet. Und da ich von Ihrer unbedingten Ergebenheit zu mir weiss, habe ich mich entschlossen, Sie daran teilhaben zu lassen.&#8221;</p>
<p>Noch bevor Mary irgendetwas erwidern konnte, hatten zwei von seinen Dienerinnen, die ploetzlich hinzugetreten waren, ihre Arme und Beine zusammengebunden und den duennen Gummifilm ueber ihre Lippen gelegt. Stumm musste Mary nun mitansehen, wie ihr zunaechst die Goldkette vom Hals genommen wurde. Dann zog man ihr das Latexkleid aus und hob sie auf den kalten Marmorsockel. Als Ihre Beine einen Kontakt in den Metallklammern beruehrten, schlossen sie sich, bewegt durch unsichtbare Elektromotoren, leise summend um ihre Fesseln. Mary war gefangen. Mit belustigtem Laecheln trat er auf sie zu, fing die sacht schwingende Goldkette auf, die immer noch mit dem kleinen Schloss an ihrem Schoss verbunden war und hielt sie zwischen zwei Fingern fest. Mit der anderen Hand zog er den kleinen goldenen Schluessel, den er jetzt an einem Kettchen um den Hals trug, aus dem Hemd.</p>
<p>&#8220;Ich werde Sie nun fuer einige Zeit verlassen. Den kleinen Schluessel gebe ich nicht aus der Hand. Vielleicht noch nicht jetzt. Aber das wird Ihr Verhalten in den naechsten Tagen zeigen. Leben Sie &#8212; oder vielmehr -leiden Sie wohl &#8230;&#8221;</p>
<p>Nach diesen Worten verschwand er mit seinen Begleiterinnen durch eine Seitentuer. Sofort bildete sich um Mary eine groessere Menschenansammlung.<br />
Ihr Verkauf hatte begonnen. Unfaehig, den Blicken der Umstehenden auszuweichen, die Beine fest umschlossen von den beiden staehlernen Halteklammern, voellig nackt und stumm durch den duennen Gummifilm, der ihre Lippen umschloss, blieb Mary keine andere Wahl, als zu warten. Zu warten auf die unbegreiflichen Dinge, die noch mit ihr geschehen wuerden.<br />
Er hatte es so gewollt. Was verlangte er noch von ihr? Hatte sie ihm ihre Liebe nicht schon deutlich genug bewiesen?</p>
<p>Ein donnernder Gongschlag durchbrach jaeh Marys Gedankenflug. Zwei grelle Scheinwerfer flammten auf und tauchten ein Podest an der Schmalseite der marmorgetaefelten Halle in weisses Licht. Das gleiche grelle Licht flutete auch von Deckenstrahlern auf die Marmorsaeulen und die darauf festgehaltenen Sklaven, die dadurch noch nackter, noch ausgelieferter wirkten &#8230;</p>
<p>Mary schloss die Augen. Erst nach einigen Minuten konnte sie die Gestalt auf dem Podest einigermassen erkennen. Eine unverkennbar weibliche Figur, schmale Taille, grosse feste Brueste, extrem lange Beine und auch insgesamt von eindrucksvoller Groesse, mit den enormen Absaetzen mussten es fast zwei Meter sein. Das knappsitzende, glaenzendschwarze Kleid spannte sich ueber jede Rundung und endete in einem hohen Kragen. Das Gesicht blieb unter einer Maske verborgen. Ohnehin wurde es durch die langen blonden Haare fast verdeckt. Die Gespraeche im Saal verstummten. Alle Aufmerksamkeit war jetzt auf die eindrucksvolle Dame in Schwarz gerichtet.</p>
<p>&#8220;Guten Abend, meine Damen und Herren,&#8221; klang ihre Stimme lautsprecherverstaerkt zwischen den Marmorwaenden. &#8220;Ich freue mich, so viele Anhaenger unserer kleinen Vergnuegung hier zu sehen und moechte Sie auch im Namen unseres Gastgebers herzlich begruessen.&#8221;</p>
<p>Damit war sicher er, ihr Herr gemeint. Doch wohin war er verschwunden?</p>
<p>&#8220;Da sie alle mit den Formalitaeten unserer Auktion vertraut sind, moechte ich gleich beginnen. Sie haben sich von den offensichtlichen Qualitaeten der angebotenen Damen und Herren bereits ueberzeugt, so dass Sie sicher meiner Meinung sind, wenn ich als Grundgebot fuer Steven, hier auf einer Saeule zur linken, 85.000 Pfund vorschlage. Wer bietet?&#8221;</p>
<p>Das Handzeichen einer elegant gekleideten Dame in der vordersten Reihe kam in der naechsten Sekunde.</p>
<p>&#8220;86.000, vielen Dank.&#8221;</p>
<p>Doch da war noch jemand, der sich fuer den muskuloesen Steven, der sicher kaum ueber 20 Jahre war, stark interessierte: ein baertiger Mensch von erheblicher Leibesfuelle und wohl noch umfangreicheren Portemonnaie.</p>
<p>&#8220;90.000. Ich biete 90.000 Pfund!&#8221;</p>
<p>Ein scheuer Blick aus Stevens hellblauen Augen zur Dame vorn besagte Eindeutiges ueber den vom Betroffenen erhofften Ausgang des Gebots. Noch ein Handzeichen. 100.000, nein 150.000 &#8230;</p>
<p>&#8220;Ist 150.000 Pfund richtig, gnaedige Frau?&#8221;</p>
<p>Bestaetigt. Vom beleibten Herrn keine weitere Reaktion, dagegen fast ein Laecheln auf Stevens Mundwinkeln.</p>
<p>&#8220;Zum dritten! Steven geht fuer 150.000 Pfund an Lady Mosley. Vielen Dank, Madame.&#8221;</p>
<p>Auf ein Handzeichen der Auktionsleiterin oeffneten sich die staehlernen Halteklammern um Stevens Beine, zwei Helfer hoben ihn vom Sockel und geleiteten ihn durch eine Seitentuer. Mary konnte nicht sehen, wohin sie ihn brachten. Die ganzen Geschehnisse wurden immer undeutlicher, wie ein Film flimmerte es vor ihren Augen, die Stimmen zu Gemurmel verwischt, so dass sie die folgenden Versteigerungen nicht bewusst wahrnahm. Es war wie ein Traum &#8212; nur das zarte Zerren des Kettchens am goldenen Schloss zwischen ihren Beinen erinnerte sie in jeder Sekunde daran: das alles war Realitaet, kein Traum. Das war die Wirklichkeit!</p>
<p>&#8220;Und jetzt kommen wir zum Hoehepunkt des Abends, zu einem ganz besonderen Angebot, das wir unserem Gastgeber verdanken. Es ist die Dame auf der Saeule rechts in der Mitte. Das Grundgebot fuer die schoene Mary liegt bei 200.000 Pfund!&#8221;</p>
<p>Ein leises Raunen flog durch den Saal, das nach einer gebieterischen Handbewegung vom Podest herab sofort verstummte.</p>
<p>&#8220;Ich hoere ihre Gebote. Ja, dort hinten, 210.000 Pfund, 220.000 von links, 230.000, 240.000, 250. 000, nicht mehr als 250. 000 Pfund. Niemand bietet mehr?&#8221;</p>
<p>Kein Laut drang durch die Stille, die Spannung knisterte hoerbar, jedoch kein weiteres Handzeichen.</p>
<p>&#8220;Dann mache ich vom Biet-Recht des Auktionators Gebrauch und biete 300.000 Pfund. Jemand dagegen?&#8221;</p>
<p>Leises Raeuspern klang aus der hintersten Reihe der Anwesenden, aber sonst keine weitere Aeusserung.</p>
<p>&#8220;Zum dritten! Damit geht dieses Angebot an mich. Fuehrt sie nach hinten!<br />
Die Auktion, meine Damen und Herren, ist damit beendet. Falls Sie Ihre Erwerbungen gleich mit nach Hause nehmen moechten, steht entsprechendes Fuehrungs-Material gleich hinten zu Ihrer Verfuegung. Wir machen aber auch darauf aufmerksam, dass wir Ihnen Ihren Kauf auch sorgsam verpackt zustellen. Vielen Dank!&#8221;</p>
<p>Mary war mit immer noch versiegelten Lippen in einen dunklen Nebenraum gefuehrt worden. Jetzt nahm man ihr den Gummifilm ab, verbot ihr aber, zu sprechen. Dann wurde die duenne Goldkette zwischen ihren Beinen entfernt, das Schloss an ihren Schamlippen blieb aber an seinem Platz. Im Dunkel des Raumes konnte sie kaum erkennen, wer oder was um sie herum vor sich ging.<br />
Eine Hand hielt ihren Kopf fest, eine andere zog eine duenne Latexmaske darueber. Mary fuehlte, dass diese Maske keine Loecher fuer die Augen, fuer die Nase hatte.</p>
<p>Entsetzt schnappte sie nach Luft und bekam ein enges Gummirohr zwischen die Lippen, durch das sie ein- und ausatmen konnte. Jetzt sass die Maske wie eine zweite Haut auf ihrem Gesicht und drueckte die Haare fest an ihren Kopf. Mary wurde sanft ein paar Schritte nach vorn gezogen, dann glaubte sie, eine schliessende Tuer wahrzunehmen. Ploetzlich stiessen ihre Haende ringsherum auf Widerstand, nach vorne, nach hinten, ueberall. Sie war in einem engen Behaelter eingeschlossen, aus dem es keinen Ausweg gab. Panik stieg in ihr auf, noch mehr, als sie bemerkte, wie irgendetwas um ihre Fuesse herum brodelte, zaehfluessig erst ihre Zehen umschloss, dann die Knoechel erreichte und langsam, aber unaufhaltsam hoeher stieg. Die zaehe Fluessigkeit war warm und weich, das Gefuehl eigentlich eher angenehm, im absoluten Dunkel aber furchteinfloessend. Mittlerweile war Mary bis zu den spitzen Bruesten von der einfliessenden Masse umgeben, die immer noch weiter nachfloss.</p>
<p>Da wurde ihr schlagartig bewusst, dass die Masse sich um ihre Beine zu verfestigen begann. Erst allmaehlich, dann immer schneller. Schon konnte sie ihre Fuesse keinen Millimeter mehr bewegen, nun die Knie, den ganzen Unterkoerper. Die Masse musste einer dieser Kunststoffe sein, die aufgeschaeumt wurden und sich schnell in einen festen Stoff verwandelten.<br />
Jetzt erreichte es ihren Hals, dann den Mund &#8212; schliesslich schwappte es ueber Mary zusammen. Sie war nun ganz von einer Masse bedeckt, die sich schneller und schneller verfestigte und damit jede Bewegung unmoeglich machte. Durch das Gummirohr bekam sie zwar ausreichend Luft, war aber sonst restlos hilflos, gefangen, ohne die Moeglichkeit der kleinsten Bewegung, allein den Wahrnehmungen ihrer verbliebenen Sinne ausgeliefert und dem, was ein ueberreiztes Gehirn daraus machte. Der Gleichgewichtssinn, zwar ohne jede brauchbare Funktion, aber dennoch intakt, signalisierte Mary, dass man sie aus der engen &#8220;Gussform&#8221; herausgenommen und auf den Boden gelegt hatte.</p>
<p>Der Abtransport hatte begonnen. Kein Lichtstrahl, kein Geraeusch drang ins Innere des Kunststoffpanzers, der gerade soviel Zwischenraum liess, dass Mary in kleinen Zuegen Luft holen konnte. Sonst war absolut keine Bewegung moeglich. Ohne aeussere Eindruecke ging ihr Gefuehl fuer Zeit verloren, sodass Mary nicht mehr wusste, wie lange sie so eingeschlossen gewesen war.<br />
Ein leichter Ruck riss sie aus den erzwungenen Traeumen, eine Ahnung nur, irgendwo zwischen dem, was an verwertbarer Realitaet uebriggeblieben war und dem, was die Phantasie in den letzten Tagen zwangsweise dazugelernt hatte.</p>
<p>Der Gleichgewichtssinn signalisierte eine undefinierbare Lageaenderung, kurz darauf glaubte Mary, ein Geraeusch zu hoeren. Tatsaechlich &#8212; ein hohes Sirren, wie von einem Schwarm wildgewordener Wespen, der gegen die Kunststoffhuelle Sturmangriff flog. Einen erfolgreichen, wie das leise Knistern vermuten liess. Dann ein ploetzliches Krachen, ein Gefuehl der Leichtigkeit. Der obere Teil der Huelle war abgehoben worden, Mary lag nun noch im unteren Teil der angegossenen Form. Noch liess die Gummimaske kein Licht an die Augen, doch den Gummischlauch zwischen ihren ausgetrockneten Lippen hatte irgend jemand bereits entfernt. Dann machten sich zaertliche Haende an der duennen Latexmaske zu schaffen, die ihr Gesicht vor dem Kunststoffueberzug geschuetzt hatte. Vorsichtig wurde sie angehoben und ueber den Kopf nach hinten gerollt.</p>
<p>Mary oeffnete die Augen.</p>
<p>Der Schreck liess sie unkontrolliert zusammenzucken. Das Gesicht ueber dem ihren war keines. Ebenmaessig zwar, fast natuerlich, aber doch eine Maske aus schwarzem Leder, eingerahmt von langen blonden Haaren. Das knappsitzende, glaenzend schwarze Kleid spannte sich ueber jede Rundung und endete in einem hohen Kragen. Diese faszinierende Gestalt hatte Mary schon einmal gesehen, der Anblick hatte sich fest in ihr Gedaechtnis gebrannt: Das war die grosse Vorsitzende der geheimnisvollen Sklaven-Auktion, die Frau, die sie gekauft hatte.</p>
<p>Das war Marys neue Herrin.</p>
<p>&#8220;Nun, hast Du Dich von der Reise erholt? Sicher nicht besonders gemuetlich in der von mir gewaehlten Verpackung. Aber das war auch in Deinem Interesse. So wird nichts beschaedigt &#8212; an meinem Besitz.&#8221;</p>
<p>So war das also. Besitz nehmen wollte die feine Dame. Ein paar Hunderttausend Pfund auf den Tisch des Hauses legen und mit neuem Spielzeug von dannen ziehen. Aber da hatte sie sich gruendlich getaeuscht. Marys Unterordnung war noch persoenlichkeitsgebunden, noch von den Eindruecken gepraegt, die sie auf dem Landsitz er, der Herr dieses Landsitzes hatte ihren Willen nur fuer sich gebrochen. Jetzt leuchtete wieder der Funken des Eigensinns in Marys Augen. So einfach war sie nicht zu schlagen! Jetzt wuerde sie ihre Meinung klar zum Besten geben.</p>
<p>Doch dazu kam es nicht. Kaum hatte sie den Mund geoeffnet, als auch schon ein Ballknebel ihre Zunge gegen den Gaumen drueckte und jedes Wort im Ansatz erstickte.</p>
<p>&#8220;Aber, aber, wer wird denn jetzt schon nicht mehr mitspielen. Ich habe schliesslich viel Geld fuer Dich bezahlt, da will ich auch meinen Spass mit Dir haben. Und Du sollst schliesslich auch nicht zu kurz kommen &#8230;&#8221;</p>
<p>Mit diesen Worten pumpte die Lady in Schwarz den Ballknebel in Marys Mund bis zum Aeussersten auf und entfernte die kleine Ballpumpe. Bevor Mary ihre Glieder aus der Kunststoff-Form heben konnte, wurden ihre Beine, eines nach dem anderen, leicht angehoben und durch engsitzende Ledermanschetten ueber ihren Fesseln miteinander verbunden. Dasselbe geschah mit ihren Armen, ein breites Lederhalsband vervollstaendigte ihre Bekleidung.</p>
<p>&#8220;Steh&#8217; auf, meine Kleine! Noch bin ich nicht fertig mit Dir. Aber was hast Du denn da Schoenes an?&#8221;</p>
<p>Ihr Blick war auf das kleine goldene Schloss an Marys Schoss gefallen, das er angebracht und verschlossen hatte. Und &#8211; eigenartig &#8212; irgendwie fuehlte Mary sich seitdem sicherer, beschuetzter. Auch jetzt. Pruefend tasteten feingliedrige Finge mit enorm langen Naegeln nach dem glitzernden Anhaengsel zwischen ihren Beinen.</p>
<p>&#8220;Wirklich sehr, sehr huebsch. Ich denke, dass ich Dir etwas Aehnliches schenken werde. Am besten gleich &#8230;&#8221;</p>
<p>Zaertlich, aber doch bestimmt zog sie Mary auf die Beine. Noch etwas zittrig, doch hellwach stand Mary stumm in dem dunklen Raum, dessen Ausmasse sie im Zwielicht nicht schaetzen konnte. Jetzt wurde sie mit festem Griff nach hinten gezogen. Sie folgte mit kleinen Schritten. Mehr liessen die Ledermanschetten an ihren Fesseln, die mit einer dicken kurzen Kette verbunden waren, nicht zu. Ploetzlich fuehlte sie im Ruecken einen kalten, harten Widerstand. Sekunden spaeter schlossen sich feste Baender um Beine und Armgelenke, selbst um die Stirn wurde ein kraeftiges Lederband gezogen und festgeschnallt. Der Ballknebel in ihrem Mund verhinderte jeden Laut. Was, um alles in der Welt, hatte man mit ihr vor?</p>
<p>&#8220;Nachdem Du an Deiner Liebespforte bereits ein sehr praktisches Utensil traegst, werde ich Dir mein Zeichen anderswo anbringen. Es wird dort gleich sehr kalt werden.&#8221;</p>
<p>Mary zerrte an den Fesselbaendern, versuchte sich irgendwie vor dem Unbekannten in Sicherheit zu bringen. Aber es gab kein Entrinnen, die Baender liessen kaum einen Millimeter nach. Stattdessen kippte die Unterlage nach hinten, es musste ein Tisch auf einem Gelenk oder etwas aehnliches sein. Und dann fuehlte Mary, wie ihre Brustspitzen ploetzlich eiskalt wurden &#8212; als ob ein eisiger Windhauch sie scharf anblasen wuerde.<br />
Das konnte doch nicht sein, nein, bitte, nur das nicht &#8230;</p>
<p>Der Schmerz war laengst nicht so intensiv gewesen, wie sie befuerchtet hatte. Ein leichtes Brennen, mehr hatten die gekuehlten Nervenenden nicht gemeldet. Jetzt fuehlte Mary zwar noch ein leichtes Ziehen beider Brustwarzen. Aber das blieb ertraeglich und klang schnell ab. Noch hatte niemand ihre Fesseln geloest, noch war sie fest an den kalten Tisch geschnallt. Auch konnte sie nicht sehen, was die schwarzgekleidete Dame mit ihren Bruesten gemacht hatte. Wie ein Blitz flammte ein helles Licht an, das in ihren Augen brannte und sie einen Moment blind werden liess. Am Klackern spitzer Absaetze konnte sie erahnen, dass jemand den Raum betreten hatte. Die Tischplatte schwenkte wieder in senkrechte Position.</p>
<p>&#8220;Sehr huebsch geworden, findest Du nicht?&#8221;</p>
<p>Das Lederband um ihre Stirn loeste sich und erlaubte Mary, ihre Brustspitzen anzuschauen. Der Schock traf sie wie ein Keulenschlag. Ihre beiden Brueste umschlossen exakt geformte kleine Metallkegel mit Oeffnungen an den Spitzen, die gerade gross genug waren, um die Brustwarzen durchzulassen. Beide waren durchbohrt, von duennen Metallstaebchen durchstossen, die gleichzeitig die beiden Kegel an ihrem Platz hielten.<br />
Jetzt hatten ihre Brueste silbern schimmernde Spitzen &#8230;</p>
<p>Alles um Mary herum begann sich zu drehen. Wie durch eine dichte Nebelwand nahm sie die Gestalt vor ihr wahr, die unverkennbar weibliche Figur, die schmale Taille, die enorm langen Beine. Ihre neue Herrin lachte:</p>
<p>&#8220;Ich wusste, dass es Dir gefaellt. Und ich weiss noch viel mehr. Und vielleicht werde ich Dir eines Tages auch etwas ueber mich erzaehlen. Ein kleines Geheimnis. Aber zuvor wirst Du noch viel lernen und leiden muessen.<br />
Aber jetzt komm&#8217; mit. Schliesslich habe ich noch einiges vor mit Dir.&#8221;</p>
<p>Mit einigen schnellen Handgriffen hatte sie die restlichen Fesseln geloest und Mary auf die Beine geholfen. Bis auf die glitzernden Metallkegel auf Marys Bruesten und dem kleinen Schloss zwischen ihren Beinen war sie nackt.<br />
Mary froestelte. Ihre neue Herrin schien das bemerkt zu haben.</p>
<p>&#8220;Du frierst ja, Kleine. Dagegen sollten wir schnellstens etwas unternehmen.<br />
Doch zunaechst zeige ich Dir, was Du in naechster Zeit zu tun hast.&#8221;</p>
<p>Damit hatte sie Mary an der Hand genommen und eine Tuer geoeffnet. Der Flur dahinter war breit, mit hellgrauem Marmor ausgelegt und mit weissleuchtenden, modernen Strahlern hell ausgeleuchtet. Mary spuerte den kalten Fussboden unter ihren nackten Fuessen, hatte das scharfe Klackern der hohen Absaetze neben ihr im Ohr und nach einigen Biegungen keine Ahnung mehr, wie lange sie schon gelaufen waren und wo sie war. Nur dass das Haus ungewoehnlich gross sein musste, das wurde ihr mit jedem Schritt klarer.</p>
<p>&#8220;Im Moment ist hier alles noch menschenleer. Aber das wird sich in etwa zwei Stunden aendern. Und das ist Dein neuer Arbeitsplatz.&#8221;</p>
<p>Es musste die Eingangshalle dieses grossen Hauses sein: aus gewaltigen Glasflaechen, luftig und hoch, sonnendurchflutet und eindrucksvoll, nur mit einem einzigen Moebelstueck ausgestattet, einer kleinen runden Insel mitten inm Lichtmeer. Etwas erhoeht konnte sie eine Art Schaltpult sehen, rund und mit schimmerndem Mahagoni verkleidet.</p>
<p>&#8220;Das hier ist &#8212; neben meinem &#8212; der wichtigste Platz in meiner Firma. Hier ist der einzige Zugang und daneben die technische Voraussetzung, saemtliche weiteren Eingangs- Moeglichkeiten abzuschirmen. Du wirst hier berechtigte Besucher empfangen und an die entsprechenden Stellen weiterleiten. Das ist alles. Telefone wirst Du keine finden. Es ist auch nicht noetig, Gespraeche zu fuehren. Aber das wird auch nicht mehr moeglich sein &#8230;&#8221;</p>
<p>Ohne Widerspruch abzuwarten, nahm die Herrin Mary an der Hand und fuehrte sie zwei Tueren weiter. Nach der Helligkeit draussen konnte Mary im Halbdunkel dieses Raumes kaum etwas erkennen. Als sie sich naeher umschauen wollte, bemerkte sie ploetzlich die Hand der neuen Herrin an ihrem Handgelenk, dann fuehlte sie erst dort, dann an der anderen Hand etwas zuschnappen. Bevor sie sich darueber klar wurde, ertoente ein summendes Geraeusch und Marys Arme wurden langsam nach oben gezogen.</p>
<p>Als sie nur noch auf Zehenspitzen stehen konnte, hirte das Summen auf. Mary stand mit hochgereckten Armen ausgestreckt, nackt und wehrlos mitten im Raum.</p>
<p>&#8220;Meine Mitarbeiterinnen kommen gleich, um Dir die notwendige `Arbeitskleidung&#8217; anzulegen. Bis dahin kannst Du noch eine Weile nachdenken und Dich an Deine Rolle als stumme Dienerin gewoehnen. Mach&#8217; den Mund auf!&#8221;</p>
<p>Der Gummiball in Marys Mund entwickelte sogleich Eigenleben. Nach einigen kurzen Luftstoessen hatte er ihren Kiefer so weit auseinander gedrueckt, dass sie keinen Laut mehr von sich geben konnte. Als die kleine Pumpe entfernt wurde, war Mary stumm. Die Tuer wurde geschlossen, aus dem Halbdunkel wurde vollkommene Dunkelheit. Wie lange hatte es wohl gedauert?<br />
Eine Stunde, zwei? Als die Tuer ploetzlich leise geoeffnet wurde, hatte Mary keine Vorstellung mehr von Zeit. Der Druck um ihre Handgelenke war ertraeglich gewesen, das Brennen ihrer durchstochenen Brustwarzen hatte nachgelassen. Mary fuehlte sich fast wohl. Das sollte sich jetzt aendern.</p>
<p>Erstaunt betrachtete Mary die beiden Gestalten, die durch die Tuer hereingetreten waren. Diesen Anblick hatte sie doch schon einmal erlebt.<br />
Genau &#8212; das waren exakt die schlanken, schoenen Gestalten, die sich auch schon bei ihm, dem Herren, mit ihr beschaeftigt hatten. Das waren dieselben Korsagen, dieselben Gesichter ohne Mund, den man ihnen mit einem duennen Latexfilm verschlossen und dann mit Makeup ueberzogen hatte.</p>
<p>Jetzt wurden Schraenke geoeffnet und wieder geschlossen. Dann spuerte Mary kaltes Leder auf ihrer Haut, gleichzeitig einen Druck um ihre Taille, der stetig zunahm. Ein Korsett also, wie sie es nun schon in etlichen Ausfuehrungen kannte. Doch dieses Mal schien die Form aussergewoehnlich zu sein. Tatsaechlich liess es vom gesamten Oberkoerper nur die Brueste frei, und ging dann in eine hohe Halscorsage ueber, die erst knapp unter Marys Nase ihren Abschluss fand.</p>
<p>Unten endete die immer enger rueckende Lederhuelle fast an den Knien. Jetzt war dort das Maximum der Schnuerung erreicht. Vier Haende machten sich nun an die Leinen ueber Marys Taille. Dort mussten lange Stahlstaebe ins Leder eingearbeitet sein. Mary fuehlte, wie der zunehmende Druck sie allmaehlich zwang, kerzengerade zu stehen. Dann zog sich das Halskorsett enger, gerade so weit, dass Atmen noch problemlos moeglich war. Den Ballknebel im Mund hatten die beiden Dienerinnen wohl vergessen?</p>
<p>Mary wollte protestieren, brachte aber keinen Laut zustande. Durch die strammgezogene Lederhuelle wurde ihr Mund nun voellig verschlossen. Ein schmaler Lederriemen, der sich ueber ihrer Nase teilte und hinten festgeschnallt wurde verhinderte schliesslich jede restliche Kopfbewegung.</p>
<p>Doch was war das? Eine der Dienerinnen hatte ein &#8220;Gesicht&#8221; hervorgezaubert, eine helle, fleischfarbene Latexmaske, die ein laechelndes Gesicht zeigte, taeuschend echt, nur die Augen fehlten. Jetzt ahnte Mary, was mit ihr geschehen sollte. Behutsam wurde die laechelnde Maske ueber ihr fest verpacktes Gesicht gezogen und am Hinterkopf zusammengeschnuert. Jetzt waren ihre eigenen Augen Bestandteil eines Gesichts, das sie noch nie zuvor gesehen hatte. Ein sehr schoenes Gesicht &#8212; sicherlich &#8212; aber nicht ihr eigenes und zudem voellig unbewegt. Eine laechelnde Maske auf einem atemberaubend schoen geformten Koerper &#8230;</p>
<p>Unter einer Peruecke mit langen, hellblonden Haaren verschwand Marys eigener, kurz nachgewachsener Haarschopf. Schwarze, armlange Handschuhe und Pumps mit sicherlich 16 Zentimeter hohen Stilettoabsaetzen vervollstaendigten die &#8220;Arbeitskleidung&#8221;. Die Schuhe wurden mit duennen Kettchen und jeweils einem kleinen Schloss an ihrem Fuss verschlossen.<br />
Ausziehen war unmoeglich. Aber auch diese Schuhe hatte Mary schon einmal getragen. Sollte es irgendwelche Zusammenhaenge zwischen ihm, dem Herren und ihr, der Herrin geben? Doch Mary kam nicht zu weiteren Ueberlegungen.<br />
Die Tuer hatte sich geoeffnet und sie, ihre Herrin war eingetreten.<br />
Eindrucksvoll wie immer &#8212; eine unverkennbar weibliche Figur, schmale Taille, grosse feste Brueste, enorm lange Beine und auch insgesamt von eindrucksvoller Groesse, mit den ueberhohen Absaetzen fast zwei Meter.</p>
<p>Das knappsitzende, glaenzend schwarze Kleid spannte sich ueber jede Rundung und endete in einem hohen Kragen. Das Gesicht war wieder unter einer schwarzen Ledermaske verborgen. Ohnehin wurde es durch die langen blonden Haare fast verdeckt.</p>
<p>&#8220;So, jetzt hast Du genau die richtigen Eigenschaften einer Empfangssekretaerin &#8212; tadellose Figur, vollendete Haltung und vor allem: Verschwiegenheit. Und den ganzen Tag freundlich zu laecheln bereitet Dir ja wohl auch keine Schwierigkeiten mehr &#8230;&#8221;</p>
<p>Mary konnte unter ihrem zweiten Latex- Gesicht nicht antworten. Laechelnd folgte sie ihrer Arbeitgeberin zur Empfangsinsel in der Eingangshalle. Eine Tuer in der Mahagonitaefelung schwang auf, sie stoeckelte hinein, dann wurde die Tuer von aussen verriegelt. Mary musste sich kurz an der hohen Umrandung festhalten. Wer mochte wohl zu den &#8220;Kunden&#8221; ihrer neuen Herrin zaehlen? Und wer wuerde sie wohl in dieser Aufmachung zu sehen bekommen?<br />
Auf einem Kontrollpult leuchtete ein rotes Licht. Jemand stand an der Eingangstuer! Und ihre neue Arbeitgeberin war verschwunden &#8230;</p>
<p>Marys erster Arbeitstag hatte begonnen. Mit einer langsamen, eleganten Bewegung &#8212; mehr verhinderte die unnachgiebige Verschnuerung des Korsetts &#8212; wandte sich Mary dem glitzernden Kontrollpult zu. Ein Lichtstrahl spielte mit den silbernen Kegeln auf Marys durchbohrten Brustspitzen. Sie konnte gerade noch soweit nach unten sehen, dass das leichte Zittern ihrer sonst voellig nackten Brueste nicht nur Gefuehl blieb. Welcher von diesen verflixten Knoepfen war der Tueroeffner? Oder war es vielleicht besser, den unbekannten Besucher erst gar nicht hereinzulassen? Schliesslich konnte ihre Aufmachung nicht gerade als &#8220;strassentauglich&#8221; gelten. Was tun? Den Besucher einfach vor der glaesernen Eingangstuer stehen lassen? Aber er hatte sie sicher schon gesehen, undeutlich zwar &#8212; aber immerhin wusste er, dass jemand in der Empfangsinsel stand. Und soviel hatte Mary auch erkannt: das da draussen war unverkennbar ein <a target="_blank" href="http://www.mann.de">mann</a>. Auch das noch.</p>
<p>Das rote Licht am Kontrollpult leuchtete immer noch, ein leiser Summton drang jetzt an Marys ledergepolsterte Ohren. Also gut! Schliesslich die einzige Moeglichkeit, quaelende Neugier durch erlebte Realitaet zu ersetzen. Wuerde schon nicht so schlimm werden. Und wenn es womoeglich irgendein bekanntes Gesicht sein sollte, dann war sie unter ihrer Maske sowieso nicht zu erkennen. Ein Laecheln versuchte unter der laechelnden Latexhaut Marys Mund zu finden, doch der war durch den festsitzenden Ballknebel zu keiner Regung faehig.</p>
<p>Marys langer Zeigefinger fand den Knopf neben der roten Lampe, die nach dem ersten Druck sofort verloeschte. Mit verhaltenem Zischen oeffnete sich die grosse glaeserne Eingangstuer, der Besucher stand noch einen Augenblick unschluessig und ging dann langsam auf Marys Mahagoni-Insel zu.</p>
<p>&#8220;Guten Tag, mein Name ist Pieter van Sonten. Ich bin angemeldet. Wenn Sie bitte nachschauen wollen &#8230;&#8221;</p>
<p>Mary konnte kaum mehr als einen Finger ruehren. Die Stahlverstrebungen ihres Korsetts hielten Koerper und Kopf in absolut aufrechter Haltung, so dass sie nur die Arme bewegen und mit den Beinen kleine Schritte in den steilen Stoeckelschuhen machen konnte. Aber das alles war doch auch fuer den gutaussehenden Herrn erkennbar, der nicht einmal einen halben Meter vor Marys nackten Brustspitzen stand? Doch Pieter van Sonten blickte mit abwesendem Blick nur einmal von oben nach unten, als ob das alles nichts Besonderes sei. Marys zweites Gesicht laechelte freundlich, waehrend sie nervoes in einem grossen Terminkalender suchte, der neben dem Kontrollpult aufgeschlagen lag. Hier &#8212; unter dem Datum von heute war Pieter van Sontens Name der erste unter einem knappen Dutzend. &#8220;Zimmer 12&#8243; stand dabei.</p>
<p>Aber Mary konnte nicht sprechen. Aus &#8220;Zimmer 12, bitte&#8221; wurde nicht einmal ein Nuscheln. Da nahm Mary das Buch kurzentschlossen hoch, drehte es und legte den lederumschlossenen Zeigefinger neben die Eintragung.</p>
<p>&#8220;Ah ja, vielen Dank, Zimmer zwoelf, ich finde schon hin, bitte bemuehen Sie sich nicht.&#8221;</p>
<p>Der Herr im grauen Zweireiher, erlesenen Gucci- Schuhen und einer glaenzenden Audemars-Piguet am Handgelenk wartete nicht auf eine Bestaetigung, sondern ging zielsicher auf einen der vielen Gaenge zu, die in die Empfangshalle muendeten.</p>
<p>Mary hatte kaum Zeit, sich Gedanken ueber die merkwuerdige Situation zu machen. Die rote Lampe flammte auf und ein Blick zur Eingangstuer liess diesmal gleich zwei Gestalten erkennen. Mary oeffnete und ein junges Paar betrat den glasueberdachten Vorraum. Sie waren beide kaum 30, schlank und gross, gepflegt gekleidet.&#8221; Wie aus einem dieser teueren Modejournale&#8221;, dachte Mary spontan.</p>
<p>&#8220;Wir haben fuer heute reserviert. Madame Vanbergen und Begleitung.&#8221;</p>
<p>Die Stimme der jungen Frau war angenehm tief und von sanfter Melodik, jedoch mit einem unueberhoerbaren befehlsgewohnten Unterton. Sie wusste genau, was sie wollte. Mary beeilte sich, der Aufforderung nachzukommen.<br />
Diesmal fand sie den entsprechenden Eintrag im Terminbuch und Madame schob Madame Vanbergen ein Zettelchen mit der Zimmernummer ueber den Edelholztresen. Waehrenddessen nahm der junge Mann den Blick nicht eine Sekunde von Mary, im Gegenteil, er schien jedes Detail von Marys bizarrer Aufmachung regelrecht in sich aufzusaugen. Seine grossen braunen Augen leuchteten &#8212; aber er sagte kein Wort. Als Mary die Richtung zum entsprechenden Raum mit einer leichten Handbewegung angezeigt hatte, ging er hinter seiner Begleiterin her, ohne sich noch einmal umzublicken.</p>
<p>Die naechsten drei &#8220;Kunden&#8221; haetten weit besser in die Vorstandsetage irgendeiner Grossbank gepasst. Adrette, ausgesucht elegante Herren von jung- dynamisch bis grau- meliert. Alle drei auffaellig unauffaellig und namentlich im grossen Terminbuch erfasst, jeder absolut puenktlich zur angegebenen Uhrzeit. Keiner von ihnen sah laenger als versehentlich noetig zu der enggeschnuerten Gestalt hinter dem Edelholztresen auf. Als haetten sie es penibel eingeuebt, nahm jeder sein Zettelchen mit der Zimmernummer in Empfang, um sich danach auf den Weg in einen der dunklen Gaenge zu machen. Nacheinander wurden sie von der Duesternis der Flure verschluckt, ein Eindruck, den die sonnendurchflutete Eingangshalle noch verstaerkte.</p>
<p>Mary stand hochaufgerichtet in ihrer Empfangsinsel und wartete auf die naechste Ueberraschung. Es war noch Nachmittag, aber das enggeschnuerte Korsett liess so etwas wie Hungergefuehl nicht aufkommen. An das leichte Spannen der Latexmaske, die ihre eigenen Gesichtszuege voellig verdeckte, hatte sie sich schon gewoehnt und da die Temperatur im glaesernen Vorbau nicht gerade hoch war, war sie mit der Waerme unter der lang herabwallenden blonden Peruecke sogar zufrieden. Nur ihre nackten, durch das strammsitzende Korsett zur Schau gestellten, festen Brueste ueberlief bei jedem Windhauch eine Gaensehaut.</p>
<p>Doch das war auszuhalten und konnte ihre Neugier nicht im Mindesten daempfen. Mary hatte schon Unangenehmeres mitgemacht. Ein wenig war sie ueber sich selber erstaunt. Es war nicht viel geblieben von dem gelangweilten, verwoehnten Geschoepf, das sie noch vor einigen Wochen gewesen war. Oder waren es schon Monate? Sie hatte das Verhaeltnis fuer Zeitablaeufe verloren, Zeit war einfach unwichtig geworden. Zwischen all den unglaublichen Eindruecken blieben nur ab und zu Momente der Ruhe, des Nachdenkens, in denen aber immer wieder er auftauchte. Er, der Herr der ersten Stunden, der sie in all diese verwirrenden Erlebnisse hineingezogen hatte, mit ihm hatte die Reise in eine unbekannte Welt erst begonnen. Wo aber war er? Hatte er sie schon vergessen? Gab es ueberhaupt noch einen Weg zurueck zu ihm?</p>
<p>&#8220;Wovon traeumst Du, meine Kleine?&#8221;</p>
<p>Mary erschrak, doch unter der Latexmaske wurden nur die dunklen Augen ein wenig groesser. Ihr Latex- Gesicht laechelte die rassig gebaute Gestalt an, die hinter dem Tresen stand. Das knappsitzende schwarze Kleid spannte sich ueber jede Rundung und endete in einem hohen Kragen. Das Gesicht war wie immer unter einer schwarzen Ledermaske verborgen. Ohnehin wurde es durch die langen blonden Haare fast verdeckt. Mary erkannte ihre neue Herrin.</p>
<p>&#8220;Ich stehe hier schon eine ganze Weile, aber Du hast mich nicht bemerkt.<br />
Fuer eine Empfangsdame nicht gerade die beste Empfehlung. Ich werde mir etwas Passendes fuer Deine Bestrafung ausdenken. Aber zuvor will ich Deine Neugier etwas befriedigen. Sicher hast Du Dir schon eine Weile ueberlegt, was wir hier eigentlich machen. Komm mit &#8211; ich zeige es Dir!&#8221;</p>
<p>Damit hatte sie eine versteckte Tuer in der Mahagoni- Insel geoeffnet und die erstarrte Mary an der Hand genommen.</p>
<p>&#8220;Komm schon, jetzt kommt keine neue Kundschaft mehr, erst spaeter.<br />
Schliesslich geht Qualitaet vor Quantitaet. Besonders bei uns &#8230;&#8221;</p>
<p>Lachend zog sie Mary auf den spitzen Absaetzen trippelnd hinter sich her.<br />
Rhythmisches Klackern hallte durch den marmorgetaefelten Gang, bis sie an eine ledergepolsterte Tuer kamen.</p>
<p>&#8220;Nachdem Du jeden Kunden heute morgen schon einmal gesehen hast, duerfte es Dir jetzt Schwierigkeiten machen, auch nur einen noch zu erkennen.&#8221;</p>
<p>Die Herrin oeffnete und sie betraten einen Raum, der nur in der Mitte durch Punktstrahler erhellt wurde. Mary konnte keine Waende sehen, die Groesse des Raumes nicht abschaetzen. Aber die war in diesem Moment auch nicht von Bedeutung. Im Licht der Scheinwerfer stand der junge Mann, den sie ein paar Stunden frueher in Begleitung von Madame Vanbergen begruesst hatte. Auch sie war da, stand etwas abseits im Schatten und gab den beiden Dienerinnen halblaut Anweisungen, die sich mit der hochaufgereckten Gestalt im Scheinwerferlicht beschaeftigen.</p>
<p>Diese Dienerinnen kannte Mary bereits &#8212; sie hatte diese kuenstlichen Geschoepfe schon mehrfach gesehen. Sie hatten keinen Mund. Der Ansatz der hauchduennen Gummihaut, die sich eng ueber die fest geschlossenen Lippen schmiegte, war kaum zu erkennen. Zudem machte das perfekte Makeup den verblueffenden Eindruck noch eindrucksvoller. Doch was hatten die beiden bizarren Gestalten vor?</p>
<p>Die Gestalt zwischen ihnen war offensichtlich an den Haenden gefesselt, an einer Art Trapez, das von der hohen Decke herabhing und die Arme nach oben und auseinanderzog. Der Koerper war nackt. Eine der beiden Dienerinnen entfernte gerade die letzten Anzeichen der Koerperbehaarung mit einem leise surrenden Rasierapparat. Um die Fuesse des jungen Mannes lag ein kleines Haeufchen eines matt schimmernden Materials, aber Mary konnte nicht genau erkennen, um was es sich dabei handelte. Jetzt hatte eine Dienerin ein Korsett aus fleischfarbenem Gummi gebracht und um die kaum vorhandene Taille des maennlichen Koerpers gelegt. Gemeinsam zogen beide die Schnuerung immer enger, bis sich immer staerker die sanfte Rundung einer weiblichen Taille abzeichnete. Ein leises Stoehnen war zu hoeren, als die hinteren Haelften des Korsetts zusammenstiessen. Mit flinken Fingern verknoteten die beiden Dienerinnen die Schnuerung.</p>
<p>Das Oberteil des Gummikorsetts war anatomisch einer vollen weiblichen Brust nachgeformt und wurde mit breiten Traegern ueber den Schultern verschlossen. Ein speziell gestalteter Riemen nahm das leicht eregierte Glied des jungen Mannes auf und wurde mit dem hinteren Ansatz des Korsetts verschnuert. Jetzt waren die maennlichen Geschlechtsteile verschwunden.<br />
Zugleich begannen die beiden Dienerinnen mit gleichmaessigen Bewegungen das Haeuflein &#8212; es musste ein hautfarbener Latexanzug sein &#8212; erst ueber die Fuesse, dann an den Beinen hoch und schliesslich ueber den umgeformten Oberkoerper des leise stoehnenden Mannes zu ziehen. Es dauerte eine ganze Weile, bis die gepuderten Arme bis zu den Fingerspitzen vom strammsitzenden Gummi umschlossen waren. Zuletzt waren nur noch Gesicht und die kurzen schwarzen Haare frei. Mit einem vorsichtigen Ruck wurde die angearbeitete Maske daruebergestreift.</p>
<p>Mary zuckte zusammen. Das war genau das gleiche ebenmaessige, faszinierend geschminkte Gesicht, das man ihr am Morgen ueber ihr eigenes geschnuert hatte! Auch diese Maske zog sich mit einer Schnuerung am hinteren Ende immer enger um den voellig eingeschlossenen Kopf, bis die Konturen darunter und die Latex-Schicht darueber eine Einheit bildeten. Mary konnte vor Erregung kaum noch atmen: aus dem jungen Mann war eine vollendete weibliche Schoenheit geworden, mit unbewegten Gesichtszuegen, aber lebhaft flackernden grossen braunen Augen.</p>
<p>&#8220;Es ist gut so. Ihr koennt Sie jetzt vollends anziehen!&#8221;</p>
<p>Die Stimme von Madame Vanbergen durchstiess den Wattenebel der Erregung, der Mary umgeben hatte. Ganz langsam fand sie in die verwirrende Realitaet zurueck. Ueber den Kopf der attraktiven Gummipuppe zog eine der Dienerinnen eine Peruecke mit langen blonden Haaren, die gleichzeitig die hintere Schnuerung verdeckte. Verbluefft erkannte Mary, dass die Gestalt ihrer eigenen auch insgesamt taeuschend aehnlich sah &#8212; doch der Knebel in ihrem Mund verhinderte jeglichen Kommentar.</p>
<p>&#8220;Ich kann mir denken, was jetzt gerade in Dir vorgeht,&#8221; erklang die wohltoenend tiefe Stimme ihrer Herrin. &#8220;Aber er hat es sich so gewuenscht, vielmehr &#8230; er ist den Wuenschen seiner Herrin einen entscheidenden Schritt naeher gekommen. Und das ist genau das, was wir hier machen &#8212; wir erfuellen Wuensche &#8230;&#8221;</p>
<p>Die Ankleide-Zeremonie war beendet, die schmalen Handgelenke wurden aus den weich gefuetterten Fesseln befreit. Im Licht der Scheinwerfer stand jetzt ein schoenes, junges Maedchen mit einer leichten Sommerkleidchen ueber einer absoluten Traumfigur. Die leuchtend blonden Haare glitzernden um die Wette mit den Lichtstrahlen, der verfuehrerische Mund schien leicht geoeffnet. Aber kein Laut drang durch die Lippen. Doch der wahre Grund dafuer war wohl erst durch Betasten zu erahnen. Jetzt nahm Madame Vanbergen die stumme Schoene an der Hand.</p>
<p>&#8220;Vielen Dank, Madame, ich bin Ihnen unendlich dankbar. Die vereinbarte Summe befindet sich wie immer bereits auf Ihrem Schweizer Konto. Bis zum naechsten Mal!&#8221;</p>
<p>Damit trippelten die beiden durch die Tuer, die sich hinter ihnen unhoerbar schloss. Marys stumme Frage schien sich irgendwie auf ihre Arbeitgeberin uebertragen zu haben.</p>
<p>&#8220;Ich weiss schon, Kleines. Das ist noch alles sehr neu fuer Dich. Denn wie die Wuensche der Menschen aeusserst vielfaeltig sind, so sind es auch unsere Dienstleistungen. Und solange meine Phantasie ausreicht, um die Wuensche dieser Menschen zu befriedigen, ist es ein recht eintraegliches Geschaeft. Fuer einige ist es das Paradies, fuer manche die Hoelle. Und Du, mein Engel, bist genau die richtige Waechterin meiner paradiesischen Hoelle. Aber noch hast Du nicht alle meine Geheimnisse erfahren. Auch mein groesstes noch nicht. Doch vielleicht, vielleicht schon sehr bald, werde ich Dir zeigen, was Du nicht einmal ahnen wirst. Oder womoeglich doch? Nun, wir werden sehen &#8230;&#8221;</p>
<p>Sie nahm Mary wieder bei der Hand und zog sie sanft weiter. Das Klackern der spitzen Absaetze auf dem weissen Marmorfussboden drang unter der Latexmaske seltsam gedaempft an Marys Ohren, vermischte sich mit ihrem eigenen Herzschlag, ein gleichzeitig monotones und aufreizendes Geraeusch, das Marys Stimmung nur noch verstaerkte. Ihr war, als teile sich Geist und Koerper, als ob der Rest logischen, rationalen Denkens voellig selbststaendig ihren bizarr gekleideten Koerper verlassen haette. Geblieben war nur noch Gefuehl, ausschliesslich koerperliche Sinnesempfindungen, Waerme und Kaelte, Liebe, Schmerz &#8230;</p>
<p>Ans Atmen im strammgeschnuerten Lederkorsett hatte sie sich zwischenzeitlich gut gewoehnt, obwohl die Stahlstaebe in der Taille kaum mehr als zwei Handbreit Platz zwischen Ober- und Unterkoerper liessen. Die silbern glaenzenden Kegel auf Marys durchbohrten Brustspitzen glitzerten im Licht der Deckenscheinwerfer, der Schmerz beim Anbringen der duennen Befestigungspfeile war laengst verflogen. Nicht einmal die enorm hohen Absaetze bereiteten ihr Schwierigkeiten &#8212; das Gefuehl staendiger Erregung liess banale Schmerzen nicht einmal entstehen. Jede Empfindung schien dem obersten Ziel der Lust untergeordnet, alles andere war nebensaechlich, reden unmoeglich: durch die strammgezogene Lederhuelle des Halskorsetts war ihr Mund voellig verschlossen. Ein schmaler Lederriemen, der sich ueber ihrer Nase teilte und hinten festgeschnallt war, verhinderte jede Kopfbewegung.</p>
<p>Mary und ihre Herrin hatten eine weitere, unbekannte Tuer in einem der vielen Gaenge des weitlaeufigen Hauses erreicht. In der Mitte war eine matt schimmernde &#8220;12&#8243; angebracht. Sacht schwang die Tuer auf und gab den Blick in das schwach erleuchtete Innere eines recht kleinen Raumes frei. Mary konnte im Halbdunkel nur zwei schemenhafte Schatten erkennen, der eine davon musste ein Mensch sein, daneben eine Art Bank, ein grosser schwarzer Block mit metallisch glaenzenden Details, die sich Mary nicht erklaeren konnte. Dafuer wusste sie im naechsten Moment, dass sie die Person daneben schon einmal gesehen hatte: es war dieser Pieter van Sonten, der Mann, den sie am Morgen zuerst in Madames Haus eingelassen hatte. Was sollte das bedeuten?</p>
<p>&#8220;Herr van Sonten ist Dir ja bekannt. Er hat recht aussergewoehnliche Wuensche, die Du ihm erfuellen wirst. Ich habe Dich ausgesucht, weil ich ohnehin aehnliches vorhatte. Also verhalte Dich entsprechend &#8230;&#8221;</p>
<p>Noch ehe Mary in irgendeiner Weise reagieren konnte &#8211; viele Moeglichkeiten liess ihre bizarre Aufmachung ohnehin nicht zu &#8211; wurde sie von unsichtbaren Haenden an den samtschwarzen Block geschoben. Sofort schlossen sich zwei metallische Klammern in Hoehe ihrer Fussgelenke, so dass an Gegenwehr nicht mehr zu denken war. Panik stieg in Mary auf &#8212; diesmal war sie den Phantasien eines Mannes ausgeliefert, den sie ueberhaupt nicht kannte, zu dem sich nie Gefuehl entwickeln wuerde. Das war etwas ganz anderes, nicht zu vergleichen mit den verrueckten Dingen, die ihr Herr mit ihr unternommen hatte. Jetzt schien alles weitaus gefaehrlicher, bedrohlicher.</p>
<p>Irgendjemand machte sich an der Verschnuerung von Marys steifem Lederkorsett zu schaffen. Sie konnte nicht erkennen, was da in ihrem Ruecken vor sich ging, spuerte nur, wie der konstante Druck auf ihre Taille allmaehlich nachliess, wie eine Schnalle geloest und der enge Lederkokon schliesslich abgenommen wurde. Das ploetzliche Nachlassen des stuetzenden Drucks war unangenehmer als erwartet. Ohne einen Laut von sich geben zu koennen, sank Marys Oberkoerper vornueber auf die mit einem samtartigen Ueberzug versehene Oberflaeche des massiven Blocks. Nachgiebige Vertiefungen an den Stellen, wo Marys Brueste und Gesicht den Block beruehrten, bremsten den Fall sanft ab, gluecklicherweise, da sie nicht in der Lage war, auch nur einen Muskel ihres Koerpers rechtzeitig anzuspannen.</p>
<p>Da man ihr weder Halscorsage noch Gesichtsmaske abgenommen hatte, konnte sie ihren Kopf nicht drehen, um die zwei Haende zu sehen, die mit schwarzen Lederbaendern erst Marys Oberkoerper, dann den Kopf in Stirnhoehe und mit Metallklammern schliesslich Arme und Haende auf dem Block sicherten, Die Flaeche war leicht nach vorn geneigt, sodass jeder Teil von Marys Rueckseite jetzt jeglicher Manipulation schutzlos preisgegeben war.</p>
<p>Genau darauf hatte es van Sonten offenbar abgesehen. Marys Schrei erstickte der Knebel unter ihrer laechelnden Latexmaske. Die langen blonden Haare der Peruecke, die man ueber ihren verschnuerten Kopf gezogen hatte, glitzerten mit dem hellen Punktstrahler um die Wette, der den ausgestreckten Koerper jetzt unbarmherzig bis in jedes Detail ausleuchtete. Nur das kleine, glitzernde Schloss an Marys Schamlippen versperrte noch den Zugang, die rotleuchtende Pforte des wehrlos angepflockten Maedchens.</p>
<p>Das hatte wohl auch Herr van Sonten erkannt. Erschrocken registrierte Mary, dass sich etwas in ihrer Furche langsam nach oben bewegte, vor der Afteroeffnung haltmachte und dann langsam in sie einzudringen begann! Der Schmerz war anders als erwartet. Anfangs brennend zwar, aber dann schnell verblassend. Es musste ein eingecremter dicker Zapfen sein, der nun ihre hintere Oeffnung dehnte, vorn wesentlich dicker, dann mit einer Einschnuerung versehen, so dass sie ihn nicht mehr ohne weiteres ausstossen konnte. Er schien sogar jetzt noch dicker zu werden, sich in ihrem Inneren auszudehnen. Doch bevor neuer Schmerz entstehen konnte, war auch schon alles vorbei.</p>
<p>Die Fesselbaender wurden geloest, Mary mit noch fixierten Beinen wieder aufgerichtet. Pieter van Sonten war nicht mehr da. Stattdessen uebernahmen zwei der Dienerinnen wieder die anstrengende Aufgabe, Mary wieder in die stahlverstrebte Huelle ihres Korsetts zu packen. Gerade als die letzte Verschnuerung geschlossen, die Riemen auf der Brust und im Ruecken wieder mit dem Halskorsett verbunden waren, trat die Herrin in den Raum.</p>
<p>&#8220;Na, wie gefaellt Dir van Sontens Geschenk? Er moechte, dass alle Deine Faehigkeiten irgendwann dem Einen zur Verfuegung stehen, wer immer das sein wird. Deshalb wirst Du es so oft wie moeglich tragen, erst einmal bis heute Abend, wenn Du Deinen Dienst beendet hast. Jetzt bringen Dich meine beiden Helferinnen wieder in die Einganshalle. Und dass Du mir dort guten Eindruck machst, verstanden!&#8221;</p>
<p>Mit zitternden Knien tippelte Mary zwischen den beiden enggeschnuerten Dienerinnen her, die sie an beiden Armen fast stuetzen mussten. Alle erotischen Zonen ihres Koerpers vibrierten gleichzeitig, was in dieser Intensitaet ein nicht immer nur angenehmes Gefuehl war. Ein grosser Kristallspiegel an der Wand des breiten Flurs entwarf ein phantastisches Bild dreier Gestalten, ein Bild, das Mary immer noch nicht spontan als eigenes erkennen konnte: die ueberlang betonten Beine auf steilen Absaetzen, die enggeschnuerten Taillen und dadurch steil aufgerichteten Brueste, bei Mary noch auffaelliger durch die silbern glaenzenden Brustspitzen. Nur Marys Gesicht laechelte &#8211; und dabei war es ja gar nicht ihr eigenes, nur eine verblueffend echt wirkende Latexmaske, eine schoene Larve ueber einem stummen Gesicht. Die grossen lebhaften Augen gehoerten zu ihr, erinnerten noch an ihr eigenes Ich.</p>
<p>In diesem Augenblick weitete sich die Iris, traten die Pupillen unglaeubig hervor, ein untruegliches Zeichen aeusserster Ueberraschung. Durch die noch geoeffnete Tuer hatte Mary das Gesicht ihrer Herrin gesehen, die schlanke grosse Gestalt mit unverkennbar weiblicher Figur, schmaler Taille, grossen Bruesten, enorm langen Beinen, den langen blonden Haaren. Mary war ganz aufgeregt:</p>
<p>Das Gesicht unter den Haaren, sie konnte ein Gesicht erkennen! Bisher hatte eine schwarze Ledermaske nur die Augen freigelassen und damit jeden individuellen Gesichtszug verdeckt &#8212; jetzt war deutlich mehr zu erkennen.<br />
Und genau das hatte in Mary so etwas wie einen Schock ausgeloest. Dieses Gesicht erinnerte sie in vielen Einzelheiten an jemanden, den sie kannte, der sie in Besitz genommen hatte, zu dem sie zurueck wollte. Doch dieser Jemand war er, der Herr, war ein Mann!</p>
<p>Das konnte doch nur ein Irrtum sein?</p>
<p>Schliesslich nicht das erste Mal, dass ein uebermaechtiger Wunsch Trugbilder ausloeste, wie ein Verdurstender eine Oase zu sehen glaubt und dieser Luftspiegelung zum Opfer faellt. War sie schon soweit? Wie stark konnte dieses Verlangen denn sein, das er in ihr ausgeloest hatte? Eines war klar &#8212; sie wollte zu ihm, dem Einzigen zurueck, ganz gleich unter welchen Umstaenden, keine Kette wuerde sie zurueckhalten. Doch im selben Moment wurde ihr klar, dass es genau an ihren Ketten und Fesseln scheitern musste.</p>
<p>Fast restlos in ihrer Bewegungsfreiheit behindert, eingeschnuert in diese steife Corsage, die sie kaum atmen, nicht einmal den Kopf drehen liess, so eng lag das warme Leder an jeder Stelle ihres Koerpers bis hinauf zum Kinn an. Nicht einmal aussprechen konnte sie ihren Wunsch &#8212; der Knebel unter der laechelnden Latexmaske verhinderte jeden Laut.</p>
<p>Mary war verzweifelt. Es gab kein Entrinnen. Die selbstgewaehlte Unterwerfung war eine Einbahnstrasse ohne Umkehr. Es war zu spaet.</p>
<p>&#8220;Noch ist nicht Feierabend, meine Kleine. Lass Dich nicht haengen &#8212; Dein Dienst ist noch nicht beendet.&#8221;</p>
<p>Die melodische, aber dennoch befehlsgewohnte Stimme ihrer Herrin brachte Mary schlagartig aus ihren Gedanken in die noch phantastischere Realitaet zurueck. Die beiden Dienerinnen, die sie bis zur Eingangshalle geleitet hatten, waren verschwunden. Das Gesicht der Dame in Schwarz war wieder unter einer duennen Ledermaske verborgen, die nur die Augen und den Mund freiliess. Sie oeffnete Mary die edelholzgetaefelte Tuer des Empfangs und schloss sie, nachdem Mary hineingetrippelt war.</p>
<p>&#8220;Ich erwarte noch einige Gaeste, also benimm dich entsprechend. Und fuer heute Abend habe ich mir eine kleine Ueberraschung ausgedacht, meine Kleine &#8230;&#8221;</p>
<p>Mit leisem Lachen ging die Herrin in einen der dunklen Gaenge davon. Und Mary war wieder einmal allein mit der heraufziehenden Daemmerung und der Gewissheit, nichts, aber auch gar nichts aus eigenem Entschluss tun zu koennen. Oder war auch diese Gewissheit nur Einbildung? Selbst wenn sie das gut gesicherte Haus haette verlassen koennen: sie hatte nicht die geringste Ahnung, wo das Anwesen lag und &#8212; wen konnte sie in diesem bizarren Aufzug schon nach dem Weg fragen?</p>
<p>Das rote Licht im Tresen leuchtete auf. Eine Dame, gross und von vollendeter Figur stoeckelte herein, nachdem Mary auf den Tueroeffner gedrueckt hatte. Im Gehen schwang sie ihr glaenzendrotes Cape nach hinten und warf es Mary zu.</p>
<p>&#8220;Kuemmern Sie sich bitte darum. Ich werde erwartet.&#8221;</p>
<p>Noch ehe Mary den Versuch einer Antwort loswurde &#8212; aus dem durch den Knebel ohnehin nicht viel geworden waere &#8212; war die unbekannte Besucherin ihrem Blick entschwunden.</p>
<p>Das glaenzende Rot des Lackleder-Capes flimmerte wie ein grelles Signal.<br />
Marys behandschuhte Haende betasteten das Kleidungsstueck vorsichtig. Es war lang genug und konnte mit einem breiten Guertel um die Taille vollstaendig geschlossen werden. Marys Entschluss wurde immer klarer, greifbarer. Egal was passierte, sie musste hier weg, irgendwie zurueck zu ihm, ihrem Herrn. Dieser Wille, gespeist aus Sehnsucht, mobilisierte Kraefte in Mary, deren Vorhandensein sie vorher nicht einmal geahnt hatte.</p>
<p>Ein leichter Druck auf die Tuer der Empfangsinsel bestaetigte ihre Vermutung: das Schloss war nicht eingerastet. Leise schwang die Tuer zur Seite. So schnell es ihre enge Bekleidung erlaubte, zog Mary das Cape erst ueber den einen, dann ueber den anderen Arm. Als das kuehle Material die Metallkappen ihrer durchbohrten Brueste streifte, ging ein Froesteln ueber ihre samtene Haut. Der Guertel zog das Material ueber der enggeschnuerten Taille aufreizend zusammen, die langen blonden Haare ihrer Peruecke fluteten ueber den glaenzend roten Kragen.</p>
<p>Das musste genuegen. In der Daemmerung war die laechelnde Latexmaske hoffentlich nicht von anderen Gesichtern zu unterscheiden, die ihr zwangslaeufig begegnen mussten. Mary erschrak bei dem Gedanken in dieser Aufmachung &#8220;da draussen&#8221; zu sein. Aber es half nichts, einen anderen Weg gab es nicht. Ein Druck auf den Tueroeffner liess ein vernehmliches Summen durch die Empfangshalle schwingen. Trotz ihrer versiegelten Ohren kam es Mary fuerchterlich laut vor &#8212; jeder im Haus musste es hoeren! Jeder Schritt auf ihren hohen Absaetzen klang in Marys Ohren wie ein Peitschenschlag. Nur noch zwei Meter, dann hatte sie die glaeserne Eingangstuer erreicht, noch einer &#8230;</p>
<p>Es war nicht besonders kalt. Ein mehr oder weniger ueblicher Septemberabend. Doch Mary war seit langer Zeit das erste Mal unter freiem Himmel. Wie lange sie ihn nicht mehr gesehen hatte? Sie konnte sich nicht erinnern. Zwei Monate, ein ganzes Jahr? Vielleicht konnte man in den Baeumen die Voegel zwitschern hoeren? In Marys Ohren klang nur das pulsierende Rauschen ihres eigenen, gehetzten Herzschlags. Die parkaehnliche Anlage vor dem Gebaeude ihrer freiwilligen Gefangenschaft schien endlos, bis endliche eine hohe Mauer, ein grosses, schmiedeeisernes Gittertor hinter den Baeumen sichtbar wurde. Auch das schwere Tor war nur angelehnt, einen Spalt breit offen, sodass Mary schnell hindurch schluepfen konnte. Merkwuerdig war es doch, bei den sonst ueblichen Sicherheitsmassnahmen.</p>
<p>Doch Mary liess sich keine Zeit, jetzt ueber die drei ungesicherten Tueren nachzudenken. Vor ihr lag eine breite Chaussee, auf der niemand zu sehen war. Durch die maechtigen Baeume auf beiden Seiten konnte Mary keine anderen Gebaeude erkennen. Wo auch immer sie im Moment war, es gab keine brauchbare Orientierungsmoeglichkeit. Auch war es schon fast dunkel. Da wurden in der Ferne ploetzlich die Lichtkeulen eines naeherkommenden Fahrzeugs sichtbar. Im ersten Moment wusste Mary nicht, ob sie weglaufen oder stehenbleiben sollte. Wie auch immer, der Wagen war schon so nah, dass er die merkwuerdige Gestalt am Strassenrand sehen musste. In der ploetzlichen Helligkeit konnte Mary zunaechst nichts erkennen. Erst als eine Tuer geoeffnet wurde und ein Gesicht in der dunklen Oeffnung erschien, trat sie naeher an den Wagen heran. Es war ein Maedchen! Dem Himmel sei Dank, das duerfte ihre Schwierigkeiten verringern.</p>
<p>Vorsichtig versuchte Mary, ihren eng korsettierten Koerper in eine autositzgerechte Form zu bringen. Es war fast unmoeglich. Als sie endlich sass, bekam sie unter ihrer Maske kaum noch genuegend Atemluft. Das Maedchen am Steuer hatte ihr Manoever staunend begutachtet.</p>
<p>&#8220;Meine Guete, sowas von unbeweglich. Du solltest dringend was fuer Deine Kondition tun, Schwester. Wo willst Du denn hin?&#8221;</p>
<p>Marys zweites Gesicht laechelte unaufhoerlich und stumm. Ausser einem leichten Wink mit der rechten Hand in Richtung der Strasse brachte Mary nichts besseres zustande.</p>
<p>&#8220;Na gut, gespraechig scheinst Du ja nicht gerade zu sein. Ich fahre nach Sued-London. Dort wohne ich. Bis dahin kannst Du mitfahren. In Ordnung?&#8221;</p>
<p>Mary nickte leicht, soweit das mit der steifen Halscorsage moeglich war.<br />
Nur weg von hier, erst mal so weit wie moeglich. Dann wuerde sich alles weitere schon ergeben. Die naechsten Kilometer sassen beide schweigend nebeneinander &#8212; Mary gezungenermassen, das Maedchen am Steuer zwangslaeufig ob der stummen Begleiterin. Erst als deren rotes Cape in einer Kurve leicht zurueckschwang und einen Blick auf das goldene Kettchen an den 16-Zentimeter-Stilettos freigab, platzte sie heraus:</p>
<p>&#8220;Donnerwetter, wo hast Du denn diese irren Instrumente her? Das ist ja genau, was ich schon immer suche!&#8221;</p>
<p>Mary zog das Bein ein wenig hoeher, so dass mehr Licht auf die schwarzen Pumps fiel. Die Ampel zeigte noch immer rot und warf ein unwirkliches Licht ins Wageninnere, auf die nachtschwarzen Haare der Fahrerin.</p>
<p>&#8220;Ich heisse Beatrice. Und Du?&#8221;</p>
<p>Die offene Hand wartete auf Reaktion. Stattdessen nahm Mary sacht die angebotene Handflaeche und fuehrte sie an ihr latexbespanntes Gesicht. Vor Schreck wuergte Beatrice den Motor des Wagens ab.</p>
<p>&#8220;Was zum Teufel hat das zu bedeuten? Was ist das? Kommst Du von der Venus oder wie?&#8221;</p>
<p>Anstelle einer Erklaerung oeffnete Mary ihren Guertel und zog das Cape weiter auseinander. Im Licht der Strassenlaternen funkelten ihre durchbohrten Brueste, vom Schwarz des knallengen Lederkorsetts herausfordernd zur Schau gestellt. Kein Laut war zu hoeren. Beatrice starrte entgeistert auf ihre bizarre Beifahrerin, die sie immer noch unbewegt anlaechelte.</p>
<p>&#8220;Das &#8230; das ist ein bisschen viel fuer mich vor dem Fruehstueck. Macht es Dir was aus, wenn ich mir Dich zuhause etwas naeher anschaue? Es ist nicht mehr weit und ich bin sowieso schon fix und fertig.&#8221;</p>
<p>Keine zehn Minuten spaeter rollte Beatrices Wagen in die Einfahrt des Haeuschens im Sueden Londons.</p>
<p>&#8220;Ok, wir sind da. Wuerde es Dir etwas ausmachen, den Mantel wieder etwas drueberzuziehen? Es ist nur wegen der Nachbarn &#8230; komm, ich helfe Dir beim Aussteigen.&#8221;</p>
<p>Zu zweit war das kein Problem mehr. Steif stolperte Mary hinter Beatrice her, die vor ihr ueber eine kleine Treppe ins Haus voranging. Was wuerde jetzt geschehen? Sicher war nur, dass sie sich ohne fremde Hilfe weder von dem verschlossenen Korsett, noch von der Latexmaske befreien konnte. Also war Beatrice ihre einzige Hoffnung.</p>
<p>Die Tuer fuehrte ueber einen schmalen Flur in ein geschmackvoll eingerichtetes Wohnzimmer, so gemuetlich, wie nur eine Frau einen Wohnraum einrichten kann, wenn sie allein darin lebt. Dezente indirekte Beleuchtung, eine weisse Ledergarnitur, moderne Skulpturen, viele Buecher in faszinierend gestylten Schraenken. Keine ueberzogenen Effekte, alles ein durchgaengiger Stil.</p>
<p>&#8220;So, jetzt lass Dich mal anschauen. Denn bis jetzt glaube ich das alles nicht.&#8221;</p>
<p>Mary hatte das rote Cape abgelegt und drehte sich langsam im Schein zweier heller Deckenstrahler, die ihre Haut, das glaenzende Leder, das funkelnde Metall phantastisch beleuchteten. Erstaunlicherweise fuehlte sie jetzt Stolz &#8212; als Objekt uneingeschraenkter Bewunderung.</p>
<p>&#8220;Wer hat Dir denn das angepasst? Egal, jetzt willst Du sicher erst mal &#8216;raus. Warte, ich helfe Dir &#8230;&#8221;</p>
<p>Aus einem Eckschrank holte Beatrice blitzschnell einen kleinen Werkzeugkasten hervor, der verschiedene Zangen und eine Menge, fuer Mary voellig unbekannte Werkzeuge enthielt.</p>
<p>&#8220;Dem haelt kein Schloss lange stand, du wirst schon sehen. Ich kenne mich aus damit &#8230;&#8221;</p>
<p>Beatrice nahm einen seltsam gewinkelten Draht und steckte ihn in das kleine Schloss, das ein Oeffnen der Halscorsage verhinderte und gleichzeitig die Schnuerung der Latexmaske blockierte. Ein paar geuebt knappe Bewegungen mit dem Draht, Mary hoerte ein leises Knacken und spuerte, wie die Verschnuerung der Maske langsam geloest wurde. Vorsichtig hob Beatrice die goldblonde Langhaarperuecke an, danach die duenne Maske, die wie eine zweite Haut ueber Marys Gesicht gelegen hatte und sich nur muehsam abziehen liess.</p>
<p>&#8220;Ist ja irre, so siehst Du ja wirklich aus &#8212; herzlich willkommen bei mir!&#8221;</p>
<p>Mehr als ein Kraechzen brachte Mary nicht zustande, nachdem sie den Ballknebel aus dem Mund entfernt hatte. Dann wollte sie noch ein &#8220;Danke&#8221; stammeln, aber Beatrice hatte sich schon an die Schnuerung des Korsetts gemacht. Mit dem nachlassenden Druck in der Taille war auch wieder die stuetzende Kraft dahin. Marys Muskeln waren mit dem ploetzlichen Arbeitseinsatz nicht einverstanden und versagten den Dienst. Es wurde Dunkel um Mary &#8230;</p>
<p>Einige Zeit spaeter kam Mary auf der breiten Couch wieder zu sich. Beatrice hatte inzwischen auch die Schloesschen der Schuhe geknackt und betrachtete nun nachdenklich die perfekte Figur Marys, noch mit roten Striemen in der immer noch engen Taille, die das Korsett verursacht hatten. Immer wieder glitten ihre Blicke ueber das kleine Schloss an Marys Schamlippen, ueber die silbernen Kegel an Marys durchbohrten Bruesten.</p>
<p>&#8220;Wenn ich es nicht mit eigenen Augen sehen wuerde, koennte ich es nicht glauben. Aber ich weiss auch noch nicht, ob ich das alles glauben soll. Auf alle Faelle ist hier ein Nachthemd. Ich habe zwar nur ein Bett, aber dafuer ein breites, das fuer uns beide genuegend Platz haben duerfte. Komm&#8217; mit, ich muss jetzt Deine ganze Geschichte hoeren &#8230;&#8221;</p>
<p>Beatrice war eine perfekte Zuhoererin. Nicht ein einziges Mal unterbrach sie die Erzaehlung Marys, die jedes Detail ihrer geheimnisvollen Abenteuer beschrieb. Wie sie ihn, den Herrn in dieser Londoner Diskothek kennengelernt hatte, die atemberaubenden Erlebnisse in seinem schottischen Schloss, die Dienerinnen, der Markt der freiwilligen Sklaven, das merkwuerdige Institut ihrer sicherlich jetzt erbosten Herrin und wie sie schliesslich an die bizarren Utensilien gekommen war, das kleine Schloesschen an ihrem Schoss, zu dem nur er den Schluessel hatte, die silbernen Kegel auf ihren Brustspitzen, die jetzt durch den Stoff des duennen Nachthemds schimmerten.</p>
<p>Die ganze Nacht hindurch hatte Mary erzaehlt, froh darueber, ihre unglaubliche Geschichte ueberhaupt mit jemandem teilen zu koennen. Jetzt war sie nicht mehr allein mit ihren Erlebnissen und konnte vielleicht mit der Hilfe von Beatrice auf die Suche nach ihm, ihrem Herrn gehen.</p>
<p>Das Maedchen mit den langen schwarzen Haaren hatte die ganze Zeit gebannt zugehoert, nur ab und zu hatte ein Blitzen in den Augenwinkeln gezeigt, dass sie in Gedanken voll mit Marys Erzaehlung beschaeftigt war.</p>
<p>&#8220;Ich weiss nicht so recht, wie ich Dich danach fragen soll,&#8221; begann sie stockend, &#8220;aber ich glaube, dass Du mich verstehen kannst. Wir sind beide annaehernd gleich gross und haben beide eine aehnliche Figur. Ich moechte unbedingt einmal fuehlen, wie Du Dich die ganze Zeit gefuehlt hast. Bitte, bitte &#8230;&#8221;</p>
<p>Einen Augenblick war Mary sprachlos. Hatte sie in Beatrice jemanden gefunden, der wie sie dachte und fuehlte? Oder war es nur Neugier? Das war leicht herauszufinden.</p>
<p>&#8220;In Ordnung, aber Du hast es selbst so gewollt &#8230;&#8221;</p>
<p>Wie ein Wiesel schluepfte Beatrice aus dem warmen Bett, lief ins Wohnzimmer und holte all die Kleidungsstuecke und Riemen, die noch vom Vorabend dort lagen. Mit leichtem Zittern hob sie das schwere Korsett hoch und stieg vorsichtig mit nackten Beinen hinein.</p>
<p>Sie hat tatsaechlich genau meine Figur, dachte Mary anerkennend, eine broncene Haut, makellos bis zu den Fussspitzen mit grell pinkfarben lackierten Fuss- und Fingernaegeln.</p>
<p>&#8220;Komm, hilf mir bitte, ich kann das nicht alleine &#8230;&#8221;</p>
<p>Langsam ging Mary auf Beatrice zu, die mit glaenzenden Augen erwartungsvoll vor ihr stand. Na gut, sie wuerde schon sehen. Zug um Zug zog Mary die Schnuerung der Corsage enger um den schlanken Koerper, der dadurch in der Taille enorm zusammengepresst wurde. Beatrice stoehnte nur unter dem zunehmenden Druck, aber irgendetwas in Mary hatte bereits Eigendynamik entwickelt. Jetzt war sie am Zug! Zentimeter um Zentimeter schloss sich die Lederhuelle um Beatrice und schob die festen, grossen Brueste herausfordernd nach oben. Jetzt schnuerte Mary noch den rockaehnlich nach unten zulaufenden Teil der Corsage, der der Traegerin nur noch kleinste Schritte erlaubte.</p>
<p>&#8220;Ich fuehle mich ganz toll, es ist einfach unglaublich schoen &#8230;&#8221; aechzte Beatrice aus ihrer Lederverpackung.</p>
<p>&#8220;Wir sind noch nicht fertig,&#8221; antwortete Mary und legte ihr das lederne Halskorsett um, das ueber das Kinn bis zur Nase reichte.</p>
<p>&#8220;Muss das denn sein?&#8221; kam Beatrices aengstliche Frage.</p>
<p>&#8220;Es muss.&#8221; lautete Marys knappe Antwort. Mit einer Handbewegung hatte sie den Knebel in Beatrices Mund geschoben und die lederne Huelle daruebergezogen, die jetzt eng zugeschnuert wurde. Als Mary den ledernen Riemen ueber Beatrices Nase zog und hinten an der Halscorsage verschloss, war kein Laut mehr zu hoeren. Kerzengerade aufgerichtet stand die bizarre Gestalt im kleinen Schlafzimmer, als Mary ihr vorsichtig die Latexmaske ueber den Kopf streifte und hinten zusammenzog. Der Anblick liess auch Mary einen Moment erschauern: Aus Beatrice war jetzt dasselbe phantastische Geschoepf geworden, das man aus ihr gemacht hatte. Die blonde Peruecke vervollstaendigte die faszinierende Verwandlung. Mit einem Griff um die kaum handbreite Taille zog Mary die unbewegliche Gestalt mit sich ins Wohnzimmer und passte ihr die hohen Stilettos an. Selbst die Schuhgroesse stimmte haargenau. Ein leises Klicken verschloss die Kettchen, die die Schuhe an die Traegerin fesselten.</p>
<p>Mit angehaltenem Atem betrachtete Mary ihr Werk. Sie ahnte, welchen Eindruck sie die letzten Wochen auf Betrachter gemacht haben musste, sie fuehlte, was dieser Anblick fuer sie bedeutete. Ein Gefuehl der Macht, der uneingeschraenkten Macht, gleichzeitig der Liebe fuer dieses hilflose Wesen, das auf Gedeih und Verderb seinem Meister, seiner Herrin ausgeliefert war. Mary beschloss, dieses Gefuehl zu geniessen, es zu perfektionieren.</p>
<p>&#8220;Wir gehen aus, meine Kleine! Ich will wissen, wo ich meinen Herrn finden kann. Und Du wirst mich begleiten.&#8221;</p>
<p>Ohne auf ohnehin nicht zu erwartende Widerrede zu warten, zog sie Beatrice zurueck ins Schlafzimmer.</p>
<p>&#8220;Da wir, wie Du richtig bemerkt hast, in dieselben Kleider passen, werde ich mir eines von Dir ausleihen. Und Dir muessen wir auch noch etwas drueberziehen. Wegen der Nachbarn &#8230;&#8221;</p>
<p>Mit vergnuegtem Laecheln wuehlte sie in Beatrices Kleiderschraenken, bis sie ein kurzes graues Lederkleid und ein rotes aus elastischem Stoff gefunden hatte, das lang genug war, um ueber den unteren Rand der Corsage zu reichen. Das zog sie der geschnuerten, stummen Beatrice ueber, einen leichten Mantel dazu und sich selbst das Lederkleid an. Im Schrank fanden sich ein Paar graue Pumps, im Vergleich zu denen flach, die Beatrice jetzt nicht mehr ausziehen konnte.</p>
<p>Vorsichtig zog sie die in kleinen Schritten taenzelnde Beatrice hinter sich her, Haus- und Autoschluessel in der Hand. Sie wuerde ihren Herrn schon finden. Und ein passendes Geschenk hatte sie auch schon dabei. Es wuerde ein schoener Tag werden, da war sie sich ganz sicher &#8230;</p>
<p>Auf der kleinen Treppe zur Garage spielten die ersten Strahlen der Morgensonne. Noch war kaum Verkehr in der Strasse vor dem kleinen Haeuschen. Aber schon bald wuerde die Autokarawane der Pendler darin anschwellen wie die Arme eines riesigen Polypen.</p>
<p>London erwachte. Und vielleicht waere der eine oder andere Bewohner des Vorstaedtchens etwas schneller erwacht, wenn er die beiden seltsamen Gestalten aus der Naehe gesehen haette. Aber zu so frueher Stunde schauen selbst die Neugierigsten nicht so genau hin und so verstaute Mary in aller Ruhe ihre stumme Begleiterin auf dem Beifahrersitz. Da sie sich nur zu gut daran erinnern konnte, welche Schwierigkeiten sie selbst einen Tag zuvor mit dem Einsteigen in den Wagen gehabt hatte, ging es diesmal um so schneller. In kaum einer Minute sass die unbeweglich laechelnde Beatrice stocksteif und mit eng aneinandergepressten Knien im Wagen. Eine andere Sitzhaltung liess das lange, rockaehnliche Korsett gar nicht zu.</p>
<p>Die schwarzen armlangen Lederhandschuhe bildeten einen faszinierenden Kontrast zu dem roten, hautengen Kleid, das die Rundungen des eingeschnuerten Koerpers atemberaubend hervortreten liess. Immer wieder suchten die grossen Augen das eigene Bild im Schminkspiegel, die laechelndem Gesichtszuege zwischen der blonden Haarflut, die scheinbar leicht geoeffneten Lippen. Aus dem geknebelten und verschnuerten Mund drang nur ein einziges Geraeusch &#8211; ein stossweises, aber gleichmaessiges Atmen.</p>
<p>Mary hatte auf dem Fahrersitz Platz genommen und den Motor gestartet. Nach einem kurzen Blick ueber die Schulter setzte sie den Wagen zurueck und reihte sich in den schon wesentlich staerker fliessenden Verkehr ein.</p>
<p>&#8220;Was suchst Du denn?&#8221; Beatrice hatte muehsam das Handschuhfach geoeffnet und kramte darin herum. Sie zog ein kleines Notizbuch heraus, kritzelte einige Worte auf eine Seite und schob es in Marys geoeffnete Hand.</p>
<p>&#8220;Was hast Du mit mir vor?&#8221; stand da und gleichzeitig in den grossen Augen, die aengstlich die laechelnde Latex-Fassade durchbrachen.</p>
<p>&#8220;Ich werde ein wenig Abwechslung in Dein Leben bringen, meine Kleine.&#8221; Mary war, als ob diese Stimme nicht aus ihr selbst gesprochen haette. Ein wenig hatte sie ihr eigener Tonfall an ihn, ihren Herrn erinnert. Auch sie, ihre zeitweilige Herrin brachte ihre Anweisungen im gleichen, befehlsgewohnten Ton.</p>
<p>War es vom Sklaven zum Herrn nur ein solch kleiner Schritt? Genuegte schon das Vorhandensein eines unterwuerfigen Menschen, um einen anderen zwangslaeufig darueberzustellen? Mary erschrak ueber die Konsequenz dieses Gedankens und musste sich angestrengt auf den dichten Verkehr konzentrieren. Ploetzlich kam ihr die Gegend bekannt vor, sehr bekannt -irgendwo hier musste die Strasse abzweigen. Am naechsten Kreisverkehr hatte sie die Richtung erkannt und sich eingeordnet.</p>
<p>&#8220;Sieh&#8217; mir in die Augen, Kleines. Jetzt gibt es kein Zurueck mehr. Hier war ich vor einer Ewigkeit schon einmal unterwegs in ein neues Leben. Mit einem Unterschied: ich konnte damals noch umkehren. Du kannst das nicht &#8230;&#8221;</p>
<p>Kaum eine Stunde spaeter bog Mary in die breite Einfahrt zwischen uralten Baeumen ein, in der alles begonnen hatte.</p>
<p>Sutmore Close &#8212; die verwitterte Metalltafel hatte sich in ihrem Gedaechtnis eingebrannt. Jahrzehnte hatten sie zernagt. Dicke Steinquader, dazwischen ein schweres, schmiedeeisernes Tor. Darunter Lautsprecher und Klingelknopf einer modernen Sprechanlage. Mary zoegerte einen kurzen Moment und drueckte dann umso entschlossener den Knopf.</p>
<p>&#8220;Sie wuenschen?&#8221; Der Klang der Stimme war trotz der elektronischen Uebertragung eindeutig weiblich.</p>
<p>&#8220;Guten Tag, mein Name ist Mary Ralston. Ich habe jemanden mitgebracht.&#8221;</p>
<p>&#8220;Bitte kommen Sie herein.&#8221;</p>
<p>Lautlos schwang das Tor nach rechts und gab einen feingeharkten Kiesweg frei. Zwischen uralten Eichen das grosse, duestere Anwesen mit breiten, geschwungenem Aufgang. Sogar im hellen Sonnenlicht wirkte dieses maechtige Gebaeude bedrohlich, dunkel, unheimlich. Die gewaltige Eingangstuer stand weit offen.</p>
<p>&#8220;Also los, schliesslich weiss ich auch nicht, was mich erwartet.&#8221;</p>
<p>Mary fasste die vorsichtig durch den Kies stoeckelnde Beatrice um die schmale Taille und ging mit ihr zielstrebig die weit ausladende Freitreppe hinauf. Der Anblick des Maedchens, das sie am oberen Ende der Treppe erwartete, ueberraschte Mary schon nicht mehr. Umso staerker musste die fast aehnlich verpackte Beatrice mit ihrer Ueberraschung zu kaempfen: das Maedchen war etwa so gross und schlank wie sie selbst, die Laenge ihrer atemberaubenden Beine noch durch hochhackige schwarze Schuhe betont. Genau wie sie war das Maedchen in ein bizarres Kleidungsstueck geschnuert, eine Corsage aus schwarzem Leder, die bis zu den Knien hinabreichte und sie zwang, sich mit kleinsten Schritten zu bewegen. Die zerbrechlich wirkende, duenne Taille war so brutal zusammengezogen, dass die ueppigen Brueste ueber den oberen Rand der Corsage in ausgearbeitete Koerbchen gepresst wurden. Sie hoben und senkten sich bei jedem Atemzug. Die Arme steckten in langen schwarzen Handschuhen, die ihr fast bis an die Schulter reichten. Um den schmalen Hals trug sie ein staehlernes Halsband, sehr breit und dick, ohne erkennbaren Verschluss, mit abgerundeten Kanten. Vorne war ein massiver Ring befestigt. Und die ganze Aufmachung schien ihr auch noch zu gefallen! Sie laechelte. Mary gab sich einen Ruck.</p>
<p>&#8220;Fuehren Sie mich zu ihm. Sie wissen schon, wen ich meine &#8230;&#8221;</p>
<p>Marys Herz pochte, aber ihrer festen Stimme war nichts von der Erregung anzumerken, die jetzt immer staerker in ihr hochstieg. Die hohe Eingangshalle, das gedaempfte Licht, das durch die schweren samtenen Vorhaenge ins Innere des Raumes fiel, der leise Duft edler Hoelzer und des lederbespannten Mobiliars, die Masse dieser Deja Vu-Erlebnisse, diese Realitaet gewordene Erinnerung, an nicht allzulang vergangene Traeume erzeugte Schwindelgefuehle, liess alle Eindruecke in eine Wattewand zurueckweichen. Da &#8212; diese Stimme. Mary hielt den Atem an.</p>
<p>&#8220;Ich haette nicht einmal gehofft, Sie wiederzusehen. Noch dazu in solch bezaubernder Begleitung. Ich muss sagen, Sie ueberraschen mich &#8230;&#8221;</p>
<p>Aus demselben schweren Ledersessel wie damals hatte sich eine grossgewachsene Gestalt erhoben, ein Glas in der Hand, den klaren, durchdringenden Blick direkt auf Marys Augen gerichtet.</p>
<p>&#8220;Nachdem Sie mein &#8230; das Institut von Madame so ueberstuerzt verlassen hatten, habe ich eigentlich nicht mit ihrer Rueckkehr gerechnet. Das Sie zurueckgekommen sind, zeigt mir, dass ich vielleicht doch Recht habe. Nein &#8212; sagen Sie nichts &#8212; noch nicht. Ich denke, es ist an der Zeit, dass ich einiges erklaere. Nicht alles, dafuer bleibt noch genuegend Zeit. Und sicherlich ist es nie moeglich, alles restlos zu erklaeren. Aber doch eines: ich habe Sie damals &#8220;verkauft&#8221;, um Sie ganz zu besitzen. Das hoert sich absurd an &#8211; und ist es vielleicht auch. Ich dachte, nur dann die endgueltige Treue zu haben, wenn ich Sie auf die Probe stelle. Auf eine Probe, die ich selbst nicht bestanden habe. Denn ich gebe zu, dass mich mein Entschluss nicht nur einmal gereut hat. Obwohl ich Ihnen naeher war, als Sie wissen koennen. Sie haben mir gezeigt, wie unbedingte Treue sein kann, Treue, die nichts fordert, aber alles gibt.&#8221;</p>
<p>Mary stand waehrend dieser Worte unbeweglich neben Beatrice, die sich sowieso kaum bewegen konnte. Der Schock dieser ploetzlichen Eroeffnung liess keinen klaren Gedanken zu. Nicht nur sie hatte sich nach ihm gesehnt, umgekehrt war es genauso! Das hatte sie waehrend der ganzen Zeit ihrer freiwilligen Gefangenschaft nicht zu hoffen gewagt, und nun war es tatsaechlich Wirklichkeit. Unausweichliche Wirklichkeit. Mehr als ein schoener Traum. Oder weniger &#8211; eben einer, der keiner mehr war. Mary wusste nicht, ob sie lachen oder weinen sollte. Aber vielleicht war das ganz gut so &#8230;</p>
<p>&#8220;Nachdem ich Ihnen mein wichtigstes Geheimnis offenbart habe, kann ich Ihnen auch ein weiteres anvertrauen. Bitte haben Sie ein wenig Geduld.&#8221;</p>
<p>Mit schnellen Schritten verliess er den Raum durch eine der vielen Tueren.<br />
Zwei der bizarr gekleideten Dienerinnen tauchten wenig spaeter aus einer anderen Tuer auf und bedeuteten Mary und Beatrice Platz zu nehmen.<br />
Getraenke standen in Kristallkaraffen bereit, aber Mary hatte keinen Durst und Beatrice keine Chance, welchen zu haben. Doch im selben Moment hatte sich auch das erledigt, denn die Karaffe lag in tausend kleine Scherben zersplittert auf dem marmorgetaefelten Fussboden.</p>
<p>Mary hatte sie umgestossen &#8212; vor Erregung. Die Tuer hatte sich geoeffnet und sie, die Herrin war eingetreten. Das knappsitzende, glaenzend schwarze Kleid spannte sich ueber jede Rundung und endete in einem hohen Kragen. Das Gesicht war unter einer schwarzen Ledermaske verborgen. Ohnehin wurde es durch die langen blonden Haare fast verdeckt.</p>
<p>&#8220;Mein Engagement im Institut hat dieses Doppelleben notwendig gemacht. Ein wenig aussergewoehnlich vielleicht, aber ich liebe das Aussergewoehnliche.<br />
Aber das weisst Du ja bereits, meine Kleine.&#8221;</p>
<p>Mary rang noch nach Atem, antwortete aber doch mit fester Stimme:</p>
<p>&#8220;Ich &#8230; ich hatte so etwas geahnt. Allerdings kam ich nie dazu, Genaueres zu vermuten. Dafuer war ich zu beschaeftigt. Aber jetzt ist mir natuerlich vieles klar.&#8221;</p>
<p>&#8220;Meinst Du? Aber dann duerfte Dir auch bewusst sein, dass ich Besucher in meinem Hause so behandle, wie es mir beliebt.&#8221;</p>
<p>Mit einem Schlag wurde es dunkel um Mary. Irgendjemand hatte sich ihr unbemerkt von hinten genaehert und ihr ein schwarzes Tuch ueber den Kopf gezogen. Gleichzeitig wurden ihre Arme sanft nach hinten gebogen und in eine Art Handschuh gezwaengt, der nach unten zulief und mit Riemen an ihren Schultern unverrueckbar befestigt wurde. Wie aus weiter Entfernung hoerte sie die Stimme ihrer Herrin, die ja auch die Stimme ihres Herrn war:</p>
<p>&#8220;Noch bin ich nicht ganz zufrieden mit dem, was ich sehe. Aber schon bald wirst Du &#8212; werdet ihr &#8212; wieder auf dem richtigen Weg sein.&#8221;</p>
<p>Der &#8220;Ueberfall&#8221; hatte Mary voellig ueberrascht. Ueber bemerkenswerte Gegenwehr konnte sie sich keine Gedanken machen, jedoch registrierten ihre verbliebenen Sinne, dass sie behutsam, aber bestimmt irgendwohin gefuehrt wurde. Offensichtlich hatte er etwas gegen allzu forsche Entgegnung &#8212; die Strafe dafuer konnte Mary sich nicht einmal annaehernd vorstellen.</p>
<p>Doch was geschah mit Beatrice? Immerhin wusste Mary schon einiges ueber ihn, den Herrn und seine bizarren Moeglichkeiten. Aber Beatrice stand alldem voellig unvorbereitet gegenueber. Und dafuer war sie allein verantwortlich! Mary zitterte. Nicht vor Kaelte, sondern vor Angst ueber die Entwicklung, die sie nicht vorausgesehen hatte. Durch sie war Beatrice in eine Situation gekommen, die sie vielleicht unterbewusst provoziert, aber sicher nicht in vollem Umfang geahnt hatte. Sicherlich &#8212; was Mary ihr in der vergangenen Nacht erzaehlt hatte, entsprach der bizarren Wahrheit.<br />
Und doch war alles womoeglich so unglaublich, dass Beatrice ihr moeglicherweise nicht geglaubt hatte. Und nun? Willenlos ausgeliefert, eingezwaengt in ihr Korsett, stumm hinter einer laechelnden Latexmaske?</p>
<p>Das durfte nicht sein &#8230;!</p>
<p>Mary versuchte, ihre Arme aus der engen Verschnuerung freizubekommen.<br />
Sofort wurde der Griff um ihre Taille, der sie bisher durch die Dunkelheit geleitet hatte, fester. Aus den Anstrengungen Marys wurde ein hilfloses Zucken. Irgendjemand hatte sich am Reissverschluss ihres Lederkleids zu schaffen gemacht, zog ihn auf und streifte ihr das Kleid ueber den Kopf.<br />
Die winzigen Stueckchen seidener Unterwaesche hielten ihn oder sie ebenfalls nicht lange auf &#8212; sie wurden einfach zerschnitten.</p>
<p>Ein kuehler Lufthauch liess Mary erschauern. Eine Tuer musste sich ploetzlich geoeffnet haben. Dann &#8212; eine Beruehrung an ihrem Schoss: jemand pruefte das kleine goldene Schloss an ihren Schamlippen, liess einen Schluessel einrasten, oeffnete es und verschloss es sofort wieder. Nur ihr Herr hatte einen Schluessel. Was sollte das alles bedeuten?</p>
<p>Ploetzlich wurde Marys Kopfbedeckung weggezogen. Die schlagartige Helligkeit blendete sie fast voellig. Nach langen Sekunden erst konnte sie schemenhaft eine Gestalt wahrnehmen, die kaum einen Meter neben ihr stand.<br />
Doch im selben Moment, als ihre Augen sich an das Licht gewoehnt hatten, wurde es wieder dunkel. Fuer einen Augenblick aber hatte sie klar gesehen: die Gestalt neben ihr war Beatrice!</p>
<p>Sie war genauso nackt wie Mary selbst. Nur der Kopf wurde von einem mattglaenzenden Lederhelm umschlossen. Einen aehnlichen hatte man auch ueber Marys Gesicht gezogen. Sie spuerte jetzt, wie Zug um Zug die hinten angebrachte Schnuerung zugezogen, das ganze schliesslich mit einem Halsband gesichert und verschlossen wurde. Doch ein Detail der unwirklichen Szene hatte sich unausloeschlich in Marys Gedaechtnis eingebrannt: von ihrem Schoss aus lief eine duenne goldene Kette zu den Schamlippen von Beatrice.</p>
<p>Marys Herr hatte offensichtlich keine Zeit verloren. Mit einem kleinen Schloss, dass nun auch an der Pforte von Beatrice angebracht war, hatte er sie aneinander gekettet.</p>
<p>Mary wurde in einen anderen Raum gefuehrt, wahrscheinlich auch Beatrice.<br />
Man befreite ihre Arme aus dem Lederhandschuh und fuehrte sie danach vorsichtig an etwas Weiches, Kuehles. Da die Beruehrung in Hoehe ihrer Knie stattfand, vermutete Mary, dass es sich um ein Bett handeln musste. Mary tat, was man ihr geheissen hatte. Regungslos lag sie eine Weile auf dem Laken.</p>
<p>Ein ploetzlicher Schmerz in ihrem Schoss liess Mary unter ihrer Ledermaske aufschreien. Doch so ploetzlich, wie er gekommen war, liess der Zug an der Kette des kleinen Schloesschens nach. Mary lag nun fast erstarrt auf der kalten Satinbettwaesche. Ihre Gedanken arbeiteten fieberhaft &#8212; sie musste herausfinden, in welcher Situation sie war, musste sich Gewissheit ueber Beatrice verschaffen. Diese Gewissheit konnte nur knapp einen halben Meter neben ihr liegen &#8230;</p>
<p>Langsam schob Mary die Hand unter der Bettdecke in die vermutete Richtung.<br />
Tatsaechlich &#8212; unzweifelhaft menschliche Waerme, weiche Haut. Vorsichtig tasteten sich Marys Finger weiter. Kein Haar mehr am Oberschenkel, aber viele kleine Huegelchen auf der Haut und ploetzlich &#8212; eine Beruehrung, eine fremde Hand an Marys Schoss. Auch ihre Nachbarin hatte die Neugier offensichtlich nicht laenger unter Kontrolle halten koennen und sich blind und taub auf Erkundung begeben.</p>
<p>Deutlich konnte Mary ein kleines Schloss und die Verbindungskette fuehlen, waehrend sich Beatrices Finger bei Mary ueber Schloss und Kette informierten. Schon die erste Beruehrung hatte Mary einem ersten Hoehepunkt nahegebracht. Jetzt, da alle Empfindungen auf Haut und Finger beschraenkt waren, liessen sich die beiden Maedchen in einen Rausch aus Fuehlen und Tasten treiben, der von phantastischen Hoehepunkten weitergetragen wurde.<br />
Doch irgendwann fluechteten sich die ueberreizten Sinne der beiden in tranceaehnlichen Schlaf &#8230;</p>
<p>Mary erwachte. Sie konnte sich nicht erinnern, wodurch sie geweckt worden war. Sicher war nur, das es kein Geraeusch und kein Licht gewesen sein konnte: die Ledermaske, die ihr Gesicht immer noch wie eine zweite Haut umschloss, liess keine Sinneseindruecke dieser Art durch. Also kam nur eine Beruehrung in Frage. Und so war es auch gewesen: wieder ein leichtes Ziehen an ihren Schamlippen. Also war auch Beatrice schon wach? Oder begann schon wieder ein neues Kapitel im Buch des Unbekannten?</p>
<p>Wie eine Antwort loeste jemand die Verschnuerung ihres Lederhelms, und nahm die enge Huelle vorsichtig ab. Mary oeffnete die Augen und sah, dass auch Beatrice bereits befreit worden war. Beatrice laechelte und hielt die duenne Kette zwischen den Fingern, die ihren und Marys Schoss verband.</p>
<p>&#8220;Jetzt sind wir sowas wie siamesische Zwillinge, meinst Du nicht?&#8221;</p>
<p>Bevor Mary antworten konnte, war eine der bizarr geschnuerten Dienerinnen hereingekommen. Sie legte einige Kleidungsstuecke auf einen kleinen Tisch.<br />
Mit ihrem lederbespannten Finger deutete sie nochmals auf die Sachen und verliess wortlos den Raum.</p>
<p>&#8220;Das scheint unsere Bekleidung fuer heute zu sein,&#8221; bemerkte Beatrice.<br />
Vorsichtig verliess sie das Bett und laechelte: &#8220;Zum Anziehen wirst Du mitkommen muessen.&#8221; Sie deutete auf die Verbindungskette, die kaum einen Meter Abstand zwischen den beiden Maedchen zuliess.</p>
<p>Trotz der Behinderung durch die Kette konnten die beiden sich in die engen Corsagen zwaengen, die mit schmalen Riemen surch den Schritt am Hochrutschen gehindert wurdern Mary zog den letzten Riemen behutsam zwischen Beatrices Beinen hindurch. Leise stoehnte Beatrice auf, als Marys Finger ihre Schamlippen beruehrten. Ohne die duenne Kette und das Schloesschen einzuklemmen, schnallte Mary das Ende das Riemens am hintern Korsettrand fest. Kurze Kleider aus schwarzem Satin zogen sie sich schneller als die Korsetts ueber und komplettierten das Ganze mit schwarzen Pumps, die wiederum mit duennen Goldkettchen um die schlanken Fesseln gehalten wurden. Das schmale goldene Band zwischen den beiden war lang genug, um aus den Rocksaeumen herauszuwippen.</p>
<p>Jemand hatte perfekt vorgeplant. Auf dem eleganten Tisch vor einem praechtigen Spiegel warteten gleich zwei gepolsterte Stuehle und saemtliche ueblichen Schminkutensilien.</p>
<p>&#8220;Was es damit wohl auf sich hat?&#8221; Beatrice hatte ein Kaestchen entdeckt und geoeffnet. Darin lagen duenne, etwa handgrosse Stuecke aus durchsichtigem Latex. Sie sollte es gleich erfahren &#8230;</p>
<p>Zwei der Gehilfinnen des Hausherrn betraten den Raum. Sie traten hinter die beiden Maedchen vor dem Spiegel, eine oeffnete das Kaestchen, das Beatrice gerade zurueckgestellt hatte und entnahm ihm zwei duenne Latexhaeutchen.<br />
Mit geuebten Handgriffen strich sie eine Fluessigkeit auf beide Stuecke und reichte eines davon ihrer Kollegin.</p>
<p>Fast synchron wurden Marys und Beatrices Lippen versiegelt &#8211; der Klebstoff heftete die Latexfilme sofort auf die Haut, sanft strichen die beiden Dienerinnen letzte Faeltchen glatt. Schliesslich wurden beide Gesichter mit Makeup ueberzogen und mit Puder bestaeubt. Das Ergebnis war wieder einmal verblueffend: ueber dem nicht mehr sichtbaren Mund leuchteten die geschminkten Augen der beiden Maedchen noch ausdrucksvoller.</p>
<p>&#8220;Ich denke, Sie sind jetzt in der richtigen Stimmung &#8212; und richtig gekleidet &#8212; um mich auf eine kurze Besorgung zu begleiten.&#8221;</p>
<p>Unbemerkt war der Hausherr selbst eingetreten. Ohne eine weitere Entgegnung abzuwarten, die schwerlich moeglich gewesen waere, nahm er Beatrice an der Hand. Mary stand zwangslaeufig mit auf und folgte in kurzem Abstand. Der Wagen wartete bereits mit laufendem Motor auf dem Kiesweg vor dem Haus, allerdings ohne Chauffeur.</p>
<p>Der Hausherr geleitete die beiden auf die hintere Ledersitzbank und nahm dann selbst am Steuer der schweren Limousine.</p>
<p>&#8220;Ich werde im Institut erwartet. Heute kommt spezieller Besuch. Und ausserdem muss noch einiges vorbereitet werden &#8212; fuer die Abloesung &#8230;&#8221;</p>
<p>Die weitere Fahrt verlief schweigend. Als Mary in einiger Entfernung das Tor des grossen Institutsparks sehen konnte, bremste der Wagen ploetzlich, bog in eine Seitenstrasse und hielt an.</p>
<p>&#8220;Darf ich bitten, meine Damen. Die letzten Meter werden wir zu Fuss gehen und, ausnahmsweise, den Dienstboteneingang benutzen. Ich moechte, zumindest fuer die Angestellten, mein Inkognito noch eine Weile bewahren.&#8221;</p>
<p>Meinte er das wirklich ernst? Es blieben bis zur Pforte noch mindestens fuenfhundert Meter, die Strasse davor war zwar nicht sehr stark befahren, trotzdem konnte jeden Moment ein <a target="_blank" href="http://www.auto.de">auto</a> oder gar ein Fussgaenger entgegenkommen. Das war diesem Herrn offenbar einerlei. Er hielt bereits die Wagentuer auf und so hatten die beiden Maedchen keine andere Wahl, als vorsichtig auf die Beine zu kommen und mit kleinen Schrittchen hinter ihm her zu trippeln. Er betrachtete die Muehen seiner stummen Begleiterinnen mit sichtlichem Vergnuegen; die enggeschnuerten Taillen und zwischen den beiden Schoenen ein dezent in der Sonne funkelndes Band, das sich unter den kurzen Saeumen der engen Roecke herausschlaengelte: die duenne Goldkette.<br />
Dass nur ihm der wahre Ursprung bekannt war, amuesierte ihn, erfuellte ihn mit einer Art Stolz, der aber nicht auf Besitz gruendete. Er wusste, dass er Mary mit ihrem immer noch unbeugsamen Charakter nie voellig besitzen konnte. Aber er sah bereits Moeglichkeiten, sie anders an sich zu binden, dauerhafter als Ketten und Fesseln dies vermochten. Und Beatrice?</p>
<p>Die drei erreichten die hohe Mauer des Instituts fast ohne Zwischenfall.<br />
Nur ein Fahrzeug war ihnen begegnet: der Fahrer hatte sichtlich Sekunden benoetigt, um zu realisieren, was er da auf der einsamen Landstrasse gesehen hatte. Er kam fast von der Strasse ab, allerdings eine geraume Strecke weiter und kehrte dann nicht um.</p>
<p>Das grosse Tor zum Park blieb jedoch verschlossen. Mary und Beatrice wurden durch eine versteckte Pforte gefuehrt, die auf der Laengsseite der Mauer ploetzlich sichtbar wurde.</p>
<p>Der &#8220;Dienstboteneingang&#8221; des Instituts war zwischen hohen Baeumen und dichtem Bewuchs voellig versteckt, man konnte ungesehen von der Mauer bis zum Gebaeude selbst gelangen. Die Eingangstuer oeffnete sich, als er seine Handflaeche auf eine metallisch schimmernde Platte am Tuerrahmen legte.</p>
<p>&#8220;Sie beide werden jetzt einen Moment hier warten. Es dauert wirklich nicht lange &#8230;&#8221;</p>
<p>Er hatte bereits die goldene Kette zwischen den beiden Maedchen ergriffen und sie behutsam nach hinten geschoben, an eine Marmorwand die als einzige Erhebung einen kleinen goldenen Haken aufwies, durch den er die Kette fuehrte. Mit einer schnellen Bewegung zauberte er ein Schloss aus der Tasche und fixierte damit die Kette am Haken.</p>
<p>&#8220;Das wird ihre Neugier daempfen. Auf bald, meine Damen.&#8221;</p>
<p>Kaum war er gegangen, hielten sich die beiden stummen Maedchen umarmt.<br />
Allein die Vorstellung, auf dem glatten Marmorboden mit den spitzen Absaetzen auszurutschen, brachte diese zaertliche Pose zustande. Denn die Kette, die mit kleinen Schloesschen befestigt, die Schamlippen der beiden Maedchen verband und jetzt durch den Wandhaken lief, reichte nicht bis zum Boden &#8230;</p>
<p>Mary und Beatrice mussten tatsaechlich nicht lange warten. Nach einigen Minuten, die Mary und Beatrice allerdings wie Stunden erschienen, oeffnete sich die Tuer des angrenzenden Raumes und Sie erschien, ihre Herrin. Ihr Kleid spannte sich ueber jede Rundung und endete in einem hohen Kragen. Das Gesicht war wie immer unter einer schwarzen Ledermaske verborgen, die nur Augen und Mund freiliess. Er hatte sich wieder verwandelt, war in sein zweites Ich geschluepft, respektive geschnuert worden: die unverkennbar weibliche Figur liess daran keinen Zweifel. Also musste neben seinen dominanten Zuegen auch das genaue Gegenteil vorhanden sein &#8212; genau dieselbe faszinierend gegensaetzliche Kombination, die Mary bereits an sich selbst festgestellt hatte. War es das, was ihn fuer Mary so ueberaus attraktiv machte?</p>
<p>&#8220;Wie ich sehe, haben Sie es sich in der Zwischenzeit bequem gemacht. Das ist gut so, denn ich denke, es wird jetzt etwas unbequemer werden.&#8221; Selbst die Tonlage seiner Stimme hatte sich verwandelt, klang weicher, melodischer &#8212; ohne den herrischen Unterton einzubuessen. &#8220;Sie&#8221; war bis ins kleinste Detail sein zweites Ich. Wobei die Psychologie fuer diesen willentlich herbeigefuehrten, zeitweiligen Persoenlichkeitssprung wohl noch keinen Begriff gepraegt hatte &#8230;</p>
<p>&#8220;Ich darf Sie jetzt bitten, mich zu begleiten. Wir haben wichtigen Besuch zu begruessen.&#8221;</p>
<p>Sie/Er oeffnete das Schloss am Wandhaken und liess die duenne Kette zaertlich ueber den Finger gleiten. Die Rocksaeume der beiden Maedchen hoben sich bei dieser Bewegung leicht, die Pupillen weiteten sich einen Moment.</p>
<p>&#8220;Folgen Sie mir.&#8221; Mehr war nicht zu sagen. Die harten Geraeusche der Metallabsaetze uebertoenten jedes weitere Geraeusch. Die Schatten des bizarren Trios an den Marmorwaenden des hellerleuchteten Flurs flatterten von Lichtquelle zu Lichtquelle. Am Ende oeffnete sich der Gang zur glaesernen Eingangshalle.</p>
<p>Das Personal war versammelt. Zur gleichen Sekunde standen Mary und Beatrice wie angewurzelt. Im Raum zwischen der ovalen Empfangsinsel und dem Eingangsportal war kein Platz mehr. Ordentlich aufgereiht, wie Glieder auf einer Kette, warteten dort die Angestellten des Hauses. Es war absolut unmoeglich, einen vom anderen zu unterscheiden: Jedes der Maedchen war in ein bizarres Kleidungsstueck geschnuert, eine Art Corsage aus schwarzem Leder, die bis zu den Knien hinabreichte und sie zwang, sich mit kleinsten Schritten zu bewegen. Die zerbrechlich duennen Taillen waren brutal zusammengezogen. Die Arme der Maedchen steckten in langen schwarzen Handschuhen, die ihnen fast bis an die Schulter reichten und an Halskorsetts befestigt waren. Alle Dienerinnen laechelten. Mary wusste weshalb: alle trugen eine fleischfarbene Latexmaske, die ein laechelndes Gesicht zeigte, taeuschend echt, nur die Augen verrieten Leben. Ein geteilter Riemen ueber Kopf und Nase hielt den darunter fixierten Ballknebel an seinem Platz. Die langen blonden Haare der Peruecken glaenzten mit der Sonne um die Wette.</p>
<p>Es mussten ueber fuenfzig dieser stummen Dienerinnen sein. Nur einen einzigen Unterschied konnte Mary erkennen: bei ungefaehr einem Drittel der Maedchen reichte die Corsage bis zur Nase, bei den uebrigen lagen die Brueste zur Haelfte frei, ueber den oberen Rand der Corsage in ausgearbeitete Koerbchen gepresst. Sie hoben und senkten sich bei jedem Atemzug. Auch schien dieser Teil der fantastischen Dienerschaft durchweg kleiner, obwohl die steilen Stilettoabsaetzeder schwarzen Pumps eigentlich alle auf beachtliche Groesse brachten.</p>
<p>&#8220;Guten Tag, meine Damen.&#8221; Die Herrin war auf ein bereitgestelltes Podest getreten. &#8220;Ich habe heute die bewusste Nachrichtenkombination fuer Sie -eine schlechte und eine gute. Die schlechte zuerst. Eine Mitarbeiterin ist durch Nachlaessigkeit unangenehm aufgefallen. Und das ist, wie Sie wissen, einer der Punkte, die in meinem Institut auf keinen Fall geduldet werden.<br />
Da es sich zwar um ein grosses, aber doch erstes Vergehen handelt, habe ich nur eine weniger empfindliche Strafe vorgesehen. Sie wird sofort vollzogen: Caroline!&#8221;</p>
<p>Eines der Maedchen war mit winzigen Schritten aus den unbewegten Reihen hervorgetreten. Zwei weitere, fast identische Gestalten loesten sich und traten hinter die erste.</p>
<p>&#8220;Nehmt ihr die Maske ab!&#8221;</p>
<p>Langsam wurden die Riemen geloest, die blonde Peruecke abgenommen. Dann folgte die hintere Verschnuerung der Latexmaske und die Halscorsage, die bei der &#8220;Verurteilten&#8221; direkt in die weitere Bekleidung ueberging. Doch die restliche Schnuerung blieb gerade soweit verzurrt, dass die Maske abgezogen werden konnte. Marys Ahnungen bestaetigten sich: als die Latexmaske fiel, kam darunter ein verschwitztes Gesicht mit Kurzhaarfrisur hervor -zweifellos ein junger, im Moment nicht sehr gutaussehender Mann. Der Ballknebel in seinem Mund verzerrte die Gesichtszuege unvorteilhaft.</p>
<p>Seine Augen waren vor Schreck weit aufgerissen, als eine der Dienerinnen mit einer pistolenfoermigen Apparatur auf ihn zutrat. Eine weitere hatte eine kleine, fahrbare Plattform herbeigerollt, aus der eine stabile Stahlstange emporragte, die an verschiedenen Stellen mit Riemen versehen war. Der Delinquent wurde auf die Plattform gestellt und festgeschnallt, an den Beinen, der geschnuerten Taille, den Armen und Haenden, am Hals und zuletzt mit einem breiten Band um die Stirn. Bewegungslos aufgerichtet erwartete er sein Schicksal, das er offensichtlich zu kennen schien. Die Herrin deutete auf den Festgeschnallten:</p>
<p>&#8220;Wie Sie wissen, wird fuer jede Verfehlung ein Ring am Koerper befestigt.<br />
Als staendige, anfangs recht schmerzhafte Erinnerung und Mahnung. Caroline wird den ersten in der Nase tragen &#8230;&#8221;</p>
<p>Dann ging alles sehr schnell. Aus dem Mund des Geknebelten war nur ein unterdruecktes Stoehnen zu hoeren, als die Dienerin den technisch blinkenden Apparat wieder absetzte und einen glaenzenden Goldring durch die Nase des jungen Mannes zog, der ohne sichtbare Fugen einrastete.</p>
<p>&#8220;Bringt sie jetzt wieder in Ordnung. Den naechsten Ring werden wir an einer weit unangenehmeren Stelle anbringen. Doch nun zu den guten Nachrichten.<br />
Meine anderweitigen Verpflichtungen haben mir nahegelegt, die Leitung des Instituts abzugeben. Das wird fuer den einen oder anderen zunaechst kein Grund zur Freude sein, doch ich warne sie &#8212; meine Nachfolgerin ist mindestens genauso unerbittlich, wenn es um Disziplin und Gehorsam geht.<br />
Mary, darf ich Dich zu mir bitten?&#8221;</p>
<p>Wie durch einen dichten Nebel hatte Mary zugehoert. Noch gelang es der Realitaet nicht, ihren innersten Wunsch als erfuellt zu betrachten.</p>
<p>&#8220;Diese, im Moment noch stumme junge Dame, habe ich ausserdem zu meiner Lebensgefaehrtin erwaehlt. Ich darf Sie alle bitten, ihr den erforderlichen Respekt zu erweisen. Und nun zu Ihnen, Beatrice. Fuer Sie habe ich mir etwas ganz besonderes ausgedacht. Sie werden meine, vielmehr unsere Geschichte aufschreiben &#8230;&#8221;</p>
<p>Beatrice spuerte eine seltsame Erregung, als sie diese Worte vernahm &#8212; es war fast wie damals, als sie und Mary sich gegenseitig von Hoehepunkt zu Hoehepunkt jagten.</p>
<p>Nun hob die Herrin mit strahlendem Laecheln die Hand, in der ein kleiner, goldener Schluessel blinkte:</p>
<p>&#8220;Dieser Schluessel, meine liebe Mary dieser goldene Schluessel wird das Zeichen Deines Schicksals sein &#8212; aber erst will ich Dich von Beatrice befreien &#8230;&#8221;</p>
<p>Sie trat vor Beatrice und befahl:</p>
<p>&#8220;Oeffne die Schenkel!&#8221;</p>
<p>Beatrice nahm willig die Beine auseinander. Die Herrin winkte einer Dienerin, die das goldene Schloss an der Scham von Beatrice oeffnete und die Kette herauszog. Die Herrin nahm das Schloss, den Schluessel und das freie Kettenende in Empfang. Sie stellte sich vor Mary hin und sah ihr fest in die Augen. Alle Anwesenden spuerten die Feierlichkeit und den Ernst dieses Moments, das Aussergewohnliche, das sich zur sexuellen Erregung steigerte.</p>
<p>Und da geschah das Unerhoerte: die Herrin, die zugleich ein Herr war, kniete vor Mary! Das hatte noch nie jemand zuvor gesehen. Ohne einen Befehl abzuwarten, oeffnete Mary ihre Schenkel. Die Haende des Herrn glitten unter ihren Rock, suchten und fanden das Schloss. Es wurde geoeffnet und die Kette herausgezogen. Mary fuehlte sich einem Hoehepunkt nahe, als sie spuerte, dass die Finger an ihren Schamlippen das Schloss nicht entfernten, sondern wieder schlossen. Die goldene Kette, die Mary so intensiv mit Beatrice verbunden hatte, glitt achtlos zu Boden.</p>
<p>Die Herrin richtete sich wieder auf. Ihr Gesicht war von tiefem Ernst, aber auch von grosser Zufriedenheit gezeichnet. In ihrer Hand lag der kleine goldene Schluessel.</p>
<p>&#8220;Hier, Mary, ueberreiche ich Dir den Schluessel. Es wird von nun an in Deiner Hand liegen, wie Du ihn benuetzt. Er wird Dein weiteres Leben bestimmen, und meines auch. Oeffne und schliesse das Schloss zu Deinen Sehnsuechten und Leidenschaften &#8212; aber auch zu Deinen verborgenen Energien.&#8221;</p>
<p>Mary nahm den Schluessel. Traenen glitzerten in ihren Augen. Der Beifall im Saal, allerdings ohne die ansonsten ueblichen begeisterten Pfiffe, dauerte minutenlang.</p>
<p>Alles weitere ist schnell erzaehlt: Mary entwickelte sich tatsaechlich zu einer aeusserst faehigen Leiterin des Instituts, waehrend die Herrin / der Herr seine phantastischen Ideen ueberall auf der Welt in die Wirklichkeit umsetzte.</p>
<p>Und ich, Beatrice Bertrand, die diese Geschichte aufgeschrieben hat, ich bin fast immer dabei. Ein kleines Tonbandgeraet hilft mir sehr, die woertlichen Passagen aufzuzeichnen, denn die engen Lederhandschuhe hindern doch beim Mitschreiben. Sogar beim Uebertragen der Manuskripte laesst man mich nicht aus dem Korsett, das meine Taille um die Haelfte reduziert und nur stossweises Atmen zulaesst. Freilich nur durch die Nase, denn mein Mund ist mit einem Ballknebel fest verschlossen. Meine einzige Moeglichkeit, mich verstaendlich zu machen, ist ein Blatt Papier. Aber auch das gelangt niemals unzensiert an die Oeffentlichkeit. Mary, meine Herrin liest jedes Wort. Vielleicht habe ich dann die Moeglichkeit, eine Botschaft zwischen den Zeilen zu verstecken. Ich muss dabei sehr vorsichtig sein: ein Wort zuviel und ich habe nicht die geringste Chance, dem naechsten Ring irgendwo an meinem Koerper zu entgehen &#8230;</p>]]></content:encoded>
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		<title>Meine Erkenntnisse</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 19:33:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[ 	Ich bin Beate, mittlerweile 32, recht attraktiv und ich frage mich warum mir das alles passiert.
Es hat mit mir zu tun, denn es kann nicht normal sein, das alle Männer die ich kennenlerne nach kurzer Zeit mit mir machen was sie wollen, auch wenn ich das nicht will.

Mein Leben war ruhig bis zu dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Ich bin Beate, mittlerweile 32, recht attraktiv und ich frage mich warum mir das alles passiert.<br />
Es hat mit mir zu tun, denn es kann nicht normal sein, das alle Männer die ich kennenlerne nach kurzer Zeit mit mir machen was sie wollen, auch wenn ich das nicht will.</p>
<p><span id="more-131"></span></p>
<p>Mein Leben war ruhig bis zu dem bestimmten Tag, an dem sich alles wendete und mir meine Hilflosigkeit bewußt machte.<br />
Eigentlich konnte ich mich immer aus den Situationen winden die mir unangenehm waren (die lange Liste der Ex- bestätigt das), doch hier war es anders.</p>
<p>Da fällt mir sofort die Weihnachtsfeier 2000 in meiner alten Firma ein, damit begann alles.<br />
Ich hatte mich voller Vorfreude schick gemacht, meine Achseln und Beine <a target="_blank" href="http://www.rasiert.de">rasiert</a>, die Nägel lackiert und das kleine Schwarze angezogen, wie immer mit halterlosen und langem Rock (anders als meine Mutter hasse ich das Gewurschtel mit Strumpfhosen wenn ich woanders mal auf Toilette muß).<br />
Beim Schminken dachte ich noch daran wie sehr ich in der Pubertät auf meine Schamhaare gewartet hatte und heute rasiere ich sie mir weg, wo sie zu sehen waren.<br />
Meine langen braunen Haare steckte ich zurück. Dann war es auch Zeit, denn ich wollte endlich mal wieder unter Leute. Alleinsein ist mir auf Dauer ein Greuel. Seit ich mit Holger Schluß hatte war es in meinem Leben sehr leer, abgesehen von ein paar Besuchen bei meiner Mutter im Altersheim kannte ich nur den Arbeitsplatz und meine <a target="_blank" href="http://www.wohnung.de">wohnung</a>. Naja, nach Feierabend ging es ab und zu mal ins Bistro neben der Firma.</p>
<p>Gabi holte mich ab. Sie saß mir am Schreibtisch gegenüber, wir waren Kollegen.<br />
Kaum waren wir in der Kantine wo die Weihnachtsfeier stattfand angekommen, stürmte Werner auf uns zu, und drückte uns Sektgläser auf eine nette Art in die Hand.<br />
Das lockerte mich auf und brachte mir gute Stimmung. Gabi war schnell verschwunden und Werner kümmerte sich fürsorglich um mich. Er war Verkäufer im Außendienst unseres Pharmakonzerns. Seine galante Art und sein trainierter Körper in der schicken Kleidung imponierten mir. Er tanzte sehr gut und wurde so zu meinem Schwarm, bis ich nur noch <a target="_blank" href="http://www.augen.de">augen</a> für Ihn hatte. Sein attraktives Lachen gab mir den Rest.</p>
<p>Er spürte das wohl, denn er gab sich vertrauter und meinte das sei unser Abend und es mache ihn glücklich mir näher gekommen zu sein. Um uns herum nahm die Stimmung alkoholbedingt zu. So bot er mir bald an, uns woanders hin zubringen, sektselig stimmte ich zu, denn er war mein Typ. (wiedermal? meldete sich meine innere Stimme, die ich ignorierte)</p>
<p>Wir landeten in einem hübschen italienischen Lokal bei Wein und Kerzenlicht. Es sei sein Stammlokal, sagt er als der Wirt und viele Gäste ihn freundlich grüßten.<br />
Bald wurde geküßt, in meinem Bauch waren Schmetterlinge.<br />
Zwischen meinen Beinen machte sich die schöne Erregung breit die ich eigentlich nur verspürte wenn ich mit mir und meinen Phantasien allein war.</p>
<p>Ich ging mich &#8220;frisch&#8221; machen, worauf er nur meinte das ich bezaubernd aussehe.<br />
Als ich nach der Toilette vor dem Spiegel stand öffnete sich zu meinem Erstaunen die Tür, obwohl ich so die einzige <a target="_blank" href="http://www.frau.de">frau</a> in dem Lokal war.</p>
<p>Es war Werner, der hinter mich trat und mir zuflüsterte: &#8220;Ich will dich, ich kann nicht mehr warten. Du machst mich verrückt, du kannst mich nicht wegschicken.&#8221; Da war es wieder, obwohl ich wollte konnte ich nicht nein sagen.</p>
<p>Er schob meinen Rock hoch und den Schlüpfer runter, der zu Boden fiel. Als er meinen Hals küßte hörte ich seinen Reißverschluß, er beugte mich nach vorn und mit einer Hand drückte er meine Beine auseinander und führte so sein Glied in meine noch feuchte Scheide ein. Ich war geschockt, ich kannte zwar einen Quickie, aber auf der Damentoilette hätte ich es nie gewollt. Ich war doch nicht &#8220;So Eine&#8221;. Seine Hände legten sich auf meine Brüste ich sah herunter, spürte seine Bewegungen in mir. Mein Körper mußte auf ihn bereit wirken denn ungehindert glitt er in meiner Feuchtigkeit vor und zurück.</p>
<p>Ich hob den Blick und was ich sah erregte mich erneut.<br />
Ich sah meinen Körper. Aber mit anderen Augen &#8211; mit seinen Augen.<br />
Ich hatte mich noch nie beim Akt gesehen. Es machte Lust.<br />
Hatte Holger doch recht gehabt? War ich zu prüde? Versäumte ich deshalb soviel in meinem Leben?<br />
Diese Gedanken trieben mir die Schamesröte ins Gesicht. Auch das sah ich im Spiegel.<br />
Jetzt erst nahm ich Werner wieder wahr, der ergoß sich mit dem nächsten Stoß in mir.<br />
Ich war enttäuscht, denn das war mir jetzt zu wenig.</p>
<p>Ich konnte Ihn nicht ansehen, ich schämte mich zu sehr. So sah ich zu wie er sein nasses Glied wegpackte und ich stand immer noch mit nacktem Unterleib vor ihm.<br />
Ich zog den Rock herunter und stürmte aus der Toilette.<br />
Wohin? &#8211; Zum Tisch, &#8220;denn ohne zu bezahlen geht man nicht&#8221; &#8211; so war ich gestrickt.<br />
Immer an die Regeln halten.<br />
Als ich mich setzte, spürte ich das ich meinen Schlüpfer vergessen hatte. Wieder diese Scham. Meine Schamhaare waren naß und sein Samen hatte sich auch auf meine Beine verteilt. So hätte ich mich auch nicht mehr getraut das Lokal allein zu verlassen, denn ich fühlte mich so <a target="_blank" href="http://www.nackt.de">nackt</a>, nackt wie noch nie in meinem Leben.</p>
<p>Er kam wieder an den Tisch und lächelte. Doch als er mein feuerrotes Gesicht sah, verging das Lächeln, denn er merkte wohl was mit mir los war.<br />
Liebevoll wirkte es als er sagte das es ihm leid täte und ich so hinreißend sei das er nicht anders gekonnt hätte und das er sonst nie so sei.<br />
Hilfe suchend sah ich ihn an, aber ich konnte Ihm doch nicht sagen das ich hier nackt saß, überall mit seinem <a target="_blank" href="http://www.sperma.de">sperma</a> beschmiert. Auf die Toilette wollte ich auch nicht mehr, das war mir zu peinlich.</p>
<p>Er bemerkte meinen Wunsch zu gehen, bot mir an mich nach Hause zu bringen und zahlte.<br />
Das alles wirkte auf mich versöhnlich, als wir im <a target="_blank" href="http://www.auto.de">auto</a> saßen. Etwas Erregung war geblieben und die Nacktheit an die ich mich schon gewöhnt hatte, steigerte diese wieder.<br />
Schnell war er wieder mein Galan, der auch bei mir übernachtete, mit mir duschte, morgens mit mir frühstückte und wieder der Liebste aller Lieben war.</p>
<p>Da die Feier Freitagabend gewesen war hatten wir das ganze Wochenende bis er wieder zu Kundschaft mußte.<br />
Er bettete mich auf Rosen, doch Nachmittags sollte ich sein wahres Gesicht sehen.<br />
Schnell landeten wir wieder im <a target="_blank" href="http://www.bett.de">bett</a> und es begann wie ich es mir eigentlich vorgestellt hatte, zärtlich und verschmust.<br />
Bis zu dem Moment in dem er über mich kam.<br />
Ich war bereit und naß, denn ich hatte noch keine Erfüllung seit gestern, aber immer wieder hatte er mich mit seinen Zärtlichkeiten in Wallung gebracht. Ich lag nackt mit offenem Schoß vor ihm, doch er zog meine Beine vor seine Schultern und drang endlich mit einem Stoß in mich ein. In dieser Stellung war ich ihm schutzlos ausgeliefert, das wollte ich nicht, und doch kam ich nicht dagegen an.<br />
Er zog sich wieder aus mir heraus, ich fühlte mich leer, sah zu ihm auf, und wollte ihn wieder spüren.</p>
<p>Was ich als nächstes spürte war die Hölle. Er drang in meinen Anus ein, ich spürte sein Glied wie eine Eisenstange in meinen Darm rutschen.<br />
Das war so brutal. Zusammen mit meinem Schrei schossen mir die Tränen des Schmerzes in die Augen.<br />
&#8220;Du Schwein, ich hab noch nie&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.&#8221;: war alles was ich schluchzen konnte.<br />
&#8220;Du Schwein? Willst du mich beleidigen?&#8221;.<br />
Er legte einen Arm unter meinen Kopf und zog mich auf sich zu. Auge in Auge mußte ich sein Grinsen ertragen als er sein Glied mit kreisenden Bewegungen immer tiefer in meinen Darm schob. Ich hörte mein Wimmern. Wie tief ging das? Zerriß er mir was?- Gehässig schob er sich komplett in mich. Um dann, als alles drin war zu sagen: &#8220;So, ich bin also der erste der dich in den Arsch fickt! Deswegen bist du so eng.<br />
Aber das ändert sich&#8221;.<br />
Ich spürte durch den Schmerz, wie sich sein Penis durch seine kreisenden Beckenbewegungen in mir bewegte. Es war als rühre er meinen Unterleib um, als stehe der Pfahl quer in meinem Bauch. Dann lies die Pein langsam nach und er begann mit langen Stößen zu <a target="_blank" href="http://www.ficken.de">ficken</a>.<br />
Ich spürte das er jetzt wie geschmiert in mir rutschte.<br />
War das mein Blut? Hatte er mich verletzt? Alles verkrampfte sich.<br />
Mein zuckender Schließmuskel brachte ihm seinen Abgang, denn mit einem starken Ruck schob er sich wieder komplett in mich um dann zuckend zu verharren und ich spürte sein Sperma in mich spritzen.<br />
Nach endlos langem Verharren zog er seinen erschlafften Stachel aus meinem Fleisch.<br />
Er stieg von mir ab. Meine zitternden Beine streckten sich von mir und etwas floß aus meinem tauben Anus. -Blut? Samen?. Ein ekliges glitschiges Gefühl.<br />
Ich fühlte mich mißbraucht, verletzt und beschämt.<br />
War das eine Vergewaltigung?<br />
Nein &#8211; ich hatte ich hatte ihn ja noch eingeladen mich zu benutzen. Wie immer war ich selbst Schuld an dem was mit mir passierte.<br />
Grinsend schaute er auf mich herunter und dann auf seinen Penis.<br />
Ein Schritt und ich hatte das Ding vor dem Mund. Nein das würde ich nicht tun, komme was da wolle. Er ahnte das wohl, denn er packte mich an den Haaren und zerrte mich ins Badezimmer vor das Becken.<br />
Ich konnte nicht mehr denken. Wasch meinen <a target="_blank" href="http://www.schwanz.de">schwanz</a> wurde ich angeherrscht.<br />
Das tat ich auch. Während ich das Ding mit <a target="_blank" href="http://www.wasser.de">wasser</a> und Seife säuberte wurde es unter meinen Händen wieder steif. Mir schwante fürchterliches. Würde er noch mal?<br />
als ich einen Blick in sein Gesicht wagte wurde mir klar das es noch nicht zu Ende war.</p>
<p>Er sah sich im Bad um, nahm dann eines meiner Parfümfläschchen das die Form einer Zitrone hatte. Mit der andern Hand hielt er mich an den Haaren vorgebeugt am Becken Dann drückte er das Parfümfläschchen in meine Handcreme. Als nächstes spürte ich es an meinem Anus. Mir standen alle Haare zu Berge. Ich spürte den Widerstand meines Polochs Das war zu dick- das konnte nicht gehen, das würde er nicht tun, oder?<br />
Mit einem stechenden Schmerz flutschte es in mich, weil er mit brutaler Kraft drückte bis mein Unterleib gegen das Waschbecken lehnte und ich nicht ausweichen konnte.<br />
Der Schmerz wich einem dumpfen Druck innen, einem Völlegefühl.<br />
Nicht genug damit, er setzte an und schob sein Glied hinterher, drückte das Teil damit immer tiefer in mich, mein Magen drehte sich um und mir wurde schwindelig. Wie durch Watte spürte ich wie es immer tiefer und tiefer glitt.<br />
Erst als ich seinen Bauch an meinen Backen spürte hörte es auf.<br />
Als er seinen Pfahl aus mir zog sackte ich zusammen.</p>
<p>Er wusch sich und zog sich an. Ich lag währenddessen kraftlos im Badezimmer.<br />
Auf dem Weg zur Türe meinte er nur :&#8221;Viel Spaß damit, und vergiß mich nicht!&#8221;.<br />
Als sich die Tür hinter ihm schloß wurde ich wieder lebendig, rief im nach das er ein gemeines Schwein sei. Aus Angst das er wieder kommen würde wollte ich die Türe abschließen, doch ich fand die Handtasche mit dem Schlüssel nicht wieder.<br />
Erschöpft sank ich auf das Bett und fühlte immer noch das Fläschchen in mir.<br />
Mein geschundener Körper meldete sich.<br />
Es war alles so ekelhaft. Als ich endlich meinen Ekel überwunden hatte untersuchte ich mit fahrigen Fingern meine hintere Öffnung. Es war kein Blut an meinen Fingern.<br />
Das Loch fühlte sich weich und offen an. Wieder faßte ich mir ein Herz und steckte einen Finger hinein doch das Fläschchen konnte ich nicht fühlen. Panik machte sich breit, wie sollte ich es heraus bekommen? Es war zu tief. Ich wankte zur Toilette und versuchte es auf normalem Wege heraus zu pressen. Doch es lag wie ein Klumpen in meinem Magen.<br />
Was nun? &#8211; mein Frauenarzt? Krankenhaus? Eine Freundin?<br />
Nie. Diese Peinlichkeit würde ich nie überstehen.<br />
Ich hockte mich mit dem Rücken an die Wand, versuchte mich zu entspannen, massierte meinen Bauch, versuchte es nach unten zu schieben. Ich glaubte das Fläschchen unter meiner flachen Bauchdecke mit den Fingern zu spüren, wie es langsam nach unten rutschte.<br />
Nach einer Ewigkeit spürte ich einen Druck am Schließmuskel als müsse ich mich entleeren.<br />
Doch so sehr ich auch preßte, es kam nicht heraus.<br />
Ich nahm die Dose mit der Handcreme vom Beckenrand, und schmierte mir den Finger ein. Dachte an nichts um mich zu entspannen, dann schob ich in der Hocke den Finger durch den Schließmuskel.<br />
Endlich berührte ich es, das erleichterte mich. Doch es drückte mit der abgeflachten Seite nach unten und rutschte vor meinem Finger weg, wie sollte ich es herausbekommen?<br />
Vor dem was ich nun zu tun hatte graute mir.<br />
Ich griff einen Handspiegel, legte ihn unter mich und versuchte es nochmals mit pressen.<br />
Doch ich sah nur wie sich der Muskelring nach Außen drückte, keine Spur von dem Teil.<br />
Da legte ich die Spitzen von Daumen, Zeigefinger und Ringfinger aneinander, tauchte sie in die Handcreme und setzte sie so an meinen Anus. Die andere Hand legte ich auf den Bauch und drückte wieder nach unten. Dabei drang ich mit den Fingern vorsichtig ein.<br />
Dies beobachtete ich im Handspiegel. Da ertastete ich die Flasche mit meinen Fingerspitzen, nachdem ich die Finger halb hinein geschoben hatte.<br />
Nun kam der nächste Teil; um die Flasche zu fassen mußte ich jetzt die Finger spreizen und tiefer schieben. Im Spiegel sah ich wie ich immer weiter aufging, doch es riß nichts und es schmerzte kaum, da ich mich bewußt entspannte.<br />
Erleichterung als sich meine Finger um die Flasche legten und ich sicher war das sie mir nicht mehr entgleiten würde.<br />
Da war der schlimmste Teil. Ich mußte Flasche und Finger gleichzeitig durch meinen Schließmuskel ziehen. Jetzt! Ich zog und sah im Spiegel wie der Muskel sich bis zum zerreißen dehnte und hervor trat. Ich keuchte und blickte wie fasziniert unter mich, in den Spiegel, um den Schmerz zu ignorieren.<br />
Alles flutschte heraus. Erleichtert sackte ich zusammen. Später schaffte ich mich unter die Dusche um dann in einen bleiernen Schlaf zu fallen.</p>
<p>Es war Sonntagmittags als ich wieder erwachte. Ich hatte Muskelkater im Schritt wie nach dem Schlittschuhlaufen, siedend heiß fiel mir alles wieder ein. Werner, der Analsex wieder Willen, meine Selbstbehandlung und ich schämte mich.<br />
&#8220;Nie wieder!&#8221;: schwor ich mir, den Rest des Tages verbrachte ich mit Selbstmitleid.<br />
Warum immer ich, fragte ich mich.</p>
<p>Montag morgen meldete ich mich krank und nahm eine Woche Urlaub, denn unter Menschen wollte ich nicht, auch nicht zum Arzt.<br />
Ich konnte vor Muskelkater nicht aufrecht gehen, und war mir sicher das jeder wußte was mit mir passiert war.</p>
<p>Immer wieder befühlte ich meinen Schließmuskel, doch er blieb so weit und offen schien es mir, würde ich meinen Stuhl noch bei mir behalten?<br />
So intensiv hatte ich mich noch nie um meinen hinteres Loch gekümmert.</p>
<p>Erst Mittwoch wollte ich mal wieder vor die Tür, da ich langsam wieder Appetit bekam aber nichts im Kühlschrank war.<br />
So bemerkte ich auch wieder das meine Handtasche mit meinem Schlüssel dem Terminplaner und allem anderen weg war. So sehr ich auch suchte, hier fand ich die Tasche nicht.<br />
Blieb also nur die Kantine, Werners Auto oder das italienische Restaurant.<br />
Werner anrufen? &#8211; Nie.<br />
In der Firma nachfragen? &#8211; Frühestens Montag.<br />
Das Restaurant? &#8211; Peinlich.</p>
<p>Ich nahm meinen Ersatzschlüssel und ging einkaufen.<br />
Ich trug Jeans und Pulli, gut aussehen wollte ich nicht mehr.<br />
Nur um wieder einem Kerl zu gefallen der sich dann rücksichtslos an mir bediente? -Nie.<br />
Zu den Lebensmitteln legte ich noch eine Flasche Wein, denn ich wollte mir Mut antrinken um im Restaurant nach meiner Tasche zu fragen.</p>
<p>Die Zeit verstrich und zurückgezogen beleckte ich meine Wunden, die seelischen wie die körperlichen. Seltsamer Weise verloren die Ereignisse an Schrecken. Nur meine Schwäche und Hilflosigkeit den Situationen gegenüber machte mir zu schaffen.</p>
<p>Körperlich ging es mir besser, denn mein geschundener After bereitete mir keine Schmerzen mehr, doch der Muskelring kam mir immer noch so weit vor. Ich konnte das jedoch nicht mit Sicherheit sagen, denn nie hatte ich mich vorher darum gekümmert wie eng oder weit ich da bin.</p>
<p>Nur Werners Worte: &#8220;So, ich bin also der erste der dich in den Arsch fickt! Deswegen bist du so eng. Aber das ändert sich&#8221;, gaben mir den Zweifel nicht mehr wie vorher zu sein.<br />
Vor allem der letzte Satz machte mir zu schaffen.</p>
<p>So verging die Zeit.<br />
Werner wollte ich nie wieder sehen. Auf der Arbeit konnte ich ihm aus dem Weg gehen, denn unsere Außendienstler kommen nur Freitags und ganz selten Montags in den Betrieb.<br />
Und wenn, dann sind sie nur im Bereich Verkauf und so gut wie nie in der Kantine.<br />
Meine Pause würde ich nicht in der Kantine verbringen, das war klar.<br />
Und solange ich aus meinem Bereich Einkauf nicht raus ging gab es keine Veranlassung mit jemand in Kontakt zu kommen mit dem ich es nicht wollte.<br />
So fühlte ich mich Montag recht selbstsicher, denn ich hatte alles unter Kontrolle.<br />
Es begann ein ganz normaler Arbeitstag, bald war ich ganz die alte.<br />
Ich klemmte mich um 9:00 ans Telefon und horchte mal beim Küchenpersonal der Kantine nach ob eine Tasche abgegeben worden sei &#8211; Fehlanzeige.</p>
<p>Neugierig fragte Gabi ob ich was vermisse.<br />
Das war es was ich so hasse an ihr, diese ewige Neugier, denn es fiel mir immer schwer bohrenden Fragen aus dem Weg zu gehen.<br />
Kurz angebunden sagt ich ja. Beleidigt verkniff sie sich jede weitere Frage.<br />
Das wollte ich auch nicht, aber das war jetzt unwichtig .<br />
Denn nun blieb mir nichts anderes als auch noch in dem Restaurant zu fahnden.<br />
Telefonisch war es nicht möglich, denn ich wußte weder den Namen noch die Straße.<br />
Zum Glück hatte ich den Wein Zuhause. Also nahm ich mir für den Nachmittag einen Restaurantbesuch vor.</p>
<p>Endlich Mittagspause. Versöhnlich fragte ich Gabi ob sie mit mir Mittag im Bistro mache.<br />
Auf dem Gang trafen wir noch Kollegen an der Kaffeenische, &#8220;&#8230;&#8230;echt, auf der Toilette und auch Daheim&#8230;&#8230;&#8221; war ein Gesprächsfetzen den ich aufschnappte bevor uns die beiden bemerkten und grüßten.<br />
Später würde ich mich noch daran erinnert werden, doch jetzt war es banal.</p>
<p>Im Bistro bei einem Snack wurde Gabi wieder neugierig, doch diesmal wollte ich sie nicht wieder enttäuschen. Aber als sie nach Werner und mir fragte wich ich aus indem ich log, das er mich nur nach Hause gefahren habe.<br />
Also war anderen doch aufgefallen das sich zwischen Werner und mir was abgespielt hatte.<br />
Das war mir unangenehm. Zum Glück war unsere Pause bald zu Ende und ich hoffte das Gabi soviel Takt haben würde mich nicht länger mit diesem Thema zu nerven.</p>
<p>So machten wir uns auf den Rückweg zum Büro, wie alle Mitarbeiter mit dem &#8220;Mahlzeit&#8221; auf den Lippen. Viele, gerade Männer aus meiner Abteilung guckten mich dabei lächelnd an, mit einer mir fremden Aufmerksamkeit.<br />
So war ich froh als wir die Bürotüre erreichten und aus dem Trubel der Gänge heraus waren denn im stillen hatte ich auch Furcht gehabt doch noch Werner zu begegnen.<br />
Aber nichts der gleichen passierte. Also bildete ich mir doch vieles nur ein.<br />
Denn eine Sorge war gewesen wie es auf der Arbeit sein würde, ob Werner da sei, denn ich hätte nichts zu antworten gewußt.<br />
So ging die Arbeitszeit herum, und zu Feierabend machte ich mich auf dem schnellsten Weg nach Hause. Doch unterwegs wurde ich von einem Mitarbeiter angesprochen.<br />
Ob ich schon was vorhabe fragte er mit einladendem Lächeln.<br />
Er wirkte schmierig mit dieser plumpen Art der Anmache. Pampig antwortete ich mit Ja und machte mich mit dem Gedanken kein Freiwild zu sein wieder auf den Weg, denn ich hatte ja noch was vor.<br />
Ein schnelles Abendessen, 2 Gläser Wein dazu, etwas Deo unter die Arme und ich fühlte mich stark genug bei dem Italiener nach meiner Handtasche zu fragen.</p>
<p>Dies war mein nächster Weg. Mit dem Taxi, ein Auto brauchte ich in dieser Stadt ja nicht, denn hier in Köln erreichte ich fast alles mit der Straßenbahn oder dem Zug.<br />
Manchmal etwas umständlich, aber ich hatte ja meist Zeit oder einen <a target="_blank" href="http://www.freund.de">freund</a> oder auch Gabi, die ja ein Auto hat.</p>
<p>Angekommen sagte ich dem Taxifahrer das er warten solle, doch ich sah das dies Lokal erst um 19:00 öffnen würde, das bedeutete noch eine viertel Stunde warten.<br />
So bezahlte ich ihn, mit der Bitte mich in einer halben Stunde wieder abzuholen.<br />
Ich stieg aus und rüttelte nach ein paar Minuten mal an der Tür, die war nicht verschlossen.<br />
Also ging ich hinein, der Wirt war hinter der Theke zugange und blickte auf.<br />
Dann lächelte Er mich mit der Frage was er für mich tun könne an.<br />
Ich fragte ob vergangenen Freitag eine Tasche gefunden worden sei, denn ich vermisse meine.</p>
<p>Da lächelte er breit und nickte. Er griff unter die Theke und stellte meine Handtasche auf den Tresen, hielt sie am Riemen und fragte grinsend nach einer Belohnung.<br />
Ich wollte zu meiner Börse greifen, doch er winkte nur ab. Er beugte sich zu mir herüber und fragte leise ob ich nicht auch mit ihm mal auf Toilette gehen wolle.<br />
Ich wurde feuerrot, und sah das wir beide alleine waren. Ich faste mir ein Herz und riß an meiner Tasche, als ich sie hatte rannte ich los, ich wollte nur weg.<br />
Ich hörte noch sein Lachen hinter mir und rannte immer weiter als ich aus dem Lokal war.</p>
<p>Ich schämte mich wie verrückt, doch ich bewunderte mich auch für den Mut; nicht dumm da zustehen und mir von diesem Widerling das antun zu lassen was ihm vorschwebte.<br />
Wollten denn alle Männer mich zum Freiwild machen? War ich nur für das eine gut?<br />
Endlich hatte ich mich mal gewehrt, so holte ich mein Selbstbewußtsein zurück.<br />
Das ich mich selbst betrog wurde mir nicht klar, denn wenn ich nicht hätte weglaufen können, hätte ich mir auch dies antun lassen und still hingenommen.<br />
Aber dies wurde mir nicht deutlich, ich hielt mich für toll.<br />
Vielleicht lag es ja am Wein, ich hatte noch nie viel vertragen. &#8211; Egal.</p>
<p>In dieser Hochstimmung kam ich erschöpft Zuhause an, unterwegs war ich dann in die nächste Straßenbahn gestiegen.<br />
Und ich nahm mir gleich die nächste Hürde vor.</p>
<p>Um die Ungewißheit wegen meines Afters los zu werden beschloß ich einen Termin bei meinem Gynäkologen zu machen, in der Hoffnung das wenn da etwas nicht in Ordnung war es ihm sicher auffallen würde, da er gelegentlich auch von hinten abtastete.<br />
Danach zu fragen hätte ich mich nie getraut, selbst volltrunken nicht. Der Routinebesuch stand sowieso an und auch ein neues Rezept für die Pille war fällig, also würde es gar nicht auffallen das ich auf der Matte stand (So war ich halt, nur nicht auffallen).</p>
<p>Auch wenn ich nicht gern auf den Stuhl kletterte war ich jetzt doch um diese Möglichkeit froh. Es war mir stets peinlich so vor einem <a target="_blank" href="http://www.mann.de">mann</a> zu liegen, doch eine Frau war noch viel schlimmer.<br />
Meine Mutter hatte mich während meiner Pubertät zu ihrer Frauenärztin geschleppt, die als ich so ängstlich während der Untersuchung war, anherrschte: &#8220;Sei nicht so zimperlich ,Kleines, es gibt Schlimmeres&#8221;. Ich wollte gar nicht wissen was es Schlimmeres gab.<br />
Jeder Besuch bei Ihr war wie eine Folter für mich. Deswegen hatte ich mich auch nie so sonderlich für meinen Körper dort unten interessiert. Die Pille bekam ich von ihr nicht, dazu sei ich noch zu jung meinte sie einfach und wühlte grob in meinem Unterleib, was sie Gebärmutter abtasten nannte. Ich vermute bis heute, das Sie mich entjungfert hat, denn mein erster Akt bereitete mir keine Schmerzen, nur Angst vor der Schwangerschaft.<br />
Auch das passierte auf einer Party ohne das ich es wollte, nur der Junge mit dem ich dort war wollte es.<br />
Sobald ich Selbstversicherte war suchte ich mir also einen eigenen Frauenarzt, dem ich auch bis dato treu war.</p>
<p>Mit dem Vorsatz machte ich mich fertig zu Bett zu gehen. Ausziehen und duschen wie im Tran, denn der Wein wirkte immer noch. Und schon lag ich in meinem warmen Bett.<br />
Alles ging mir nochmals durch den Kopf.</p>
<p>Eigentlich war ich ja nicht verklemmt, ich sehnte mich nach erfülltem <a target="_blank" href="http://www.sex.de">sex</a>, aber nicht so!<br />
So platt und nur auf das rein körperliche konzentriert. Ich konnte einfach nicht verstehen warum Werner mich überhaupt dahinten nehmen mußte. Vorne wäre es für mich sicher schön geworden. Ich stellte mir das Gefühl seines Gliedes in mir noch mal vor, wie er auf der Toilette in mir war. Es hätte alles so schön sein können. Er war ein ansprechender Mann.<br />
Mit 32 wollte ich nicht mehr alleine Leben, hatte etwas Angst keinen mehr abzubekommen.<br />
Sicher paßte er gut zu mir . Nur die schamlose Art, und die Rücksichtslosigkeit!<br />
So träumte ich ihn mir als Romeo zurecht.<br />
Es war das erste Mal seit dem das ich wieder an seinen attraktiven Eigenschaften dachte.<br />
Auch durch den Wein kam erstmals wieder Verlangen in mir auf.<br />
Ich legte mich auf die Seite und schnell war meine Hand unter meinem Nachthemd und ich rieb an meiner feuchten Lust, was mir überraschend die erste Erfüllung brachte, ich spürte die sich verstärkende Nässe und das rhythmische Anspannen meines Schließmuskels im Takt der Scheidenmuskeln während des Orgasmus.<br />
Während ich mich noch zu einem zweiten brachte indem ich schneller rieb, legte ich meine Hand auf meinen hübschen Po und langsam einen Finger auf den Anus, denn es fühlte sich anders an. Ich wollte wissen ob da was passierte.<br />
Ein verruchtes Gefühl beschlich mich. Uhhiii, so heftig war meine Ekstase lange nicht wie bei diesem zweiten Orgasmus.</p>
<p>Hatte ich dabei gestöhnt? &#8211; Selbstbefriedigung war ein Tabu, wie so vieles in meiner Jugend. Klammheimlich hatte ich es Nachts getan, wenn ich sicher war das alles schlief. Gestöhnt hatte ich dabei nie. Schon aus Angst erwischt zu werden nicht.<br />
Das Sex so stark sein kann wußte ich nur aus Gesprächen die ich unter Kichern mit Freundinnen geführt hatte. Und von Holger, als er mal meinte ich sei wie ein Brett unter ihm, ganz anders als andere Frauen die er erlebt hatte.<br />
Den hatte ich ja abgeschossen als er mit seinen Abartigkeiten anfing.<br />
Ich wischte mich im Bad unten trocken. Denn es störte mich das ich soviel Flüssigkeit absonderte, das war mir auch bei dem Sex mit Männern so peinlich, doch meist brachten sie mich nicht dazu so heftig zu reagieren. Was würden die denken wenn ich so reagierte? &#8211; Sicher das ich gepinkelt hätte.<br />
Entspannt durch beiden Orgasmen schlief ich ein und die Gedanken ließen mich los.</p>
<p>(Aus heutiger Sicht muß ich über meine damalige Naivität lachen, aber so war ich halt seinerzeit, ein Kind im Körper einer Frau, mit den Bedürfnissen und Sehnsüchten einer einer Erwachsenen und der Moralvorstellung des Mittelalters in der Seele eines Kindes.)</p>
<p>Der Alltagstrott hatte mich wieder, ein Tag wie der andere Zuhause &#8211; Arbeit und zurück.<br />
Dienstag in der Kaffeepause, als Gabi mich mal allein lies, rief ich meinen Frauenarzt an und vereinbarte einen Termin. Zur Routineuntersuchung sagte ich. Donnerstag kommender Woche um 9:00 vereinbarte ich mit der Assistentin.<br />
So blieb mir die Ungewißheit, aber meine Sorge war weniger geworden, denn es fühlte sich zwar alles etwas anders an, doch nach und nach hatte ich mich daran gewöhnt. Auch die Erfahrung der letzten Nacht beruhigte mich.</p>
<p>Noch zwei Mal fragte Gabi im Laufe der Woche nach Werner, aber ich wich ihr aus.<br />
Ab und zu wurde ich von Mitarbeitern die ich kaum kannte angesprochen, plumpe Annäherungsversuche wie mir schien. Ich ging nicht darauf ein, denn die Erfahrung mit Werner war noch nicht vergessen.<br />
So sehr ich mir auch einen Partner wünschte, das war es mir nicht wert.</p>
<p>Mittwoch mitten in der Erledigung meiner Korrespondenzen wurden Gabi und ich von meinem Telefon aufgeschreckt, selten wurde bei uns angerufen.<br />
Wie üblich ging ich dran und meldete mich mit dem vollen Firmennamen, denn ich konnte sehen das es ein externer Anruf war. Dank sei ISDN! &#8211; sicher ein Zulieferer.</p>
<p>Es war Werner. Ich hatte vergessen das es ihm ein leichtes war mich im Büro anzurufen.<br />
Ich überlegte, einfach auflegen? &#8211; Ging nicht dann hätte Gabi mich gelöchert.<br />
Ich tat also so als sei es ein Zulieferer.<br />
&#8220;Nun, wie geht es dir, ist dir dein erster Arschfick gut bekommen?&#8221; &#8211; &#8220;Nein&#8221; antwortete ich.<br />
&#8220;Hast du deine kleine Erinnerung noch lange drin gehabt?&#8221; &#8211; &#8220;Nein&#8221; antwortete ich.<br />
&#8220;Nicht so wichtig, ich kümmere mich schon noch um dich. Wie wäre es Freitag mit einem kleinen netten Essen, etwas Fickfleisch mit Beilage. Anschließend etwas Samen zum Nachtisch für dich&#8221;. Ich merkte wie ich feuerrot wurde, ich verstand was er meinte. Wie gebannt lauschte ich. Wie konnte er nur glauben das ich mich nochmals auf ihn einließ.<br />
&#8221; Nein leider können wir da nichts für Sie tun!&#8221; endlich hatte ich eine Antwort gefunden.<br />
Obwohl wir durch das Telefon getrennt waren machte ich mir aus Angst vor ihm fast in die <a target="_blank" href="http://www.hose.de">hose</a>. Wie sollte ich ihn bloß loswerden?</p>
<p>&#8220;Aber ich kann was für dich tun, ich werde mich um dich kümmern. Du gefällst mir.<br />
Deine hübsche Larve hat mich überzeugt das du die ideale Getreue für mich bist.<br />
Mach dir keine Sorgen mehr, alles wird gut werden&#8221;: sagte er überzeugt.</p>
<p>Ich konnte mir auf das alles keinen Reim machen. Er legte auf. Mich beschlich ein Unbehagen. Ich sprach in den Hörer: &#8220;Ja bitte, tun Sie das.&#8221; und legte auf.<br />
Zum Glück konnte er das nicht mehr hören.<br />
Gabi fragte mich was gewesen sei, ich wirke ja völlig verstört. Ich sagte es sei ein barscher Zulieferer der sich wegen einer falschen Rechnung beschwert habe. Der sei halt sehr ungehalten gewesen, und wolle sich nun bei der Geschäftsleitung beschweren.</p>
<p>Sie fragte nicht weiter. Worüber ich froh war, ich mußte erst meine Fassung wiedergewinnen.<br />
Ich hatte nicht damit gerechnet das er mich nochmals belästigen würde, das war ich von keinem Ex gewöhnt.</p>
<p>Was sollte ich bloß tun? -Am Freitag würde er sicher im Hause sein, wie die meisten vom Außendienst. Sollte ich mich wieder krank melden? &#8211; Nein das ging nicht.<br />
Ich würde ihm aus dem Weg gehen.<br />
Hierher würde er bestimmt nicht kommen. &#8211; Oder? Ich wollte das nicht zu Ende denken.</p>
<p>Bilder aus meiner Jugend schossen mir durch den Kopf, wie sich meine Mutter von den Männern immer alles gefallen lies, das Gemecker über das Essen, über ihr Aussehen, und das alles weil sie nicht alleine sein wollte mit mir. Selbst als einer sie in das Schlafzimmer zerrte und sie nahm, obwohl die Türe offen war und sie wußte das ich das hörte, tat sie so als sei nichts gewesen, nachdem er sie wieder heraus gelassen hatte, nur das sie sich vor mir schämte konnte ich an ihrem Verhalten und dem roten Kopf und dem gesenkten Blick mit dem sie mir mein Abendessen auffüllte merken.<br />
Er kam aus dem Schlafzimmer und faßte ihr unter den Kittel. Sie hielt still, und wagte nicht mich anzusehen, bald bekam sie zitternd einen Orgasmus, so schien es mir. Wir schämten uns beide. Danach setzte er sich zu mir an den Tisch als sei nichts gewesen, lies sich von ihr auch das Essen auffüllen und wischte seine Finger am Küchenhandtuch trocken.<br />
Er verließ Sie erst nachdem er Sie leid war.<br />
Und da heulte sie ihm noch nach.<br />
So wollte ich nicht enden.</p>
<p>Ich schob die Gedanken auf Seite indem ich Gabi fragte ob Sie nach der Arbeit mit zum Friseur ginge, dort quatschten wir sonst miteinander während sich eine von uns die Haare machen lies. Aber Sie hatte heute keine Zeit. Da wurde mir bewußt wie allein ich doch war.<br />
Das machte mich traurig.<br />
So verging auch dieser Arbeitstag und nach Feierabend fuhr ich sofort heim legte mich ins Bett und versuchte zu lesen um zu vergessen, aber mein Selbstmitleid lies mich nicht los.<br />
Traurig schlief ich ein.</p>
<p>Donnerstag war voll mit der Furcht vor Freitag, immer wieder versuchte ich mich zu beruhigen, das sich Werner nicht hier auf der Arbeit wagen würde mich zu belästigen.<br />
Und nahm mir vor morgen keinen Schritt allein zu tun.<br />
Nachmittags fand ich einen Brief in meiner Post, wo sonst nur Rechnungen waren.</p>
<p>Der Brief begann mit: &#8220;Hallo Getreue&#8221;. Unterschrieben war mit: &#8220;Dich dominierend, dein Herr&#8221; Das Telefonat fiel mir wieder ein, der Brief war von Werner.<br />
Was sollte ich davon halten? -Schon die Sprache war mir fremd. Unbehagen ergriff mich.<br />
Ich warf den Brief weg, doch meine Neugier war da.</p>
<p>Ohne das es mir auffiel hatte sich Werner in mein Leben geschlichen, war mein Lebensinhalt.<br />
Nun kannte ich ihn eine Woche und doch drehte sich alles um ihn, auch wenn er nicht da war.<br />
In der Wohnung machte ich mir was Eßbares und mich frisch.</p>
<p>Fernsehen und schlafen brachte mich zum neuen Tag. Freitag &#8211; endlich Wochenende, aber war da nicht Werner in der Firma? &#8211; Wir werden sehen dachte ich so bei mir.<br />
Es war wie bei der Maus und der Schlange, gebannt harrte ich der Dinge die da kommen, hoffte das beste und war doch Opfer.</p>
<p>So saß ich dann nach der üblichen Morgenprozedur im Büro und konnte den Feierabend nicht erwarten. Gabi saß mir gegenüber und erledigte die Dinge der ersten Etappe, bis zur Kaffeepause. Ich konnte mich einfach nicht auf meine Arbeit konzentrieren vor Aufregung.<br />
Es lag etwas in der Luft.</p>
<p>Ich wollte mir einen Kaffee holen, schnappte mir meine Tasse und machte mich auf den Weg zur Kochnische auf dem Flur. Da stand er mit zwei meiner Kollegen, jetzt konnte ich nicht mehr ausweichen, die Tasse in der Hand. Also stellte ich mich zu den Dreien, um schnell einen Kaffee zu bekommen und dann wieder zu verschwinden. Mir war übel und die Knie zitterten. Die beiden traten etwas zur Seite, und ich mußte zwischen ihnen durch um dann vor ihm zu stehen. Die Kaffeemaschine war leer. Also mußte ich neuen aufsetzen. Ich stand direkt neben ihm und tat so als sei er nicht da. Ich roch sein Rasierwasser und spürte seine Kraft und die Gelassenheit, mit der er mich ansah. Seine Blicke brannten.<br />
Die Drei nahmen ihre Unterhaltung wieder auf als sei ich gar nicht da. Es ging wohl noch um die Weihnachtsfeier. Ich versuchte den Kloß in meinem Hals los zu werden.<br />
Da hörte ich seine angenehme Stimme sagen: &#8220;Es war wundervoll, noch nicht mal eine halbe Stunde und ich hatte sie vor dem Rohr, hab mich ausgetobt, und mußte nicht mal bis zum Bett warten. Sie war so was von <a target="_blank" href="http://www.geil.de">geil</a> auf mich das ihr der Saft schon die Beine runter lief.<br />
Später wurde es noch besser. In gewisser Weise war ich da ihr Erster.&#8221; Lachend legte er seine Hand auf mein Hinterteil und meinte noch: &#8220;Wie ihr seht kann sie sogar Kaffee kochen. Ihr habt da eine Perle in der Abteilung. Aber nun ist sie meine. Pech gehabt Jungs.&#8221; Das Gelächter schallte mir in den Ohren und die Blicke der beiden brannten auf mir.<br />
Ich konnte die Tränen nicht zurück halten. Ich lies alles stehen und liegen, rannte zur Toilette auf dem Gang, kriegte dort Panik das er mir folgen würde und schloß mich ein.<br />
&#8220;Alle wußten es, er hatte mich zu &#8220;So Einer&#8221; abgestempelt!&#8221;.<br />
Ich wurde hysterisch, denn meine Welt brach zusammen. Ich wollte nie wieder hier raus.<br />
Hätte ich mich doch nur nie von ihm so beeindrucken lassen.<br />
Nach einer Ewigkeit faste ich mich einigermaßen und schaute auf den Gang, sie waren weg.<br />
Ich schlich zu meinem Büro, wo mir Gabi entgegen kam und meinte das sie sich schon Sorgen gemacht habe und das unser Abteilungsleiter mit mir sprechen wolle.<br />
Ich ging erst mal mit ihr rein, ich mußte mich wieder setzen, nahm das alles denn kein Ende?<br />
Da sah ich es. Auf meinem Schreibtisch lag mein Schlüpfer aus der Kneipe, mit einer Karte auf der stand: &#8220;Vielen Dank für den netten Abend, Werner.&#8221; Im Schritt des Slips konnte ich noch meine eingetrocknete Feuchtigkeit sehen.<br />
Gabi lächelte mich an: &#8220;Das mit Werner hättest du mir ruhig erzählen können, wir sind doch Freundinnen und alle anderen wußten es Eh schon!&#8221; Es wirkte sehr hämisch.<br />
Ich warf alles in die Handtasche und schämte mich noch mehr. Ich hatte nicht mal mehr die Kraft für eine Ausrede. Da klingelte auch noch das Telefon. Es erlöste mich aus dem Chaos.<br />
Es war mein Abteilungsleiter, der mich umgehend für ein Gespräch sehen wollte.<br />
Also machte ich mich auch noch auf diesen Weg, ohne zu ahnen was da noch auf mich zu kam.<br />
Er merkte mir an, das ich aufgeregt war als ich eintrat, denn er kam auf mich zu und deutete auf den Stuhl vor seinem Schreibtisch, nahm mich am Arm drehte den Stuhl etwas zur Seite, schob mich hinein und meinte: &#8220;Entspannen Sie sich erst einmal&#8221; Dabei trat er hinter den Stuhl und nach einer kurzen Pause meinte er nur das er es sehr bedauern würde, mit mir über ein so heikles Thema sprechen zu müssen.<br />
Ich war immer noch ahnungslos. Bis ich den Namen von Werner hörte.<br />
Erst jetzt hörte ich wieder genau hin. Nach den Ausführungen wie: So geht das nicht, nicht dulden können, bekannt im Personalbüro, sein Ansehen, das Ansehen der Abteilung, wie ein Lauffeuer&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;., bis zu dem Moment als er die Katze aus dem Sack lies.</p>
<p>Mit der Forderung mich nicht zu zugeknöpft zu zeigen, bot er mir an, sich für mich zu verwenden.<br />
Ich war sprachlos, da schob er einfach von hinten seine Hand in meinen Pullover faßte unter meinen BH und quetsche meine Brust. Keuchte dabei: &#8220;Komm mach es mir, du geiles Luder.&#8221; Von der Seite hielt er mir sein übelriechendes Glied vor den Mund.<br />
Ich übergab mich auf seine Hose, Erbrochenes lief sein Hosenbein herunter.<br />
Er schlug mir mit der flachen Hand in den Nacken und schrie: &#8220;Du verdammte Schlampe, ich mach dich fertig, las dich hier nicht mehr blicken.&#8221; Ich war am Ende, wie im Traum wankte ich in mein Büro, griff meine Handtasche und machte mich auf den Heimweg.<br />
In der Straßenbahn sah ich nur noch einen Ausweg, die Kündigung.<br />
Dort würde ich nie wieder hingehen.<br />
Kaum war ich zur Türe hereingekommen klingelte das Telefon, natürlich war es Werner.<br />
Der meinte: &#8220;Schön das du mir treu bist, ich weiß schon alles. Mach dir keine Gedanken, du weißt ja das ich mich um dich kümmern werde.&#8221; lachend legte er auf.</p>
<p>Ich schlich mich unter die Dusche, wo ich den Schmutz den ich fühlte, abzuwaschen wollte.<br />
Im Bademantel hockte ich mich vor den Fernseher, flößte mir den Rest der Weinflasche ein die noch offen im Kühlschrank war. Es ging mir erst besser als ich betrunken war.<br />
Ich wollte vergessen. Doch immer wieder fiel mir Werner ein, der mir das alles ja eingebrockt hatte. Warum, fragte ich mich. Jetzt wäre ich bereit gewesen alles zu tun damit er mir das nicht angetan hätte. Was sollte nur aus mir werden? Warum machte er das mit mir?<br />
Was plante er als nächstes? -Wieder wurde mir bewußt wie allein und hilflos ich war.<br />
Voller Selbstmitleid schlief ich irgendwann im Sessel ein.<br />
Samstagmorgen wurde ich wach, wie gerädert lag ich halb vor dem Sessel.</p>
<p>Ich mußte Einkaufen &#8211; Morgen am Sonntag ist Heiligabend dachte ich mir.<br />
Wie banal, nach dem was mir alles passiert war dachte ich an so was.<br />
Aber ich machte mich auf den Weg, denn das lenkte mich ab von all dem Elend.<br />
Ich kaufte ein. Für Silvester gleich mit. Schnaps, Wein und nur wenig zu Essen.<br />
Ich hätte bis zum 9. Januar Urlaub gehabt, jetzt wollte ich mich vergraben, niemand mehr sehen. Also kaufte ich soviel wie nur ging, um nicht nochmals raus zu müssen.</p>
<p>Die Menschen konnten mir gestohlen bleiben.<br />
Ohne was zu essen schüttete ich mir erstmal einen Wein ein, denn so ertrug sich alles leichter.<br />
Bald war ich beschwipst. Ich machte mir meine Weihnachtsgeschenke: Ich schrieb die Kündigung an die Firma. Und einen verbitterten Brief an Werner, indem ich mich über alles beklagte was er mir angetan hatte. Dann war ich wieder betrunken.<br />
Abends wurde ich wach, mir fiel bald die Decke auf den Kopf. Das kannte ich. Ein Buch aus meiner romantischen Sammlung, und bald schwelgte ich mit einer der Heldinnen in den romantischsten Liebesscenen, die mich so kurz vor meinem Eisprung und selig vom Wein alles vergessen ließen und mir meine altbekannten Wallungen brachten.<br />
Ich verzog mich mit dem Buch ins Bett, mein Nachthemd hatte ich mir längst angezogen und den Schlüpfer gewechselt.</p>
<p>Ich fühlte mich so ordinär als ich mir Erleichterung verschaffte. Allem zum Trotz konnte ich die Gier nach Lust nicht zügeln. Ich war da Opfer meiner Triebe und verfluchte mich dafür. Ich blieb auf der Seite mit angezogenen Knien liegen und spürte wie die heiße Flüssigkeit an meiner Scham abkühlte. So schlief ich ein.<br />
Beim Erwachen spürte ich meine verklebten die Schamhaare und die eingetrockneten Reste meines Schleims auf meinen Genitalien.<br />
Es war wie ein Kater, ich konnte mir nicht in die Augen sehen.<br />
Mit einem Glas Wein wurde es besser. So torkelte ich durch die Weihnachtstage, voller Selbstmitleid und auch Wein.<br />
Am 3. Weihnachten machte ich mir meine Geschenke, ich sendete die Kündigung und den Brief an Werner ab. Als Empfänger hatte ich das Postfach seines Briefes angegeben.</p>
<p>Irgendwie mußte ich dem allem doch entkommen können. Ich wollte seiner Faszination entkommen, um ihr nicht zu erliegen. Er faszinierte mich wirklich, was mir gestern noch nicht hatte vorstellen können war heute wahr.<br />
Er war mein Traummann mit Alptraumverhalten. Wenn ich ihn nur hätte ändern können.<br />
Er sollte mich achten, ehren und lieben wie die Heldinnen in meinen Romanen. Ich wollte nicht das Werkzeug seiner Lustbefriedigung sein.<br />
Zwischendurch klingelte das Telefon, ich ging aber nie ran.<br />
Doch ich fragte mich ob er das war.<br />
Wenn er sich doch nur ändern würde, ich hätte ihm sofort verziehen.<br />
Meine Firma fiel mir wieder ein. Und das ich nun arbeitslos war.<br />
Meine berufliche und meine finanzielle Situation wurde mir klar. Denn vom Amt hatte ich kein Geld zu erwarten nachdem ich selbst gekündigt hatte.<br />
Ich verschwendete nicht viele Gedanken daran, um mich nicht noch tiefer herunter zu ziehen.<br />
So verbrachte ich den Rest Zeit. Vor dem zu Bett gehen fiel mir der morgige Termin beim Frauenarzt ein. Ich mußte früh aufstehen um pünktlich um 9:00 dort zu sein.</p>
<p>Um 7:00 klingelte der Wecker. Ich duschte mich um dort sauber zu sein. Dann kleidete ich mich an. Pullover und Rock, halterlose Strümpfe, um mich dort leichter zu entkleiden. Es war wie ein Ritual, ich zog mir in der Kabine nur den Schlüpfer aus und vor dem Stuhl zog ich dann den Rock hoch. Das alles um mich nicht so nackt zu fühlen.<br />
Heute würde ich es genauso halten. Nach einer Tasse Kaffee machte ich mich auf den Weg.</p>
<p>Um 8:45 saß ich im Wartezimmer, erleichtert das ich bald Bescheid wissen würde freute ich mich fast auf die Untersuchung.<br />
Ich wurde aufgerufen, Die Assistentin zeigte mir meine Kabine. Schnell huschte ich hinein, streifte meinen Schlüpfer herunter und wartete an der anderen Tür aufgerufen zu werden.<br />
Der nackte Unterleib weckte Erinnerungen an den Abend im Restaurant. Irrwitzige Erregung beschlich mich. Ich konnte es nicht glauben. Ich verdrängte die Gedanken, dachte an die Untersuchung. Mein Körper beruhigte sich wieder.</p>
<p>Dann rief mich der Arzt auf. Ich verließ die Kabine zum Untersuchungsraum hin. Wo mir der Arzt schon entgegen kam und mir freundlich die Hand reichte.<br />
Wir setzten uns an den Schreibtisch. Nach der Frage was er für mich tun konnte und meinen Antworten schrieb er das Rezept für die Pille aus und wies zum Untersuchungsstuhl.<br />
Ich ging hinüber, rutschte mit dem Hintern auf die Liege und hob dabei meinen Rock hoch.<br />
Dann legte ich mich zurück und schwang die Beine auf die Halter.<br />
Währenddessen hatte er sich seine Handschuhe angezogen und kam herüber um zwischen meine Beine zu treten.<br />
Er stellte die Halter noch höher und weiter auseinander, erst danach schien ich ihm offen genug zu sein. Er zog seinen Hocker heran und setzte sich. Als er die Klappe herunter lies spürte ich wie meine Schamlippen auseinander klafften und meine Öffnung preisgaben. Er schaute sich meine äußeren Geschlechtsteile an, stutzte kurz. Danach legte er eine Hand auf meine Bauchdecke während er mit den Fingern der anderen Hand in meine Scheide fuhr um so meine Gebärmutter abzutasten.<br />
Bei meinem ersten Besuch hatte er mir alles was er machte erklärt, obwohl ich es nicht wissen wollte hörte ich der Höflichkeit halber zu und ärgerte mich das es noch länger dauerte.<br />
Bei späteren Besuchen war ich nach zwei Minuten wieder draußen. Ich ging davon aus das es diesmal nicht anders sein würde.<br />
Dann führte er ein Spectrulum ein, nachdem er es kurz an mein Bein gehalten hatte um mich auf die Temperatur vorzubereiten. Öffnete mich damit und machte einen Abstrich. Ich sah kurz das Holzstäbchen in seiner Hand, das dann zum Labor ging.<br />
Wie beiläufig fragte er ob ich in der letzten Zeit Probleme oder etwas Ungewöhnliches bei der Verdauung oder dem Stuhlgang verspürt hätte.<br />
Alles in mir schlug Alarm.<br />
Also doch &#8211; Werner hatte mich hinten ruiniert. Mit panischer Stimme fragte ich was denn da sei. Er merkte mein Entsetzen und sagte beschwichtigend: &#8220;Ich möchte mir das Mal kurz ansehen, aber machen Sie sich keine Sorgen.&#8221; Er führte seinen Finger hinten ein um mich abzutasten.<br />
Ich spürte Ihn kaum, doch das beruhigte mich nicht.<br />
Ich sah Ihn an, was ich sonst während der Untersuchung vermied, dachte: &#8220;sag doch was!&#8221; Sein Blick ging an mir vorbei wie ins Leere. Ich glaubte zu spüren wie er mit einem zweiten Finger eindrang. Das alles war so ungewöhnlich das mir himmelangst wurde.<br />
Er meinte: &#8220;OK. Das war&#8217;s! Sie können sich wieder ankleiden. Ich hörte das klatschen als er seine Handschuhe abstreifte und sich die Hände wusch. Dann setzte er sich wie sonst an den Schreibtisch, wo er mit mir die Untersuchungsergebnisse besprach wenn ich wieder angezogen war, was hieß das ich meinen Rock herunter zog, sonst hätte ich wieder in die Kabine gemußt, um dann angezogen abermals herein zu kommen.</p>
<p>Diesmal machte ich mir fast in die Hose, ich spürte den Druck in der Blase &#8211; der Kaffee?<br />
Nein,- Panik.<br />
&#8220;Nun, wie soll ich es sagen?&#8221; begann er: &#8220;Für einen Befund sind die Ergebnisse nicht ausreichend. Aber ich möchte Sie zu einem Spezialisten überweisen, der Sie dann weiter-gehend untersucht und gegebenenfalls behandelt. Es kann auch ganz belanglos sein.&#8221; Mir traten die Tränen in die Augen. Er bemerkte das und wollte mich trösten fragte ob er mir irgendwie helfen könne. Da platzte die ganze Geschichte aus mir heraus. Wobei ich mich furchtbar vor ihm schämte, und dann daran dachte das ein Arzt wie ein Priester ist.<br />
Nach einer ganzen Weile die er mir zuhörte und die ich brauchte um zur Ruhe zu kommen sprach er beruhigend auf mich ein: &#8220;Nun machen Sie sich Mal keine Sorgen, in der Regel ist der Körper auch dort sehr widerstandsfähig, diese Untersuchung dient nur der Vorbeugung.<br />
Es gibt nun mal Männer die so sind wie sie beschreiben, deswegen ist er vielleicht gar kein schlechter Mensch oder Partner. Viele Männer haben diese Neigung. Auch lieben Männer Männer auf diesem Weg, und deswegen ist meines Wissens noch keiner gestorben.<br />
Ich gebe Ihnen mal die Anschrift eines befreundeten Kollegen, ein kompetenter Vertreter seines Fachs.<br />
Wenn Sie möchten spreche ich mit Ihm und schildere Ihren Fall. Seine Praxis wird sich dann mit Ihnen in Verbindung setzen.&#8221; &#8211; Ich war zwar nicht erleichtert, doch ich war froh das er mir diese Hürde abnahm, nochmals alles zu erzählen und dazu noch einem Fremden, das hätte ich nicht verkraftet. Also stimmte ich zu.</p>
<p>Benommen von den Gefühlen die dort auf mich eingestürzt waren verließ ich die Praxis, um in einem Café an der Ecke Halt zu machen. Meine Unterhose war noch in der Handtasche, das machte mir aber jetzt auch nichts, auch wenn es kühl draußen war.<br />
Ich war nur froh das ich das hinter mir hatte.</p>
<p>Ich bestellte mir einen Kaffee und einen Cognac. Die Serviererin schenkte mir kaum Aufmerksamkeit. Ich hing meinen Gedanken nach.<br />
Das Gespräch ging mir Revue.<br />
Ich kam zu der Erkenntnis das ich in den Augen des Arztes wohl zu empfindlich war.<br />
Es fiel mir auch auf das es für Ihn wohl normal war, das Männer Frauen dahinten nahmen.<br />
Hatte ich Werner so falsch eingeschätzt? &#8211; War ich die Unnormale, zu prüde wie Holger meinte?<br />
Ich beschloß Werner anzurufen sobald ich zurück war, vielleicht entschuldigte er sich ja bei mir. Ich war in versöhnlicher Stimmung. Ich wünschte mir jetzt eine starke Schulter an der ich mich hätte anlehnen können. Es hatte nie einen Vater für mich gegeben, worum ich schon als Kind meine Freundinnen beneidet hatte. Meine Mutter hatte mich allein groß gezogen.</p>
<p>Jetzt hätte ich ihm alles verziehen. Er erschien mir jetzt von seiner sympathischsten Seite.</p>
<p>Ich bemerkte einen jungen Burschen zwei Tische weiter, der eine Zeitung vor sich liegen hatte und immer wieder verstohlen zu mir herüber blickte. Ich kannte das, er versuchte mir unter den Rock zu schielen. Trotzig dachte ich was soll&#8217;s, Schluß mit der Prüderie, er soll seine Schau haben. Das ich keinen <a target="_blank" href="http://www.slip.de">slip</a> anhatte konnte er nicht wissen, denn im Rock züchtig zu sitzen war mir in Fleisch und Blut über gegangen. Er sollte es ruhig sehen und mit seiner Geilheit zur Hölle fahren.<br />
Ich spreizte leicht meine Beine nachdem ich mich versichert hatte das sonst niemand es sehen konnte und beobachtete ihn. Wenn er seinen Blick hob würde er mein nacktes Geschlecht sehen. Schadenfroh freute ich mich auf sein dummes Gesicht. Er würde es sicher nicht wagen mich hier anzusprechen. Endlich hob er seinen Blick und sah mir genau zwischen die Beine.. Er konnte seinen Blick nicht abwenden, er stierte wie gebannt hin. Ich lachte innerlich. Dann rutschte ich verwegen auf dem Stuhl etwas nach vorn ohne den Hintern zu heben, was meinen Rock höher rutschen lies. Ihm stand der Mund offen. Ich tat dabei so als würde ich nichts bemerken. In diesem Moment fühlte ich mich sehr überlegen und das baute mich auf. Ich sah aus den Augenwinkeln das er kurz nach links und rechts sicherte um sich dann seine Hand auf seine Genitalien zu legen.<br />
Ich merkte das mich dieses Spiel erregte. Es war das Gefühl der Überlegenheit.<br />
Innerhalb kürzester Zeit reagierte mein Körper, ich wurde naß. Ich kannte das animalische in mir, jetzt wollte ich es genießen. Es war als sei ein Damm in mir gebrochen, seit der Beichte bei meinem Gynäkologen.<br />
Ich wollte mich nicht mehr länger vor mir verstecken, meine Triebe vor mir verleugnen.<br />
Ich spürte Erleichterung. Diese Entscheidung machte vieles leichter. Ich wünschte Werner wäre jetzt hier um mich zu befriedigen.<br />
Nun blickte ich den vielleicht 20 Jährigen voll an, er spürte meine Blicke und unsere Augen trafen sich. Ich konnte sehen wie er Rot wurde.<br />
Ich lächelte. Bevor ich das Spiel leid wurde schnappte ich mir meine Handtasche, nicht ohne vorher den Rock noch etwas höher rutschen zu lassen und machte mich dann cool auf den Weg zur Toilette, um mich dort selbst zu befriedigen. Ich kam wie verrückt. Mit weit gespreizten Beinen sah ich mich auf dem Klodeckel sitzen und ich rieb meinen Kitzler bis ich leise stöhnend noch einen Orgasmus hatte.<br />
Ich warf alle Hemmungen über Bord, denn ich fühlte mich toll, so verkommen es auch sein mochte. Endlich konnte ich erleichtert aufhören, ich war befriedigt, das aufgestaute Bedürfnis war befriedigt.<br />
Ich wischte mich trocken, diesmal nicht aus Scham sondern um mich unten nicht zu erkälten, zog meinen Schlüpfer an und ging auf meinen Platz zurück. Der Bursche saß immer noch da und konnte seine Augen nicht mehr von mir lösen. Aber nun war er mir egal.<br />
Ich winkte der Serviererin, zahlte und machte mich auf den Heimweg. Einmal drehte ich mich noch um und sah seinen enttäuschten Blick, wie ihn Kinder haben wenn sie etwas nicht bekommen. Ich war zufrieden mit diesem Erlebnis und fuhr nach Hause.</p>
<p>Dort angekommen machte ich mir was zu essen, denn der Sex hatte meinen Appetit geweckt.<br />
Danach machte ich es mir mit einem Wein gemütlich. Langsam wurde ich beschwipst.</p>
<p>Da klingelte das Telefon. Ich meldete mich und war erfreut Werners Stimme zu hören, wollte das jedoch verbergen. Kurz angebunden fragte ich was er denn noch von mir wolle.<br />
Es sei ja schlimm genug was er mir angetan habe.<br />
Er meinte nur das wir eine Menge miteinander zu reden hätten.<br />
Er schlug vor mich bei seinem Italiener zu treffen.<br />
Oder ob er zu mir kommen solle war seine nächste Frage.<br />
Mir kam eine irrwitzige Idee. Ich gab ihm zu verstehen das wir uns bei mir zusammensetzen sollten. Um 13:00 wollte er bei mir sein. Ich war gespannt. Es war noch knapp eine Stunde.<br />
Der Alkohol tat seine Wirkung, der letzte Rest Vernunft blieb auf der Strecke.<br />
Kurz vor eins zog ich mich aus, lies nur meine Schuhe und die Halterlosen an. So wollte ich ihn empfangen um ihm verächtlich zu entgegnen, wenn er deswegen gekommen sei solle er sich bedienen und dann aus meinem Leben verschwinden.<br />
Endlich klingelte er, ich hatte schon die Heizung hoch gedreht da mir fröstelte.<br />
So öffnete ich ihm splitternackt die Türe, doch auf einmal kam ich mir lächerlich vor.<br />
Trotzig sagte ich: &#8220;Wenn du nur deswegen gekommen bist, bediene dich und laß mich dann endlich in Ruhe. Ich hatte genug Ärger wegen dir.&#8221; Er wirkte so souverän bei seinem Eintritt, er lies sich gar nicht darauf ein sondern meinte nur: &#8220;Na also, langsam lernst du ja worauf es ankommt. Du hast dir folglich mein Angebot überlegt und willst dem Vertrag zustimmen! Aber stell dir das nicht so einfach vor.&#8221; Nun war ich wieder die Überraschte, die perplex aus der Wäsche sah.<br />
Seinen Brief hatte ich ja nicht gelesen und meinen hatte er sicherlich noch nicht erhalten.<br />
Er bemerkte mein stutzen und entgegnete das es aber nicht wichtig sei denn er werde mir gleich die Dinge richtig stellen. Er nahm mich bei der Hand und führte mich zur Couch um sich mir gegenüber in den Sessel zu setzen.<br />
Ich bemühte mich um eine aufreizende Pose. Ich lehnte mich zur Seite auf die Armlehne, zog ein Bein etwas an, lies das andere ausgestreckt und glaubte dort zu liegen wie die weiblichen Schönheiten auf den mittelalterlichen Gemälden. Doch er nahm davon keine Notiz sondern fuhr fort mit dem was er sagen wollte. Diese Ignoranz ärgerte mich.<br />
Was war ich denn für ihn, fragte ich mich, Dreck?<br />
Bei ihm hatte ich nicht so leichtes Spiel wie bei dem Burschen vorhin. Im Stillen imponierte mir das an ihm, denn wenigstens wußte er was er wollte. Aber das hätte ich nie zugegeben.<br />
Er war der Mann den ich wollte. Das wußte ich plötzlich.<br />
&#8220;Nur zu meinen Spielregeln, die ich dir in meinem Brief dargestellt habe.&#8221; :mit diesem Satz unterbrach er meine Gedanken.<br />
&#8220;Also kannst du dir überlegen wie es mit uns weiter geht. Wenn du dann eine Entscheidung getroffen hast meldest du dich bei mir, alles weitere werde ich dir dann darlegen. Hier ist auch noch das Päckchen mit den Dingen die im Brief aufgelistet sind. Hast du den Brief noch?<br />
Ich habe Zeit. Alles liegt bei dir, auch wenn du dem Vertrag und unserem darin definierten Verhältnis nicht zustimmen solltest, kannst du alles behalten und bekommst die vereinbarte Aufwandsentschädigung äquivalent zu den Belastungen denen du ausgesetzt warst in dieser Zeit.&#8221;</p>
<p>Er erhob sich, als sei alles gesagt. Ich überlegte fieberhaft und antwortete dann nur das ich den Brief nicht mehr habe. Dabei erhob mich ebenfalls denn ich konnte seine Größe jetzt nicht ertragen, er wirkte so überlegen das es mir Angst machte.<br />
Ich stand direkt vor ihm. Er zog ein Päckchen aus seinem Mantel und warf es auf den Tisch neben uns. Dann küßte er mir auf die Stirn, flüsterte dabei: &#8220;Das du gut aussiehst wissen wir beide ja, trotzdem erfreut mich dein Anblick immer wieder. Also werde ich bei Gelegenheit mein Angebot erneuern.&#8221; So ging er wieder und ich hatte eine Menge nach zu denken.<br />
Kaum hatte sich die Türe hinter ihm geschlossen, klingelte das Telefon erneut.<br />
Diesmal eine unbekannte Frauenstimme.<br />
&#8220;Hier Praxis Dr.xxxxxxxxx, Der Herr Doktor hat der Konsultationsanfrage Ihres Gynäkologen zugestimmt. Ich möchte mit ihnen einen Termin vereinbaren und die Erfordernisse für die geplante Untersuchung durchsprechen. Legen Sie sich bitte etwas zum notieren bereit. Oder möchten Sie zurückrufen?&#8221; &#8211; Ja, das wollte ich, denn ich war ja immer noch nackt und mir fröstelte. Sie gab mir die Nummer durch, die ich mir notierte um sobald als möglich anzurufen, nachdem die Frau mir sagte, das ich nur aufgrund der außergewöhnlichen Umstände einen so kurzfristigen Termin bekommen würde.<br />
Erleichterung?- sollte ich Erleichterung empfinden? In gewisser Weise sicher, doch blieb auch das Unbehagen, das mir Ärzte grundsätzlich und speziell Untersuchungen dieser Art bereiteten. Aber ich bereitete mich vor, zog mich an, legte Notizzeug bereit und wählte die Nummer. Prompt meldete sich dieselbe Frau ganz geschäftsmäßig.<br />
Nachdem ich meinen Namen nannte begann sie: &#8220;Haben Sie denn morgen Vormittag Zeit?<br />
Wenn ja dann müssen Sie aber heute Nachmittag noch zur Blutabnahme und Voruntersuchung herein sehen. Unsere Praxis befindet sich in der Egalstr.18 .Wir sind heute bis 18:00 offen.&#8221; Ich überlegte, es war nicht allzu weit weg, zu betrunken fühlte ich mich auch nicht und dann hätte ich es hinter mir. Ergo: Ich stimmte zu um 15:00 dort zu sein.<br />
&#8220;Gut. Ich erwachte Sie dann um 15:00 und bringen Sie bitte Ihre Chipkarte mit. Außerdem auch Ihren Personalausweis, das ist leider notwendig da wir schon Mal Probleme mit Patienten hatten die uns eine falsche Karte vorlegten. Seither sichern wir uns so ab.&#8221; Ich sagte alles zu und schon war das Gespräch zu Ende.<br />
Mir blieb noch reichlich Zeit. Was ich anzog war klar &#8211; wie gehabt, denn was mich bei der Voruntersuchung erwartete wußte ich nicht. Ich packte alles in die Tasche.<br />
Rechtzeitig machte ich mich auf den Weg um vor der Zeit dort anzukommen. Die Sprechstundenhilfe führte mich ins Wartezimmer gab mir dort einen Fragebogen nahm meine Chipkarte und meinen Personalausweis mit und lies mich den Fragebogen ausfüllen.<br />
Ich ergänzte den Personalteil wo nur mein Name stand und las dann unter Art und Grund der Mitbehandlung: Darmspiegelung wegen Verdacht auf innere Verletzungen nach rektalem Eindringen von Fremdkörper beim Akt; psychisch labil.<br />
Peinlich.<br />
Ich war allein im Wartezimmer, verwunderlich aber gut, sonst wäre jedem meine Schamesröte aufgefallen.<br />
Es folgten die üblichen Fragen nach Vorgeschichte, anderen Leiden, Allergien, Erbkrankheiten, Erlaubnis zur Speicherung der persönlichen Daten, usw..<br />
An dem Punkt kam die Helferin wieder rein um mir die Karte und den Ausweis zurück zugeben. Sie meinte nur: &#8220;Wenn Sie soweit sind melden Sie sich bei mir vorn bitte, damit ich Ihnen Blut abnehmen kann zusätzlich brauchen wir von Ihnen eine Urinprobe.<br />
Zum Abschluß spricht der Herr Doktor noch kurz mit Ihnen alles durch was für die Untersuchung wichtig ist und das war es dann.&#8221; So füllte ich alles aus und unterschrieb, um dann nach vorn zu gehen und alles der Assistentin zu geben. Wieder wunderte ich mich das ich allein hier war. Aber wer wollte vor Silvester schon zum Arzt dachte ich bei mir.<br />
Sie entnahm die Blutprobe, gab mir einen verschließbaren Becher für die Urinprobe und ich machte was ich machen mußte, aber es beschämte mich nicht mehr so wie früher als ich die Probe abgab.<br />
Mochte das eine Folge des Erlebten sein oder des Alkohols, es tat mir gut und ich wähnte mich auf dem rechten Weg, mit meiner alten Prüderie und Schamhaftigkeit zu brechen.</p>
<p>So rief sie mich bald zum Gespräch mit dem Doktor und führte mich in einen Raum der dem Behandlungsbereich meines Gynäkologen nicht unähnlich war nur waren rundum mehr Schränke mit Gerätschaften. Sie wies auf den Stuhl vor dem Schreibtisch. Ich setzte mich dort hin und wartete.<br />
Schon trat der Arzt in seinem Kittel durch eine andere Tür in den Raum, mir blieb keine Gelegenheit mehr mich weiter umzusehen.<br />
Er reichte mir die Hand, begrüßte mich mit meinem Namen und stellte sich vor.<br />
Und kam sofort zum Thema.<br />
Sein Kollege habe ihm meine Situation geschildert, er verstünde dessen Besorgnis und auch meine. Ich solle mir aber keine Sorgen machen, er ginge davon aus das er morgen nichts finden werde, es sei alles Routine und nur vorsorglich, versuchte er mich zu beruhigen.<br />
Er sah mich an und sagte: &#8220;Ich nehme an dies ist Ihre erste Untersuchung dieser Art.<br />
Aber machen Sie sich keine Sorgen, es ist mein tägliches Brot, es hat noch nie Schwierigkeiten gegeben, ich werde alles so angenehm wie möglich für Sie gestalten, doch ab 20:00 heute dürfen Sie nichts mehr zu sich nehmen, keine Speisen und Getränke mehr. Um 8:00 sollten Sie hier sein, damit meine Assistentin Sie vorbereiten kann.&#8221; Er war einer der wenigen Mediziner denen ich nicht nur Respekt sondern auch Vertrauen entgegen brachte. Er war sehr sympathisch. Das Gespräch war zu Ende, ich erhob mich und als ich schon an der Tür war rief er mich zurück: &#8220;Fast hätte ich es vergessen. Sie müssen das hier noch unterschreiben, eine reine Formsache, die Willenserklärung und die Bestätigung das ich Sie informiert habe, damit will ich Sie morgen nicht behelligen.&#8221; Schnell griff ich zu dem Kugelschreiber den er mir hin hielt, und unterschrieb die 3 Blätter.<br />
Flüchtig sah ich die Überschriften: Einverstandnisserklärung, Belehrung und Vertrag.<br />
Ich wollte den Arzt nicht warten lassen, denn die Assistentin stand bereits mit Papieren in der Türe. So verließ ich die Praxis ohne mich lange aufzuhalten, denn ich wollte schnell noch etwas essen bevor ich nicht mehr durfte, es war bereits 17:00 Uhr.<br />
Um die Ecke war eine einfacher Imbißstand, dort genehmigte ich mir eine Kleinigkeit.<br />
Ich spürte die Erleichterung darüber das morgen um diese Zeit alles klar sein würde.<br />
Ganz cool bestellte ich mir ein Bier zu dem Imbiß, das hätte ich mich früher in der Öffentlichkeit nie getraut. Ich genoß so meine Freiheit. Voller Zuversicht blickte ich in die düstere Zukunft, das mit Werner würde sich schon irgendwie finden und ein neuer Job sollte auch nichts Unmögliches sein.<br />
So lies ich diesen Abend positiv ausklingen.<br />
Vor dem Fernseher erneuerte ich den Lack der Nägel an Händen und Füßen, weil es mir Muße bereitete, fast wie ein Friseurbesuch.<br />
Dann stellte ich den Wecker und schlief auch bald selig ein, die Unruhe vergangener Nächte war von mir abgefallen.</p>
<p>So erwachte ich am nächsten Morgen ausgeruht schon vor dem Wecker. Als ich in die Küche ging fiel mir die anstehende Untersuchung ein und so verzichtete ich auf den gewohnten Kaffee, um statt dessen ins Bad zu gehen und mich gründlich unter der Dusche abzuseifen.<br />
Dann kam die Frage der Kleidung. Alles war neu, doch entschied ich mich für die gewohnte Kleidung, die ich bei solchen Arztbesuchen immer trug.</p>
<p>Viel zu früh war ich fertig. Da beschloß ich die Zeit im Wartezimmer zu verbringen, hier würde mich nur der Hunger und Durst überkommen.<br />
Um 7:30 war ich da, doch die Praxis war noch verschlossen. Also wartete ich.<br />
Um 7:45 kam die Assistentin, erstaunt erblickte Sie mich. Sie öffnete und entschuldigte ihr zu spätes Erscheinen, wies mich ins Wartezimmer und zog sich wohl um, denn nur 2 Minuten später führte sie mich in einen Raum neben dem Behandlungsraum den ich ja von gestern kannte. Mir wurde mulmig, auch erstaunte es mich schon wieder die einzige Patientin zu sein. &#8220;Der Doktor kommt erst um 9:00, bis dahin muß ich die Vorbereitungen abgeschlossen haben, also machen Sie sich bitte frei.&#8221; Sie blickte mich erwartungsvoll an.<br />
Zögernd griff ich unter meinen Rock und wollte den Schlüpfer herunterstreifen, da unterbrach Sie mich &#8220;Nein, nein Sie müssen sich komplett entkleiden, wegen der Sterilität. Aber zum Schluß bekommen Sie ein steriles Hemd.&#8221; So zog ich mich vor ihr aus. Sie wirkte ungeduldig also beeilte ich mich. Dann stand ich nackt vor ihr. Sie deutete auf die Liege rechts von mir.<br />
Ich legte mich darauf. Sie zog einen Wagen heran auf dem verschiedenes lag, nahm ein Paar Handschuhe herunter die sie sich überstreifte.<br />
Sie griff wieder zum Wagen und nahm eine von zwei Spritzen die dort lagen. Zu den Worten: &#8220;Ein harmloses Beruhigungsmittel&#8221; desinfizierte sie meine linke Armbeuge um mir dann die Spritze zu verabreichen. Fast sofort spürte ich die Wirkung, ich entspannte mich, fühlte mich fast euphorisch, hätte los kichern können, denn auf einmal kam ich mir albern vor mit meiner Ängstlichkeit.<br />
Sie kannte das wohl, denn sie sagte: &#8220;Na sehen Sie, ist doch alles halb so wild. Wenn Sie weniger ängstlich und empfindlich sind, ist das Leben doch viel einfacher. Aber jetzt stellen Sie bitte die Beine hoch und spreizen sie etwas, damit ich Sie rasieren kann, auch wegen der Sterilität.&#8221; Es kam mir zwar seltsam vor, doch durch die Spritze machte ich mir weiter keine Gedanken und folge ihren Anweisungen brav wie ein Kind. Sie nahm einen Einwegrasierer und dann rasierte sie meinen Schamhügel, ich spürte wie sie meine Schamlippen faßte und zur Seite zog und auch daneben alle Haare entfernte, selbst die Innenseiten meiner Schenkel wurden rasiert. Dann mußte ich mich auf alle viere begeben und Sie rasierte auch den Bereich rund um meinem After. Ich spürte die kahlen Stellen mit aller Deutlichkeit, als hätte die Rasur die Haut empfindlicher gemacht. Ein beschwingtes Gefühl machte sich in mir breit, meine Nerven schienen zu vibrieren, alles war absolut sensibel.</p>
<p>Ich sah wie die Schwester einen Beutel vom Wagen an den Hacken des Ständers neben der Liege hängte, einen klaren dünnen Schlauch daran befestigte, und an diesem wiederum einen dickeren weißen Schlauch.<br />
Es sah aus wie bei einer Infusion, die meiner Mutter bei ihrem ersten Herzanfall gegeben wurde. Nur der weiße Schlauch war mir fremd. Sie sagte: &#8220;Ich werde diesen Schlauch gleich einführen und die Desinfektionslösung einleiten. Sie werden kaum etwas spüren. Danach werde ich Sie steril machen.&#8221; Jetzt wollte ich nicht wieder mit Ängstlichkeit auffallen, nickte cool und wartete ab was passieren würde. Ich sah wie sie den Schlauch mit einer Salbe vom Wagen einrieb, den Schlauch in eine Blechschüssel hielt und kurz an einem Rädchen am dünnen Schlauch drehte und dann zufrieden auf das Ende des weißen blickte, aus dessen abgerundetem Ende es heraus sprudelte wie aus einer Brause. Sie schloß das Rädchen wieder.<br />
&#8220;Drehen Sie sich bitte nach rechts auf die Seite und ziehen Sie die Knie leicht an. Entspannen Sie sich dabei.&#8221; wies sie mich an.<br />
Wie ein Kind gehorchte ich um erschreckt zusammen zufahren. Ich spürte wie sie sich an meinem After zu schaffen machte. Mein Erschrecken bemerkend meinte Sie: &#8220;Was ist?<br />
Ist dies Ihr erster Einlauf?&#8221; Ich konnte nur nicken und kam mir so dumm vor als sie auflachte und meinte: &#8220;Na dann erkläre ich es Ihnen. Ich werde gleich den Schlauch den Sie gesehen haben in den Untersuchungsbereich schieben und dann eine Reinigungs- und Desinfektionslösung in den Darm laufen lassen. Nach einer kurzen Einwirkzeit entleeren Sie sich auf normalem Weg. Das ist nicht so schlimm wie es klingt. Also machen Sie sich keine Sorge. Ich beherrsche meinen Teil und Sie werden Ihren Teil auch schaffen.&#8221; Das klang ironisch.<br />
Und ich schwor mir meine Naivität nicht noch einmal so offen zu zeigen.</p>
<p>Ich biß die Zähne zusammen und lauschte in mich. Das losgelöste Gefühl setzte wieder ein.<br />
Sie blickte vom Fußende der Liege herab auf mich, ich lag mit angezogenen Knien wie ein Baby vor ihr und ich fühlte mich auch fast so.<br />
Sie zog den Instrumentenwagen heran, tauchte die rechte Hand in eine Schale um sie mit dem naß &#8211; glänzenden Handschuh an meinen After zu bringen. Ich spürte die Finger, es mußten mehrere sein, aber es war nicht unangenehm wie sie routiniert eindrang. &#8220;Na also, schön locker und entspannt. Sie machen das prima. Ich werde jetzt den Schlauch zwischen meinen Fingern hindurch einführen, davon merken Sie gar nichts.&#8221; Mit der Linken griff Sie zu dem Schlauch. Fingerdick und bestimmt 20 cm lang sah ich ihn in ihrer Hand, bevor Sie ihn ansetzte. Ich meinte zu spüren wie ihre Finger sich etwas weiter auseinander schoben und dann nur ein leichtes Ziehen im Bauch. Sie zog die Finger raus, und da war nur noch der Schlauch, den ich langsam tiefer gleiten spürte. Sie schob eine Ewigkeit wie es mir schien.<br />
Endlich richtete sie sich wieder auf, sie schien mit dem Ergebnis zufrieden zu sein.<br />
&#8220;Heben Sie bitte das Bein angewinkelt an. Ich will es eben fixieren.&#8221; :wies sie mich an während sie einen Klebestreifen von der Rolle auf dem Wagen riß. Dann spürte ich wie sie sich an dem dünnen Schlauch zu schaffen machte und den Streifen auf meine Backe klebte.<br />
Mit der Linken drückte sie mein Bein herunter, schob so das ich die Knie noch etwas anzog und war dann wohl mit meiner Lage zufrieden.<br />
Sie richtete sich auf und griff mit der Linken das Rädchen am Schlauch und schaute mich an.<br />
Mit einem Lächeln drehte sie auf. &#8220;Uhhmmmm&#8221; :entfuhr mir ein Stöhnen als ich mit leichtem Druck das Sprudeln in mir spürte. Es schien direkt aus der Brust zu kommen. Ein Kribbeln breitete sich von dort über den ganzen Körper aus. Ich sah wie mich eine Gänsehaut überzog und sich meine Brustwarzen aufrichteten. Ein so wohliges Gefühl hatte ich zuletzt gespürt wenn meine Mutter mich badete.<br />
Ein fremder Geschmack machte sich in meinem Mund breit, wie ein Medikament.<br />
Ich hatte alles herum vergessen, erst als die Schwester sich die Handschuhe wusch kam ich zurück.<br />
Ich merkte wie ich mich füllte, meinte meinen Bauch schwellen zu sehen und brennend schien die Flüssigkeit auch meine Scheide zu füllen. Ich mußte vorn klatschnaß geworden sein, vielleicht saß der Schlauch nicht richtig. Selbst am unteren Bein war Flüssigkeit.<br />
Nein, das war Erregung &#8211; Ich wollte es nicht glauben.</p>
<p>Die Schwester beugte sich vom Fußende aus zu meinem Unterleib. Ich wußte sie würde den Schleim sehen und als Frau wußte sie sicher auch was das hieß &#8211; Jetzt schämte ich mich wieder.<br />
Sie hob den Kopf sah mir wissend lächelnd in die Augen und sagte wohlwollend: &#8220;Ich hab ja gesagt das es nicht schlimm sein wird.&#8221; Ich konnte nur noch stammeln: &#8220;Entschuldigen Sie aber&#8230;&#8230;&#8230;.&#8221; Sie unterbrach mich: &#8220;Nicht entschuldigen Kleines, niemand kann immer Herr über seine Gefühle sein. Ich muß mal kurz kontrollieren ob alles in Ordnung ist&#8221; Ich fühlte mich geborgen nach diesen Worten, denken konnte ich nichts mehr.<br />
Alles war neu und fremd. Nur ihre Ruhe gab mir etwas Sicherheit.<br />
Sie legte eine Hand auf meine Hüfte und griff mit der anderen in meine triefende Scheide.<br />
Ihre Finger fühlten sich an als würden Sie glühen.<br />
Ich meinte ein schmatzendes Geräusch zu hören als sie sie wieder heraus zog.<br />
&#8220;Nun da ist noch ein zweiter Beutel nötig. Das Druckgefühl wird dann zwar stärker aber der Doktor kann dich dann auch besser untersuchen. Du schaffst das schon. Du mußt danach nur einhalten um mir hier nicht noch mehr Arbeit zu machen als nötig.&#8221; Sie duzte mich, aber es war in Ordnung ich fühlte mich ihr etwas vertrauter.<br />
Das wärmende Gefühl in meinem Bauch wurde durch einen immer stärker werdenden Druck und den Drang mich zu entleeren übertönt. dann passierte kurz nichts und ich hörte wie sie sich an dem Wagen zu schaffen machte. Der zweite Beutel kam jetzt.<br />
&#8220;Agggnnn, ffff, ffffff,&#8221; entfuhr es mir nun.<br />
So hörten sich Frauen in den Wehen an. Und wie schwanger fühlte ich mich nun.<br />
Es kam mir vor als würde ich mich rasend schnell füllen, als würde ich gleich platzen.<br />
&#8220;Bitte, ich&#8230;&#8221; drang wie leises Wimmern aus mir.<br />
Die Türe ging auf und der Arzt trat ein.<br />
Ich keuchte. Er drehte sich zu ihr. &#8220;Wie weit sind Sie mit den Vorbereitungen?&#8221; Sie antwortete: &#8220;Die zweiten 1500 ml hab ich gerade angelegt&#8221; Dann drehte er sich zu mir, griff sich einen Handschuh vom Wagen. Zog ihn an und ich spürte seine Finger in meiner Scheide. Es war als würde er mit seinen Fingern in bis in meinen Magen reichen. Ich stöhnte jetzt laut. Er meinte zu mir: &#8220;Nur noch einen kurzen Moment und Sie haben es geschafft.&#8221; Er nickte zur Seite. Der Druck nahm nicht mehr zu.<br />
Er zog die Finger raus und zu mir gewandt kam die Anweisung: &#8220;Drehen Sie sich jetzt langsam auf den Rücken, und halten Sie bitte ein. Ich werde gleich die Kanüle ziehen und Sie lassen die Flüssigkeit einwirken.&#8221; Mein Stöhnen füllte den Raum.<br />
Ich drehte mich und hörte es plätschern, in dem Bauch der stark vorgewölbt war.<br />
Er nickte zu ihr herüber. Sie griff meine Knöchel von der Seite und plazierte sie fast an meinem Gesäß. Dann fühlte ich seine Finger wieder in meiner Scheide, die mich total füllten.<br />
Er drückte durch meine Scheide gegen meinen Schließmuskel. Ich hechelte.<br />
Ich fühlte wie er mit der anderen Hand schnell den Schlauch aus mir zog.<br />
Der Druck auf meinen Schließmuskel war unerträglich. Aber es schien als hielte er mir mit seinen Fingern den After geschlossen.<br />
Nur ein Seitenblick von ihm und sie lies meine Knöchel los, hob meine Schultern etwas an um das Kopfteil der Liege hoch zu klappen. Die Liege wurde zum Stuhl, beim anheben schoben sich die Knie zur Brust. Ich wollte die Beine ausstrecken auf das sich weg klappende Beinteil. Aber er herrschte mich an: &#8220;Beine oben lassen&#8221;. Als das Rückenteil fast senkrecht stand konnte ich auf mein nacktes Geschlechtsteil sehen, es sah so fremd aus ohne den vertrauten Haarbusch. Und ich sah nur noch seinen Handrücken, der Rest verschwand in mir.<br />
Die Flüssigkeit im Bauch preßte mir in dieser Stellung die Luft aus den Lungen. Wieder nur ein Nicken zu ihr und ich fühlte wie mein Hintern zum Teil in ein entstandenes Loch in der Sitzfläche glitt. Sie hatte eine Klappe geöffnet.<br />
Er sagte zu mir: &#8220;Wenn ich gleich meine Hand herausziehe können Sie sich in den Behälter darunter entleeren.&#8221; Ich keuchte wieder, eine Antwort konnte ich nicht geben.<br />
Dann zog er seine Hand heraus. Wie gebannt starrte ich auf den beschmierten Handschuh.<br />
Ich hatte ihn total naß gemacht. &#8220;Ahhhhhhhhhhhhhh&#8221; :hörte ich mich gedämpft schreien als sich mit einem zischenden Geräusch mein Darm entleerte.<br />
Es schien nur Wasser zu sein. Stoßweise entleerte ich mich weiter und stöhnte im Takt.<br />
Er hatte sich umgedreht zog seinen Handschuh aus als sei nichts.<br />
Ich fühlte mich leer.<br />
&#8220;Gut, machen Sie hier weiter und führen Sie die Patientin dann herüber!&#8221; Ich sah sie nicken.<br />
Sie drehte sich zu mir drückte mit den Händen kurz auf meinen Bauch, als wolle Sie mich auspressen. Als nichts mehr kam schloß sie die Klappe, und stellte den Sitz wieder in eine Liege um und drehte mich zur Seite.<br />
Sie stellte eine Schüssel mit Desinfektionslösung auf den Wagen, nahm ein Tuch und reinigte mich unten herum. Sie säuberte auch meine Scheide, wo mein Schleim schon antrocknete.<br />
Sie hatte es eilig merkte ich, mein Zeitgefühl war völlig weg.<br />
Sie gab mir noch eine Spritze, die auf dem Wagen lag.<br />
Dann reichte sie mir so etwas wie ein langes grünes Leinenkleid mit Ärmeln, in das ich hinein schlüpfte und das Sie mir am Hals hinten zu knotete.<br />
Dann zog sie mir Hüllen aus blauem Kunststoff über die Füße.<br />
Endlich sprach sie etwas: &#8221; Komm auf die Füße, aber Vorsicht, denn durch die Spritzen könntest du etwas benommen sein. Ich stütze dich und wir gehen ins Untersuchungszimmer dort ist dann der Stuhl.&#8221; So wankte ich an ihrer Seite hinüber. Ich spürte das mein Kittel hinten offen stand.<br />
Sie führte mich an den Untersuchungsstuhl. Ich legte mich darauf. Dann legte sie meine Beine mit den Kniekehlen in die Halter, um die Beine mit Riemen daran festzubinden.<br />
Dann folgte ein breiter Riemen knapp über der Brust und einer direkt über mein Becken. Ich bekam Panik.<br />
Sie bemerkte ruhig: &#8221; keine Sorge, das ist nur zu deiner Sicherheit. Damit dich der Doktor nicht durch eine falsche Bewegung von dir verletzt.&#8221; Ich bemühte mich genauso ruhig zu wirken wie sie. Sie hatte während sie sprach meine Arme an Lehnen links und rechts gefesselt. Aber erst nachdem sie mir den Kittel ausgezogen und über den Körper gelegt hatte.<br />
Sie trat zwischen meine Beine und griff an meine Schamlippen drückte die nach links und rechts auseinander. Gedankenverloren stand sie da, den Blick ins Leere gerichtet. Ich zuckte zusammen als sie auf meinen Kitzler drückte.<br />
&#8221; Du wirst das schon schaffen, fast könnte ich dich beneiden&#8221; meinte sie als ihr Blick sich langsam wieder klärte. Die ganze Zeit hatte sie meine Klitoris stimuliert. Das alles wirkte bizarr auf mich, aber die Medikamente verhinderten ein klares Denken. Aber der Körper dachte. Er reagierte auf die Stimulation mit heftiger Erregung.<br />
Schämen wollte ich mich deswegen schon lange nicht mehr.<br />
Und dann ging rechts eine Tür auf, der Arzt trat ein. Er hatte sich umgezogen.<br />
Hinter ihm noch drei Männer. Aber die waren bestimmt keine Mediziner.<br />
Es kam mir unreal vor, sie wirkten wie vier Manager, die aus einer Konferenz auf dem Weg an die Bar waren. Erst jetzt drang in mein Bewußtsein wie ich hier vor ihnen lag.<br />
Was war hier los?<br />
Dann erkannte ich sie. Es waren: Mein Gynäkologe, Werner, der Arzt aus dieser Praxis und ein Fremder.<br />
Sie unterhielten sich miteinander als seien ich und die Schwester nicht da.<br />
Lachen und Sympathiebekundungen konnte ich wahrnehmen. Und ich? &#8211; ich tat als sei ich nicht da. mehr blieb mir nicht denn ich konnte mir keinen Reim auf das Geschehen hier machen.</p>
<p>Dann übertönte Werner alles mit den Worten: &#8220;Nun, meine Herren, wenden wir uns mal dem Gegenstand unseres Zusammenseins zu. Für den der sie noch nicht kennt, das ist Beate.&#8221; Er schnippte mit den Fingern und die Schwester zog den Kittel von mir.<br />
Ich lag nackt und ausgeliefert vor ihnen. Durch die Rasur war ich so nackt wie noch nie.<br />
Er fuhr fort: &#8221; Nach unserer ersten Begegnung habe ich ihr einen Vorvertrag angeboten und will sie zu &#8220;meiner&#8221; machen. Meine Herren ihnen ist bekannt was das bedeutet. Wir sind heute hier damit Sie meine Entscheidung billigen können. Zu dieser Begehung ist Beate freiwillig, aber ohne ihr Wissen da. Die näheren Umstände sind Ihnen weitest gehend bekannt.&#8221; Er wendete sich zu mir und sagte: &#8220;Wie ich bemerke ist dir immer noch nicht klar was hier vorgeht. Also will ich dich aufklären, diese Zeit kann der Techniker nutzen auch hier alles zur Aufzeichnung vorzubereiten.&#8221; Die Türe durch die ich herein geführt worden war öffnete sich und ein junger Mann rollte einen Wagen herein, auf dem ich Kameras, Kabel, Videorecorder und Mikrofone sah.<br />
Ich konnte es alles immer noch nicht fassen, was geschah hier?<br />
Wieder sprach Werner mich an: &#8220;Nun das wir hier so zusammentreffen verdankst du dem Zufall, meiner Voraussicht sowie der Tatsache das sich viele Menschen sich mir und meinen Idealen verbunden zeigen. Als ich in deiner Handtasche die Anschrift deines Gynäkologen fand habe ich mich natürlich sofort mit ihm in Verbindung gesetzt. Als Vertreter eines Pharmakonzerns hab ich bei jedem Mediziner einen Fuß in der Tür. Eines verbindet uns jedoch weit stärker; unser Streben nach Dominanz und Macht über das weibliche Geschlecht.<br />
Nun hat dir Günther auch noch einige Dinge zu sagen.&#8221; Der Unbekannte in der Runde sagte daraufhin: &#8220;Hallo Beate, ich freue mich dich kennen zu lernen. Ich bin Jurist. Was du gestern abend unterschrieben hast war ein Vertrag wie er oftmals zwischen Erotikfilmgesellschaften und entsprechenden Akteuren geschlossen wird.<br />
Inhalt ist deine Mitwirkung in einem SM Film, der im medizinischen Milieu spielt, verbunden mit der Zusicherung eines Honorars von DM 5000 sowie einer pauschalen Aufwands &#8211; entschädigung von DM1000.<br />
Weiterhin eine Einverstandnisserklärung, in der du bestätigst das du an allen Handlungen im Film freiwillig mitwirkst, und jeder Ausdruck des Unwillens im Verlauf der Handlung allein ein Teil deiner Rolle ist. Ergänzend wird vereinbart das alle medizinischen Handlungen unter der Aufsicht eines Gynäkologen deines Vertrauens statt finden. Wir werden alle Teile des Vertrags erfüllen und du auch&#8221; Werner lachte: &#8221; Ganz sicher wird sie das.&#8221; Jetzt wußte ich was abging. Mir ging ein ganzer Kronleuchter auf. Werner hatte sich denken können das ich mit dem Ding hinten drin zum Gynäkologen rennen würde und er hatte meine Handtasche gehabt und wußte wer es war. Raffiniert.<br />
Wie auf Kommando ergänzte er meine Gedanken: &#8220;Nachdem wir dich zum Kollegen überwiesen hatten, wußten wir das alles klappen wird. Übrigens, den Betreiber dieser Praxis wirst du nie kennenlernen, der befindet sich zwischen den Festtagen beim Skilaufen. Er hat seine Praxis geschlossen. Deine Blutproben sind auf dem Weg zum Aids -Test.<br />
Bis zum Ergebnis werden wir nur saver mit dir verkehren, auch wenn ich die Ergebnisse deines letzten Tests vom Betriebsarzt schon kenne und bereits ungeschützt mit dir verkehrt habe. Trotzdem bin ich anderen den erneuten Beweis schuldig. Über den Rest brauchst du dir keine Gedanken mehr zu machen.&#8221;</p>
<p>Mittlerweile hatte der Techniker die Kameras installiert und zwei Monitore links und rechts in meinem Blickfeld installiert. Über dem Halter, auf dem mein linkes Bein lag hatte er die erste Kamera befestigt und senkrecht über mir die zweite.<br />
Plötzlich sah ich mich auf den Monitoren, die Kameras waren an.<br />
Das heißt auf einem sah ich meinen Unterleib nackt, ungeschützt und offen, Teile meiner Brust und wenn ich meinen Kopf hob auch mein Gesicht. Auf dem anderen sah ich mich in der Totalen auf dem Stuhl mit weit abgespreizten Beinen liegen. Ich war fasziniert von mir.<br />
Meine Blicke flogen zwischen den Monitoren hin und her. So sollte ich also meinen Mißbrauch miterleben.<br />
Ich sah mir meine Scheide an, naß glänzten die Schamlippen und die Spalte dazwischen.<br />
Tropfen meines Schleims zogen sich zum Schließmuskel.<br />
Meine Illusionen vom braven Mädchen zerplatzten, denn ich spürte mein Verlangen und kein Sträuben mehr. Ungeduld reizte mich und das Ungewisse des Moments drängte nach Aktion.<br />
In diesem Moment war mir klar das ich alles wollte was da kommen würde.<br />
Alles was mich als Sitte oder Moral beschränkte war ausgeblendet und wie weggewischt.<br />
Die Angst vor dem Ungewissen steigerte den Drang &#8220;Es&#8221; endlich zu erleben.<br />
(Heute weis ich das ich mir in diesem Moment mein devotes Wesen eingestand.) Die Hilflosigkeit hatte mir die Last der Entscheidung genommen.<br />
Ordinäre Worte hallten durch meinen Kopf. Worte die ich sonst pikiert überhört hatte.<br />
Ich titulierte mich selbst damit, und ich genoß es, so schamlos zu sein.<br />
Zuversichtlich wußte ich das Scham mich nicht mehr quälen würde.<br />
Jetzt erst hörte ich Werner wieder: &#8221; Meine Herrn, es ist angerichtet. Ich weiß, Sie werden mit meiner Wahl zufrieden sein.&#8221; Sie kamen zu mir. Innerlich bebte ich. Sie gingen um mich herum, ich sah es auf dem Monitor, es wirkte als würden sie sich ein schönes Auto ansehen. Ich spürte die Blicke überall. &#8220;Nun tut es schon! Macht das was ihr wollt mit mir!&#8221; formulierte ich zitternd einen Gedanken der mich erfüllte.<br />
Und ich hoffte das sie tun würden wonach mein Körper verlangte.<br />
&#8220;Gut gepflegt, zarte Haut, etwas blaß aber apart&#8221;: hörte ich. Eine Hand strich über mein rasiertes Schienbein, eine andere über die Innenseite meines Schenkels.<br />
Eine Gänsehaut überzog mich. Meine Augen saugten sich an dem Monitor mit der Totalen fest. Ich sah wie die Männer in den Anzügen mich umkreisten. Einer griff an meine Brust drückte sie und lobte: &#8220;Volles, festes Fleisch. Die Warzen sind ebenso fest und ausgeprägt.<br />
Große Höfe begeistern mich immer wieder. Auch die Farbe, ein schönes braun. Ich muß sagen Werner du hast Geschmack&#8221; Bei den letzten Worten sah und spürte ich wie er meine Brustwarze zwischen Zeigefinger und Daumen zwirbelte. Meine Erregung steigerte sich.<br />
Einer zwickte mich in die Rippen, was mich zucken lies. Dies brachte mir den Kommentar ein: &#8220;Fein gezeichnete Muskulatur und wenig Fett.&#8221; Eine Hand legte sich auf mein Kinn und zog meinen Mund auf. Auch meine schönen Zähne wurden gelobt.<br />
Dieses ganze Lob machte mich stolz. Ich dachte bei mir: &#8220;Ich bin eben ein Mädchen aus gutem Haus.&#8221; Diese Appelle an meine Eitelkeit ließen den Eindruck einer Fleischbeschau erst gar nicht in mir aufkommen. Es schmeichelte mir nur. Ich glühte.<br />
Der Anwalt trat zwischen meine Beine. Er war der einzige der meine Geschlechtsteile noch nicht gesehen hatte. &#8220;Schöne fleischige Lippen, der Kitzler tritt schön hervor. Und die Rosette ist eine wahre Pracht, keinerlei Verunstaltung, ebenmäßig und straff gespannt. Ein Stich wäre mir eine Freude.&#8221; Ich spürte mein Blut in den Kopf schießen bei dem Gedanken das auch er mich nehmen würde. Werner hielt sich bei dem allem zurück.<br />
Die Männer nahmen mich noch länger in Augenschein.<br />
Jedes Detail meines Körpers wurde begutachtet und besprochen.<br />
Ich folgte den Worten mit meinen Blicken auf den Bildschirmen.<br />
Dabei war mir als würde ich mich das erste Mal sehen. Ich lauschte gebannt auf die Worte und war glückselig über das Lob der Männer. Noch nie hatte ich so viele positive Aussagen von einem Mann erhalten. Schon dafür hätte ich jetzt alles über mich ergehen lassen.<br />
In dem Monitor der mein Geschlecht in der Nahaufnahme zeigte konnte ich sehen was ich auch spürte. Meine Schamlippen und auch meine Rosette glänzten von der Nässe, die ich in meiner Erregung absonderte. Es tat unendlich gut das der Anwalt auch festgestellt hatte wie natürlich sich meine Erregung zeige. Alles wurde sachlich gesagt, doch es wirkte so aufrichtig als Huldigung des weiblichen Körpers das mir ganz rührselig wurde.<br />
Die Erregung und Spannung wuchs. Nicht nur bei mir sondern auch bei den Männern. Es lag in der Luft, erfüllte den Raum. Die Zeit schien zu stehen. Ich wollte sie alle befriedigen und befriedigt werden.<br />
Werner setzte dem ein Ende mit den Worten: &#8220;Meine Herren, ich denke es ist Zeit das Sie von dem Objekt meiner Begierde kosten.&#8221; Alles wirkte wie ein einstudiertes Ritual, dessen Magie ich mich nicht entziehen konnte.<br />
Die Männer legten ihre Jacketts ab. Nur Werner blieb unbeteiligt.<br />
Er sagte zu der Schwester: &#8221; OK Petra, es geht los, mach alles klar&#8221; Ich konnte noch sehen wie die Männer sich die Hemden aufkrempelten und von einem Wagen auf dem Kondome und Latexhandschuhe lagen, bedienten.<br />
Dann fesselte Petra meine Aufmerksamkeit. Ich hörte ein Summen und sah das Sie ein Gerät angeschaltet hatte ein Schlauch von dort teilte sich, an beiden Enden waren kleine durchsichtige Trompeten angebracht.<br />
Die drückte sie auf meine Brustwarzen. Ich spürte den Sog, mit dem sie sich auf meine Brustwarzen und Höfe legten. Wie Blitze schossen die Reize durch meinen Körper.<br />
Das Summen wurde stärker, der Reiz ebenfalls. Ich sah direkt vor meinem Gesicht wie meine Warzen und Höfe von dem Sog in die Länge gezogen wurden und die Plastikglocken komplett füllten. Das war zuviel, ich hatte einen Orgasmus.<br />
Automatisch zuckte meine rechte Hand, doch die Fessel hinderte mich an mein Geschlecht zu gelangen.<br />
Meine Augen wanderten zu dem Schirm mit der Nahaufnahme und ich sah meinen Schritt.<br />
Mein Schließmuskel spannte sich rhythmisch an, der Damm zuckte und zwischen den Enden meiner klaffenden Schamlippen öffnete und schloß sich das meine Loch meiner Scheide. Dieser Anblick meines Geschlechts faszinierte mich. Ich sah jede Phase meines Orgasmus in Farbe und so deutlich als würde ich zwischen den Beinen einer anderen Frau liegen. Der Anblick war unvergeßlich. Die Zuckungen ließen nach, der Orgasmus war vorbei.<br />
Erst jetzt bemerkte ich die Umgebung wieder. Petra war an das Ende des Stuhls getreten.<br />
Sie schob die Halter auf denen meine Beine lagen auseinander, so das ich immer weiter gespreizt wurde. Erst als sie mit großer Kraft drücken mußte setzte sie die Halter wieder fest. Ich spürte die Spannung meiner Muskeln und Sehnen, die mich jetzt völlig bewegungslos machte. Ich sah in der Nahaufnahme das meine Scheide von den Beinen aufgezogen worden war. Ich konnte in mich hinein sehen.<br />
Der Reiz durch die Sauger an meinen Brustwarzen steigerte sich unfaßbar.<br />
Wieder ein Summen und mein Oberkörper wurde angehoben. Petra fuhr einen Teil des Stuhls hoch. So hoch, das ich zwischen meinen Beinen die Kontur des Kitzlers und den Ansatz der Schamlippen sehen konnte. Meine Knie waren fast neben meinem Kopf, nur unendlich weit auseinander. Ich hätte mich nie für so gelenkig gehalten. Ohne die Fesseln und Stützen wäre diese Haltung unmöglich gewesen. Meine Füße waren total durchgestreckt. Da hörte ich Petra an meinem Ohr flüstern: &#8221; Günther ist der erste. Er ist mächtig. Und er ist mein Herr. Nach ihm bist du nie wieder wie vorher. Aber du wirst es schon schaffen, ich bin mir sicher. Ich habe dieses auch durchgemacht. Sie halten es mit jeder von uns so.&#8221; Ich hörte den Stolz mit dem sie das sagte, doch ich konnte nichts mit ihren Worten anfangen.<br />
Das lenkte meine Aufmerksamkeit wieder auf die Männer.<br />
Günther hatte seinen Hosenstall offenstehen und was da herausragte verschlug mir die Sprache. Jetzt wußte ich was Petra meinte mit &#8220;mächtig&#8221;. Er hatte ein Ding zwischen den Beinen wie ich es an einem Menschen noch nie gesehen hatte. Ich staunte als ich zwischen meinen Beinen hindurch auf das Monstrum starrte. Er kam damit auf mich zu. Auf mich?<br />
Panik machte sich in mir breit. Er würde mich damit nehmen. Bitte nicht &#8211; flehte alles in mir. Das Ding machte mir Angst. In meiner Haltung gab es keinen Schutz vor diesem Pfahl. Durch den straff gespannten Kondom konnte ich die Eichel sehen. Sie schimmerte rot.<br />
Petra stand an meiner Seite und hauchte ehrfürchtig: &#8220;Das sind echte 22 x 6 cm. Ich wollte es selbst nicht glauben. Heute fickt er mich regelmäßig damit.&#8221; Sie wußte was in mir vorging.<br />
Er stand jetzt zwischen meinen Beinen. Ich erstarrte.<br />
Er hatte beide Hände um das Glied gelegt und immer noch stand die Eichel und ein Stück des Schaftes heraus. Und alles war so dick.<br />
Ein Surren, ich fühlte wie der Stuhl etwas herunter fuhr Jetzt war meine Scheide auf gleicher Höhe mit dem Ding. Dann berührte mich die Eichel, was mich zusammenzucken lies.<br />
In der Nahaufnahme sah ich nichts mehr von meiner Scham. Da war nur noch Eichel zwischen meinen Beinen.<br />
Er drückte mit dem Riesending gegen meine Scham, es fühlte sich an als würde er mit der flachen Hand gegen mein Becken drücken. Es schien mir unmöglich das er rein kommen würde. Dann faßte Petra von der Seite zwischen meine Beine Sie zog unter der schiebenden Eichel meine Schamlippen auseinander, ich spürte das zerren. Er drückte sein Ding nach unten zum Damm hin und stieß vorwärts. Jetzt spürte ich das die Eichel den Scheideneingang aufspreizte, er würde rein kommen. Er lies nicht mehr nach, mit jedem meiner Atemstöße öffnete ich mich mehr und mehr unter dem Druck des Eindringlings. Ich sah in der Nahaufnahme wie meine Schamlippen und der Damm sich um die halb eingedrungene Eichel spannten. In der Totalen sah ich meine obszön gespreizten Beine und diesen riesigen Penis.<br />
In dieser Perspektive sah er aus wie der Unterarm des Mannes, das Ding wurde nach der Eichel kurz dünner um dann gleichmäßig immer dicker zu werden. &#8220;Uggnnnaaaahh&#8221; :hörte ich mich. Es entfuhr mir als die Eichel in meinen engen Kanal glitt.<br />
Er verharrte. Ich atmete hechelnd. Er lächelte. Was mir ein Zittern über den Körper jagte war für ihn ein Beherrschen und Erobern. Er blickte stolz auf mich herab. Ich war die Besiegte.<br />
Petra wendete sich mir zu und ich fühlte ihre Lippen auf meinen.<br />
Der Reiz an meinen Warzen drang wieder in mein Bewußtsein. Dann war ihre Zunge an meinen Lippen. Er drang weiter vor. Ich dehnte mich mehr und mehr. Ich spürte ihn überall in meinem Unterleib. Willenlos öffnete ich meinen Mund. Mit dem mächtigen Glied fuhr auch ihre Zunge in mich. Ich saugte mich an ihr fest. Ich spürte meine Fesseln. Und &#8220;ihn&#8221; spürte ich gewaltig, wie noch nie etwas in mir.<br />
&#8221; Du hast ihn fast geschafft. Es fehlt nicht mehr viel.&#8221; keuchte sie an meinem Ohr, als sie sich von meinem Mund gelöst hatte. Ich sah mich wieder auf den Schirmen. Nur eine Handbreite trennte unsere Becken voneinander. Er verharrte, wir beide spürten das er an das Ende meiner Vagina stieß. Ich sah an mir hinunter und mein Bauch war hervor gewölbt. Er zog sich zurück. Es fühlte sich an als würde er etwas aus mir heraus saugen.<br />
Dann sah ich das voll ausgefahrene Instrument. Der Kondom war von einem nassen Film überzogen. Und meine Scheide stand weit offen. Wieder drang er ein, diesmal ohne jede Hilfe. Und er glitt in einem Schub durch bis an das Ende meiner Scheide, diesmal tiefer als vorher. Doch nun schob er sich mit aller Kraft weiter. Er preßte mir die Luft aus den Lungen.<br />
Unsere Becken berührten sich. Ich war aufgespießt, gepfählt. Er war auch in dem letzten Winkel. Ohne sich nochmals zurückzuziehen stieß er rhythmisch zu. Ich hatte ihn komplett aufgenommen. Ich wollte es nicht glauben. Doch ich sah es mit eigenen Augen.<br />
&#8220;He, Werner, die Kleine hat sich wacker geschlagen, sie hat ihn drin. Eng war sie Mal!&#8221; sagte er anerkennend über die Schulter.<br />
So etwas wie Stolz erfüllte mich, es war als würde ich zu ihnen gehören. Ein wärmendes Gefühl.<br />
Da antwortete Werner ihm: &#8220;Gut, mach sie fertig, las sie spüren was es heißt gutes Fickfleisch zu sein.&#8221; Er begann einen Ritt, der meine Gedanken ausschaltete. Er brachte mich zum Höhepunkt.<br />
Ich winselte, diesen Gefühlen war ich so hilflos ausgeliefert wie seinem Pfahl.<br />
Ich wurde immer weiter, und unten war alles naß von meiner Lust, wieder ein Orgasmus.<br />
Da spürte ich wie er tief in mir anschwoll und zuckte. Er kam, ich spürte es in aller Deutlichkeit, dieses typische Zucken. Meine Lust war noch nicht gestillt.<br />
In der Totalen sah ich den Schweißfilm der meinen Leib überzog und das hochrote Gesicht.<br />
Mein Puls raste wie beim Joggen.<br />
Er zog sich zurück, ich heftete meinen Blick auf die Nahaufnahme meines Lochs.<br />
Doch es sah nicht mehr aus wie vorher. Bizarr stand es offen, die Schamlippen waren größer, geschwollen. Die Knospe dazwischen war nur noch Loch, es stand mehrere Zentimeter offen.<br />
Ich fühlte kalte Luft in meiner Vagina. Er hatte zwischen meinen Beinen einen Krater hinterlassen.<br />
Ich sah aus wie nach einer Entbindung, die ich auf Fotos in Schwangerschaftsbüchern gesehen hatte.<br />
Aber es war auch ein unvergeßliches Erlebnis, ich konnte Petras Worte jetzt verstehen.</p>
<p>Erschlafft hing ich in meinen Fesseln ohne meine Haltung auch nur im Geringsten verändern zu können. Aber die anderen drei waren ja auch noch da. Begierde flammte auf.<br />
Ergeben wartete ich auf das weitere. Es lies auch nicht lange auf sich warten.<br />
Der Mann der mich hier &#8220;behandelt&#8221; hatte, trat an den Stuhl er nahm einen Handschuh und griff einfach in meinen Krater, mit der Bemerkung: &#8220;Günther du bist ein Tier. Wenn ich mir das ansehe wundere ich mich nicht das du Frauen Respekt einflößt. Nicht war?.&#8221; Diese Frage ging an mich.<br />
In der Nahaufnahme sah ich seine flache Hand mit der halben Handfläche in mir stecken und er drückte meinen Damm nach unten. Ich konnte tief in mich hinein sehen, und fühlte den Druck kaum.<br />
&#8220;Du kannst sicher nachvollziehen das wir uns in dem nächsten Loch austoben werden.&#8221; Mir war klar was das hieß. Sie wollten mich hinten nehmen. Ich wappnete mich.<br />
er zog die Hand aus mir um sie Petra hinzuhalten. Sie drückte eine klare Salbe aus einer Tube auf den Handschuh und verteilte sie.<br />
So fuhr seine Hand zu meinem hinteren Loch. Petra kniete jetzt fast zwischen dem Stuhl und ihm. Sie zog meine Backen auseinander. Ohne nennenswerten Widerstand schob er 3 Finger in mich. Kein Schmerz! Das erstaunte mich. Gebannt beobachtete ich wie er mich geschickt präparierte. Die Salbe wärmte wollig und seine Finger glitten ein und aus.<br />
Ich hörte einen Reißverschluß, Petra hatte sich umgewendet und erregte ihn mit dem Mund.<br />
Ich konnte in der Totalansicht alles erkennen. Als er steif war zog sie ihm ein Kondom über, das sie mit der selben Salbe benetzte.<br />
Seine Finger verließen mich, ich holte Luft. Er streifte den Handschuh ab und griff dann an sein Glied. In der Nahaufnahme sah ich meine Muffe entspannt und leicht offen, er legte sein Ding an und Petra lies den Stuhl etwas hochfahren. Kreisend fand seine Eichel die Mitte des Muskels. Dann stieß er zu. Im Zeitlupentempo schob er seinen Schwanz vorwärts. Ich sah und spürte sein Eindringen. Ohne Halt und Gnade zwang er das Glied in meinen Darm.<br />
Nun machte er mir zu schaffen. Kein Schmerz, aber ich hatte das Gefühl pressen zu müssen.<br />
Als sich unsere Becken berührten schien er in mir genauso riesig zu sein wie Günther vorher vorn.<br />
Staunend achtete ich auf dieses neue Empfinden. Meine Geilheit kehrte zurück.<br />
Ich spürte das ich unter seinen einsetzenden Stößen vorn wieder naß wurde.<br />
Es war als stecke er auch dort.<br />
Erregung erfaßte mich Gebannt sah ich uns in der Nahaufnahme zu.<br />
Er zog den Penis ganz heraus, auch dieses Loch klaffte jetzt auf. Der Muskel zog sich rhythmisch zusammen ohne sich jedoch zu schließen. Wieder nahm ich ihn auf.<br />
Jetzt mit Behagen. Nach wenigen Stößen hatte ich auf völlig fremde Art einen Orgasmus.<br />
Ich bemerkte nicht wie er fertig wurde.<br />
Erst als ich leer war kehrte meine Aufmerksamkeit zurück, so gebannt war ich von dem eben erlebten.<br />
Mein Gynäkologe trat vor mich und wieder wurde der Stuhl positioniert. Ich konnte ihn kaum erwarten. Ein Beben durchlief mich. Er sprach mich an: &#8220;Freut mich dich so kennen zu lernen, Beate.&#8221; Dazu drang er in mich ein. Mit ruhigen und gleichmäßigen Stößen schaukelte er meine Empfindungen hoch. Stöhnend kam ich wieder. &#8220;Sieh an, sieh an. Unsere kleine brave Beate! Analgeil?&#8221; Schwer atmend nickte ich, noch völlig im Taumel der Gefühle.<br />
Dann wurde er heftiger, und als mein Schließmuskel ein 3. Mal orgastisch zuckte hatte ich auch ihn glücklich gemacht. Er trat zurück. Petra schaltete die Sauger an meinen Brustwarzen ab.<br />
War alles vorbei?</p>
<p>Die anderen standen beieinander, redeten miteinander und nahmen von mir keine Notiz, wie mir schien. Mein letzter Stecher gesellte sich zu ihnen. Ich lag offen und gebraucht dabei. Keinerlei Beachtung wurde mir mehr zuteil. Traurigkeit beschlich mich. Und Werner?<br />
Die vier lachten schallend. Dann drehte sich Werner zu mir herüber, kam auf mich zu und stand zwischen meinen Beinen und fragte nur: &#8220;Nun, Kleine hast du dich kennengelernt?<br />
Diese Stunden werden dir helfen dich zu entscheiden.&#8221; Er blickte auf meine geschundenen Löcher und ich wurde rot, sein Blick ging mir durch und durch.</p>
<p>Ein Stechen am linken Arm und&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;</p>
<p>Ich erwachte Zuhause nackt in meinem Bett. Das es kein Traum war merkte ich sofort an meinem Körper. Ich schaute mich um und sah dann auf dem Nachtschränkchen einen Strauß Orchideen, eine Videokassette, einen Stoß Geldscheine, 3 Durchschläge, das Päckchen das Werner daließ und ein dickes braunes Kuvert.</p>
<p>Ende?!? -</p>
<p>Wird Beate Werner noch bekommen, oder Werner Beate?<br />
Oder wird sie sich rächen?<br />
Wie kam Sie heim?<br />
Geht es im Leben immer nur um Sex und Sicherheit?</p>]]></content:encoded>
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		<title>Wiedersehen mit Folgen</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 15:22:59 +0000</pubDate>
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Ich muss sagen, ich war überrascht und nur wenig begeistert, als mir meine Mutter den Umschlag übergab, der die Einladung zum ersten Klassentreffen beinhaltete. Es traf sich nämlich die Klasse meines „alten“ Gymnasiums, das ich vom 11. bis zum 14. Lebensjahr besucht und dann, nach einem ziemlich unrühmlichen Gastspiel, vorzeitig verlassen hatte.
Unwillkürlich wurden wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img class="size-full wp-image-87 alignnone" title="now-eighteen11" src="http://x-ding.com/wp-content/bilder/now-eighteen11.jpg" alt="now eighteen11 Wiedersehen mit Folgen" width="383" height="255" /></p>
<p><span id="more-86"></span></p>
<p>Ich muss sagen, ich war überrascht und nur wenig begeistert, als mir meine Mutter den Umschlag übergab, der die Einladung zum ersten Klassentreffen beinhaltete. Es traf sich nämlich die Klasse meines „alten“ Gymnasiums, das ich vom 11. bis zum 14. Lebensjahr besucht und dann, nach einem ziemlich unrühmlichen Gastspiel, vorzeitig verlassen hatte.</p>
<p>Unwillkürlich wurden wieder all die grausigen Erinnerungen in mir wach, die mit der damaligen Zeit verknüpft sind – ich: ein tölpelhafter, dicklicher Junge mit Brille und fettigem Haar, den die Akne plagt, noch dazu die mal piepsige, mal tiefe Stimme, verursacht durch den Stimmbruch. Und immer schwitzige Hände, die überall feuchte Spuren hinterließen, wie ein Frosch. Mir graut vor mir selbst, wenn ich heute dran denke.</p>
<p>Und erst die Art, die ich damals hatte. Ein verhinderter Streber, der trotz auffälliger Stuckerei nur im Durchschnittsbereich blieb, ein widerlicher kleiner Besserwisser, der ja zwangsläufig Zielscheibe für jede Art von körperlicher und geistiger Quälerei sein musste. Und so war es auch &#8211; meine damaligen Schulkollegen hatten vom reichhaltigen Repertoire der Hänseleien wirklich kaum was ausgelassen, sei es nun, dass sie mir den Schultascheninhalt vom 2. Stock in den Schulhof runter warfen, oder meine Pausenbrote auf dem Lehrertisch platt traten, mich dran hinderten, aufs Bubenklo zu gehen und dann, als ich in meiner großen Not ins Mädchenklo lief, den Lehrer holten &#8211; all dies und noch viel mehr fiel mir wieder ein.</p>
<p>Mein Gott, ich hasse sie heute noch ausnahmslos alle, die Jungs, von denen kein einziger bereit war, es mal auf einer ehrlichen, freundschaftlichen Basis mit mir zu probieren, die Mädchen, die mich nur bemerkten, wenn es galt, ihre eigenen Fehler und Unsicherheiten durch mich zu kompensieren und auch die Lehrer, die wohl wussten, wie sehr ich die Rolle des Underdogs inne hatte und die doch keinen Finger rührten, meine Lage zu verbessern.</p>
<p>Ich schloss die <a target="_blank" href="http://www.augen.de">augen</a> und atmete tief durch, um all diese grausigen Erinnerungen zu verdrängen, zurück in die Tiefen meines Unterbewusstseins, als meine Mutter fragte:<br />
„Und? Wirst du hingehen?“<br />
Schon wollte ich ein festes und bestimmtes „Nein“ antworten, da fuhr sie fort:<br />
„Vielleicht wär´s interessant zu sehen, was aus der Bande von damals geworden ist!“</p>
<p>Meine Mutter versteht meistens, was in mir vorgeht. Sie war es auch, die sah, wie sehr ich damals unter den Verhältnissen litt und die meinen Vater oft und oft überredete, mir doch einen Schulwechsel zu erlauben. Mein Vater war nämlich der Ansicht, dass ich in einer neuen Schule dieselben Probleme haben würde und wollte, dass ich allein mit der Situation klarkomme. Doch meine Mutter setzte sich durch und nach der achten Klasse durfte ich endlich die Schule wechseln.</p>
<p>Die neue Schule veränderte mich völlig. Da ich vom naturwissenschaftlichen Zweig in den neusprachlichen kam, verbesserten sich meine Noten in kürzester Zeit erheblich. Ganz ohne mein Zutun nahm ich ab, schoss dabei in die Höhe und bekam endlich die Akne in den Griff. Es wär´ wohl übertrieben zu sagen, dass ich mich von einem hässlichen Entchen zu einem schönen Schwan gemausert hätte &#8211; aber vielleicht doch zu einem schönen Erpel. Jedenfalls hänselte mich in der neuen Schule bald niemand mehr, ich hatte endlich Freunde und – man glaubt es kaum – sogar eine hübsche Freundin. Ein Märchen mit Happy End könnte man sagen, bis zum Abitur, dass ich mit ziemlich guten Noten abschloss.<br />
Und jetzt, an der Universität, kann ich´s kaum glauben, dass ich je der widerliche kleine Petzer von damals gewesen bin. Nun all die Quälgeister wieder zu sehen &#8211; warum sollte ich mir das antun? Mir war ganz gleich, was die von mir halten würden, ich schüttelte daher den Kopf und riss die Einladung energisch in der Mitte durch.</p>
<p>„Aber dein Klassenvorstand,“ setzte meine Mutter erneut an, „der wird vielleicht auch kommen &#8230;“ Oh mein Gott, diese Mütter! Manchmal hatte ich das Gefühl, meine kann meine Gedanken wie die Tageszeitung lesen. Mein Klassenvorstand. Die einzige Person, die ich damals wirklich liebte. Abgöttisch und hoffnungslos, wie eben nur hässliche, 14jährige Jungs lieben können. Mein Klassenvorstand, eine etwa 35jährige Magistra, die uns in Deutsch und Geschichte unterrichtete, Fächer, die mir damals schon lagen. Ich hatte sie fast vergessen, wie konnte ich nur! Damals war sie mir als der Inbegriff von kultivierter Weiblichkeit erschienen, mit ihrer damenhaften, freundlich-distanzierten Art, die einen einmal ermutigte, dann wieder zurückstieß. Welch ein Unterschied zu den gemeinen, unreifen Weibsbildern in unserer Klasse!</p>
<p>Eine Zeit lang stand ich in Erinnerungen versunken da, dann schüttelte ich seufzend den Kopf,<br />
„Nein, Ma. Ich glaub, die will ich auch nicht mehr sehen“, antwortete ich und zog mich in mein Zimmer zurück. Die zerrissene Einladung noch in meiner Hand, legte ich mich erschöpft aufs Sofa. Der Bann des Vergessens war gebrochen, auf die Leinwand der geschlossenen Lider wurden unbarmherzig Filme aus der Vergangenheit projiziert, erst ungewollt, nach und nach aber bewusst gesteuert. Die Magistra trat aus der Vergessenheit hervor, ich sah sie in ihrem damenhaften Schottenrock, mit weißer Bluse und blauem Cashmere-Pulli darüber, hörte wieder den Klang ihrer flachen Collegeschuhe, in denen ihre dunkelblau bestrumpften Füße steckten. Ein Seidentuch von Hermes um die zarten Schulten, das glatte dunkle Haar fiel lose darüber.</p>
<p>Und wie sie die Klasse betritt, sich vor dem Lehrertisch ein wenig aufrichtet, ihre gerade Haltung noch straffer wird. Ihre warme, dunkle Stimme, die mal ironisch verletzend, mal ungemein aufbauend und ermutigend sein konnte. Und dann das Lächeln, was hätte ich damals wohl alles getan, um ihr dieses charmante, damenhafte Lächeln zu entlocken.</p>
<p>Während ich so entspannt da lag und in der Vergangenheit wühlte, in diesem angenehmen, schönen Teil meiner Vergangenheit, merkte ich, wie mein <a target="_blank" href="http://www.schwanz.de">schwanz</a> langsam den Stoff meiner Boxershorts dehnte. Es kribbelte auf jene wohltuende, erregende Weise, die die Hand mit magischer Macht anzieht. Schon rieb meine Rechte über den Stoff, unter dem mein Schwanz bald mehr und mehr pulsierte.</p>
<p>Ja, dieser Faltenrock, den sie überwiegend trug. Wie betonte der doch ihren Arsch. Ihre herrlich geformten Hüften, das sich birnenförmig von der Taille her weitende Becken, dieser geniale Schwung ihres leichten Bauchansatzes. Seufzend befreite ich meinen nunmehr gänzlich erigierten Schwanz aus der Enge, ließ die Einladung aus meiner Linken zu Boden gleiten und kraulte meine Eier, während die Rechte weiterhin fest vom Schaft zur Eichel massierte.</p>
<p>Ich sah sie wieder auf dem Schulgang, der göttliche Arsch kaum zwei Meter vor mir, die Ansätze der festen Halbkugeln, die sich im Takt ihrer Schritte vor mir hoben und senkten, ich fühlte wieder die Geilheit, die mich damals, sehr zu meinem Entsetzen, mitten am Gang überkommen war. Und doch, ich konnte meine Augen nicht abwenden von diesem herrlichen Arsch, ich konnte den Gedanken, diesen Rock hochzuheben und mit meinen verschwitzen Jungenhände dieses Gesäß zu massieren, nicht verdrängen.</p>
<p>Auch jetzt, kurz bevor ich meinen Samen in starken Stößen über die Hand auf meinen Bauch spritzte, hatte ich die deutliche Empfindung, ich würde diesen ungeheuer symmetrischen, genial weiblichen Arsch in Händen halten, so real, dass ich fast die samtige, zarte Haut zu fühlen glaubte. Mein Gott, war ich <a target="_blank" href="http://www.geil.de">geil</a> auf diese <a target="_blank" href="http://www.frau.de">frau</a> &#8230; wie hab ich das nur vergessen können. Nach einiger Zeit hob ich die zerrissenen Fetzen der Einladung auf, fügte sie zusammen und vermerkte Zeit und Ort des Klassentreffens in meinem Timer. Meine Mutter hatte recht behalten.</p>
<p>Die folgenden vierzehn Tage verdrängte ich das Klassentreffen wieder, es gab massig zu lernen, eine Arbeit musste geschrieben, eine Menge Sekundärliteratur so nebenbei gewälzt werden. Erst als der bewusste Abend kam, wurde ich wieder ein bisschen nervös. Jetzt, wo ich bei den Kommilitonen beliebt, der Damenwelt keineswegs unliebsam, den Professoren sympathisch war, warum sollte ich da die Dämme der Vergangenheit gänzlich niederreißen. Doch dann gab ich mir einen Ruck, wollte den Quälgeistern von damals zeigen, dass ich mich gemausert hatte.</p>
<p>Nach einer erfrischenden Dusche suchte ich meine coolsten Klamotten zusammen und als ich, ehe ich das Haus verließ, einen kritischen Blick in Spiegel tat, lächelte mir ein gut aussehender, rotblonder sportlicher Typ entgegen. Einer plötzlichen Eingebung folgend zog ich mir die <a target="_blank" href="http://www.hose.de">hose</a> wieder aus und entledigte mich meiner Boxershorts, die durch den Stoff der dünnen Leinenhose zu deutlich sichtbar waren. Nun zog ich die feine, weite Leinenhose über meinen nackten Arsch. Die Konturen meines Schwanzes, der auch im schlaffen Zustand durchaus beachtlich ist, zeichneten sich unter dem Stoff deutlich ab. Das weiße Hemd ließ ich weit offen stehen, es gab einen hübschen Kontrast zum dunklen Goldton meiner Haut, den ich den langen Aufenthalten im Freibad verdankte. Meine Brust war glatt, kein einziges Haar wuchs auf den Muskeln, wie ich überhaupt am ganzen Körper kaum behaart bin. Das Leinensakko lässig über den Schultern, die nackten Füße in Mokassins, wirkte ich sommerlich frisch an diesem warmen Oktoberabend.</p>
<p>Auch mein Gesicht konnte sich sehen lassen. Die teure Laserbehandlung, die mir meine Mutter bezahlt hatte, hat die Aknenarben fast gänzlich verschwinden lassen, die Kontaktlinsen ersetzten die Brille, das dicht gewellte Haar trug ich nach hinten gekämmt, im Nacken zu einem kurzen Schwanz zusammengebunden. Auch wenn ich das Kompliment meiner Ex-Freundin, ich soll es doch mal als Dressman versuchen, für übertrieben halte, von dem dicken, hässlichen Jungen, der ich als 14jähriger gewesen war, war nun, in meinem zwanzigsten Jahr, nichts mehr zu sehen.</p>
<p>Gutgelaunt verließ ich die <a target="_blank" href="http://www.wohnung.de">wohnung</a>, holte den Wagen aus der Garage, den mir mein Vater zum Abitur geschenkt hatte, und fuhr zu dem Cafe, wo das Klassentreffen stattfand. Ich holte tief Luft, als ich den Schuppen betrat, dann war ich gegen alles gewappnet und fühlte mich großartig. Aus dem Extrazimmer drang bereits lautes Lachen und vielstimmiges Geplapper, so fand ich den Weg, ohne fragen zu müssen. Ich betrat das Stübchen unbemerkt und lehnte mich lässig gegen die Wand, die Hände in den Hosentaschen vergraben spannte ich den Stoff über meinem befreiten Schwanz, während ich die Gesichter der Reihe nach musterte, Vertrautes von Unbekanntem schied. Dann blieb mein Blick an dem feinen, edlen Profil hängen, das altersmäßig von den anderen abstach.</p>
<p>SIE war tatsächlich gekommen. So schön hatte ich sie aber nicht in Erinnerung gehabt. Sie musste nun knapp über Vierzig sein, rechnete ich rasch. Sie wirkte zeitlos, hatte immer noch jene faszinierende, damenhafte Ausstrahlung, die mich damals so verzauberte. Sie schien meinen langen, intensiven Blick wohl gespürt zu haben, denn unvermutet wandte sie den Kopf, sah mir direkt in die Augen, ein unergründlicher, merkwürdiger Blick. Dann hob sie die Augenbrauen, neigte ein wenig den Kopf und auch die anderen wurden auf mich aufmerksam. Ein Geraune und Gemurmel hob an, „Hey, wer ist denn das,“ „Gehört der auch zu uns“, „Ich hab keine Ahnung, wer das ist“ – wirklich keiner schien mich mit dem dicken Underdog von damals in Verbindung zu bringen.</p>
<p>Da sagte meine Magistra mit ihrer dunklen, warmen Stimme so bestimmt und distanziert wie damals: „Das ist doch der Justin H., der in der achten Klasse abgegangen ist !“<br />
„Der Justin,“ „Der H. – das gibt’s doch nicht!“ „Unmöglich“, „Im Ernst, der Fette?“ so schwirrte es durcheinander und ich grinste breit – ich hab schon mit einer gewissen Verwirrung gerechnet, aber dass sie gleich so groß sein würde &#8230;<br />
Lässig nahm ich die Hände aus den Hosentaschen, schlenderte auf die zwei geilsten Mädels zu, die ich in der Eile ausmachen konnte und zwängte mich auf der Bank zwischen sie.</p>
<p>„Hier ist ja noch genug Platz,“ sagte ich, während ich meine Schenkel gegen die Benachbarten presste. Ich ließ meine Hand in dem weit offenen Hemd verschwinden und kratzte mich auffällig an der Brust, entblößte meine glatte, gebräunte Haut. Der Blick der Mädels folgte artig meiner Hand, wie ich es erwartet hatte. Ich war sonst eigentlich kein Draufgänger, war eher zurückhaltend, doch diese Situation hier, der Überraschungseffekt, den ich bei den ehemals so feindseligen, hochnäsigen Weibern erzielte, machte mich sowohl leichtsinnig als auch geil.</p>
<p>Ich lümmelte mich hin, machte mich breiter als notwendig, und als ich merkte, wie wenig die Beiden links und rechts dagegen hatten, legte ich je einen Arm um sie und redetet mit ihnen, als hätte ich sie erst vorgestern zum letzten Mal gesehen. Was soll ich sagen, mein Triumph war vollständig, als ich die Hand der blonden, vollbusigen Ines zufällig über meinen Oberschenkel huschen fühlte. Die dunkle Birgit hingegen gaffte mit schlecht verhohlener Geilheit auf meinen festen Schwanz, der sich unter dem Hosenstoff abzeichnete, und so oft ich ungeniert und direkt drauf griff und ein wenig dran rieb, spürte ich, wie ihr Schenkel gegen meinen bebte. Ich wusste, sie hätte verdammt gern ebenfalls dorthin gefasst, sie wartete nur auf meine Einladung.</p>
<p>Auch die andren Mädels unterhielten sich fast ausschließlich mit mir, stellten Fragen über Fragen, die ich nach Gutdünken lässig beantwortete oder ins Lächerliche zog. Eigentlich hatte ich immer noch einen Riesenhass auf all diese Leute, eigentlich gab ich mich deshalb so großkotzig und extra cool, wie ich es sonst keinesfalls war. Doch anstatt die Leute abzuschrecken, zog diese Art ganz unheimlich. Die Jungs waren entweder stumm wie die Fische oder sie versuchten halbherzig, die alten Geschichten wieder aufzuwärmen, um ein bisschen Peinlichkeit von damals zu beschwören, aber es gelang ihnen nicht. Weil es mir komplett egal war, was die von mir dachten, lachte ich am lautesten über die alten Geschichten und zog selbst noch welche hervor, bis die Ines neben mir sagte:<br />
„Ich finde, wir waren verdammt gemein zum Justin, also irgendwie tut mir das heute leid und ich würd´s gern ändern, wenn’s noch ginge!“</p>
<p>Auch ein paar andere Mädchen stimmen mit ein, nur meine Magistra, die saß ganz ruhig schräg vis a vis von mir und beobachtete mich stumm. Ich konnte diesen Blick nicht deuten, war da eine Spur Ablehnung, ein wenig Verachtung? Sie konnte es schon vor sieben Jahren sehr gut, einen diesbezüglich im Ungewissen zu lassen. Doch andererseits lächelte sie mir manchmal zu, ein feines, leichtes Lächeln, das ich mir vielleicht nur einbildete im Halbdunkel des Lokals. Der Abend schritt fort, einige der Burschen verabschiedeten sich recht früh, die Mädels aber blieben alle. Ich trank zwei Bier, dann einen Cafe, immerhin musste ich noch fahren. Die Mädels aber gingen ran, Wein, Bier, Schnaps ging da in Mengen runter. Nach einiger Zeit fühlte ich einen ziemlichen Pinkeldruck, der Schwanz stand halb ab, aber es war mir egal. Sowohl die Ines als auch die Birgit hatten das bemerkt und gafften nun immer öfter auf meinen Schoß.</p>
<p>“Hey, Leutz,“ sagte ich, „ich glaub ihr müsst mich kurz mal entbehren“, und ich erhob mich. Nun spürte ich auch den Blick der Magistra auf meinem gewölbten Hosenladen. Doch ich tat ganz ungeniert und hieß die ganz Bankreihe, mich raus zulassen.<br />
„Ja, ich muss eigentlich auch,“ sagte die Ines und die Birgit kam ebenfalls hinter mir nach. Komisch, dachte ich, die warn doch vor ner halben Stunde schon mal. Sie folgten mir den schmalen Gang zum Klo runter und als die breite Treppe kam, hakten sie sich vertraut in mich ein. Als wir unten waren, wollte ich Richtung Männerklo abbiegen, da hielt mich die Ines zurück und drückte mich ein wenig gegen die Wand. Die Birgit schien nur darauf gewartet zu haben, denn ihre Hand verließ meinen Arm, huschte meine Schulter hoch und fasste unter mein Hemd, wo sie streichelnd auf meiner Brust verblieb. Da fühlte ich auch schon die Hand der Ines auf meinem Schwanz, wie sie über die Hose rieb und streichelte.</p>
<p>„Hey, Mädels,“ murmelte ich, war aber nicht wirklich überrascht. „Ihr geht ja ordentlich ran!“ Sie antworteten nicht, sondern setzten die Bearbeitung fort, sodass mein Freudenspender zur vollen Größe ausfuhr. Nun wurde die Ines wirklich messerscharf, fasste mir energisch an den Zipp und ließ die Hose runter. Auch die Birgit leckte mit Hingabe über meine glatte Brust, knetete meine Brustwarzen, knabberte gleich drauf geil an meinem Ohrläppchen. Zwar standen auf dem Gang ein paar leere Getränkekisten, doch wirklich gut war diese Deckung nicht. Der nächste, der hier zum Pinkeln runterkam, würde uns mühelos beobachten können. Erstaunt stellte ich fest, dass mir sogar das egal war, ich war nun auch enorm geil, was nicht zuletzt an den heißen, feuchten Lippen der Ines lag, die meine Eichel saugte, leckte und knetete, als ging es um ein Preisgeld. Auch die Birgit stöhnte mir ins Ohr, keuchte und rieb ihre <a target="_blank" href="http://www.titten.de">titten</a> an meinem Oberarm, während meine Linke in ihren Jeans verschwand.</p>
<p>Ich spreizte die Beine, schob mein Becken weiter vor und konnte ein leises Stöhnen nicht unterdrücken. Diesen blonden Schopf, der da auf meiner Stange auf und nieder wippte,<br />
fasste ich nun mit beiden Händen und begann, das Tempo auf diese Art zu diktieren. Immer fester wurden die Stöße gegen Ines Mund, immer schneller glitten ihre Hände über meinen Sack, rieben meinen Schaft, während ihr Mund warm und eng wie eine Muschi niemals den Kontakt zu meiner Eichel verlor.</p>
<p>Schon fühlte ich, wie sich die ersten Lusttröpfchen ihren Weg bahnten, die Geilheit ballte sich zusammen, dann brach es aus mir heraus, löste sich mit zuckenden Stößen und mein Saft spritzte heiß in Ines Mund, die gar nicht so viel schlucken konnte, sodass ihr mein weißes Zeug wieder raus lief, als sie meinen Schwanz freigab. Ich hatte den Kopf zurückgeworfen, als ich laut stöhnend abspritzte, und als ich mich wieder aufrichtete, ein wenig Fassung zurück gewann, da sah ich einen Schatten, einen raschen Schatten die Treppen hinauf verschwinden, und dieser Schatten hatte die Form meiner Magistra.</p>
<p>Es war nicht mehr als ein Schemen, eine Ahnung, genau konnte ich es nicht ausmachen, im Halbdunkel des Ganges. Und doch, ich war mir ziemlich sicher, dass sie mich mit den beiden geilen Schlampen beobachtet hatte. Mein Gott. Das war mir nun wirklich peinlich.</p>
<p>Die Birgit hatte ihre Jeans aufgezippt, sie rieb sich ungeniert am Schritt, auch die Ines rieb sich zwischen den Beinen, mein Geilsaft lief ihr immer noch aus dem Mund. Seufzend zog ich die Hose hoch und ließ die Beiden hinter mir, um endlich aufs Herrenklo zu verschwinden. Als ich mit festem, harten Strahl in das Urinal pisste, wurde mir das ganze Ausmaß meiner Peinlichkeit immer bewusster. Gerade meine Magistra, gerade sie, die ich für eine wirklich Dame, eine besonders feinsinnige, ästhetische Frau halte, musste mich in solch einer Pose erwischen. Unwillig schüttelte ich den letzten Tropfen ab und zippte die Hose wieder zu.</p>
<p>Ja, der Schwanz zeichnete sich allzu deutlich ab. Es wirkte ordinär, auf eine Art, die ich von mir eigentlich gar nicht gewohnt war. Was hatte ich mir gedacht, bei alledem. Als ich wieder nach draußen ging, griffen die beiden geilen Weiber sofort nach mir.<br />
„Komm jetzt,“ hauchte die Ines, „lass uns endlich abhauen und zu mir fahren. Ich halts kaum noch aus vor Geilheit, ich muss dein Fickrohr in mir spüren, sonst dreh ich durch. Oh Gott, ich weiß nicht, wann ich zuletzt so scharf auf einen <a target="_blank" href="http://www.mann.de">mann</a> war.“<br />
Und auch die Brigit keuchte:<br />
„Ja, komm. Du hast sicher noch nie eine Nummer mit zwei Weibern geschoben, und wenn, dann war´n sie nicht halb so aufgegeilt wie wir zwei jetzt sind &#8230; !“</p>
<p>Mir war aber jede Lust auf die beiden Schlampen vergangen. Dass das mit meiner angebeteten Lehrerin passieren musste, war zuviel für mich.<br />
“Wisst ihr was,“ sagte ich daher kühl zu den Weibern, „ich glaub, es ist ganz schlecht für euer Image, wenn ihr die Nacht mit einem fauligen, eiterkrätzigen Fettsack verbringt!“<br />
So hatten die zwei mich nämlich früher stets genannt. Sie sahen mich schockiert und entgeistert an, ließen die Hände von mir und ich entkam ihnen, rannte fast ins Lokal zurück.</p>
<p>Ich erwischte gerade noch einen Blick auf meine Magistra, als die Cafe-Tür hinter ihr zufiel. Alles klar, nun bestand nicht mehr der geringste Zweifel, dass sie es gesehen hatte. Es war auch ihr sicher sehr peinlich, wie ich mich da aufgeführt habe. Ich eilte ins Stübchen, packte mein Sakko, und warf dem Kellner einen Zehner hin, ohne auf irgendwelche Zurufe zu achten war ich auch schon draußen bei der Tür.</p>
<p>„Scheiße“, dachte ich, „wo kann sie so schnell hingegangen sein,“ denn auf der Gasse war keine Spur von ihr zu sehen. Rasch lief ich zu meinem Wagen, ließ den Motor an und drehte eine Runde um den Block. Nun war es klar, sie war sicher ebenfalls mit dem <a target="_blank" href="http://www.auto.de">auto</a> gekommen und auf ebendiese Weise so rasch wieder verschwunden. Das war zuviel für mich. In meinem Kopf kreisten die Gedanken, keiner ließ sich fassen oder zu Ende denken.</p>
<p>Was wollte ich denn noch – meine Peinlichkeit vermehren, indem ich meiner Magistra ins Gesicht sehe – was sollte ich ihr denn sagen. Was wäre denn angemessen, nachdem sie mich dabei gesehen hat, wie ich mich völlig ungeniert und ohne Unterhosen vor den geilsten Schlampen mitten in der Öffentlichkeit exhibitioniere.</p>
<p>Und doch, der Wunsch sie noch einzuholen, ihr irgendwelche Erklärungen zu geben, war so übermächtig, dass ich fast am Heulen war, weil sie mir entwischen konnte. Verzweifelt saß ich im Wagen, über dem Lenkrad zusammengesunken, und überlegte immer wieder, wie aus einem anfänglichen Triumph eine solche Schande werden konnte. So viel hatte ich nun auch wieder nicht gesoffen, dass es so weit hatte kommen müssen. Welcher Teufel hat mich nur geritten, so unverschämt und großkotzig aufzutreten und wieso kam das so gut an bei meinen verhassten Mitschülern?</p>
<p>Nach einiger Zeit fasste ich mich halbwegs, erkannte, dass ich den Abend rettungslos versaut hatte und SIE mich wohl für immer als degoutanten Widerling in Erinnerung behalten würde. Gedemütigt von meiner eigenen Dummheit startete ich den Motor, fuhr aus der Parklücke Richtung heimwärts. Es war dunkel, ich fuhr rasch und eher unachtsam, dennoch erkannte ich sie im Licht der Straßenlampen sofort. Schon ziemlich weit vom Cafe entfernt ging sie, schnellen Schrittes, Richtung stadteinwärts. Ich hätte beinahe einen Unfall verursacht, als ich den Wagen rasch abbremste und einige Meter zurück setzte, dann neben ihr im Schritttempo fuhr. Sie musterte mich verärgert durch das Fenster, ging schneller. Ich rief und bat, sie möge stehen bleiben, mühte mich ab, das Beifahrerfenster hinunter zu kurbeln, endlich gelang es mir.</p>
<p>„Bitte,“ bettelte ich, „bitte, lassen sie uns reden.“ Ich weiß gar nicht, was ich noch alles gefleht habe, jedenfalls überraschte es mich am Ende doch, als sie die Beifahrertür öffnete und zustieg. Rasch fuhr ich auf den verlassenen Parkplatz vor einem Einkaufszentrum, der sich gerade zu meiner Rechten anbot.</p>
<p>„Was machen wir denn hier,“ fragte sie schroff, „sie haben doch gesagt, sie wollen mich heimbringen. Hier wohne ich aber nicht!“<br />
„Ich weiß, ich weiß,“ murmelte ich beschwichtigend, „ich wollte ihnen nur erklären, wie es dazu kam, also vorhin, da im Cafe &#8230; „<br />
Und verzweifelt suchte ich eine Weile nach den richtigen Worten, da meinte sie völlig ohne Verlegenheit:<br />
“Also, soweit ich sehen konnte, kam es, als die Blonde deinen Schwanz saugte, während die Dunkle oben an dir rum machte!“<br />
Mir blieb vor Schreck die Spucke weg. Meine Lehrerin, meine Magistra, die damenhafteste Frau meiner Vorstellung, hatte in meiner Gegenwart „Schwanz“ sagt, und damit meinen Schwanz gemeint. Ich schluckte, stotterte weiter herum.</p>
<p>„Naja, es ist&#8230;. , also ich hab nur beweisen wollen, dass ich nicht mehr der fette, eklige Versager von damals bin,&#8230; und da, da bin ich wohl ein wenig übers Ziel hinausgeschossen, also, ich hab nicht vorgehabt,&#8230; mit den Beiden,&#8230; ich musste nur&#8230;. aufs Klo&#8230;. ehrlich, ich hab nicht gedacht, dass die da gleich am Gang&#8230; !“</p>
<p>Ihr trockenes, zynisches Lachen unterbrach mich.<br />
„Oh, mein Gott,“ rief sie, „eine Vergewaltigung! Bin ich Zeugin einer Vergewaltigung geworden? Soll ich nun aufs Revier mit dir, damit du den Samenraub zu Protokoll geben kannst, &#8230;“<br />
Ich atmete tief durch. Ihr Zynismus, er verletzte mich nun nicht weniger als vor sieben Jahren. Ja, da fiel es mir wieder ein. Auch sie hatte mich verhöhnt, nicht so oft, nicht so direkt, aber doch hin und wieder. Ich sah sie lange an, sah ihr im Halbdunkel unter der Straßenlaterne direkt in die Augen. Ich fühlte mich wieder so verraten und verlassen wie damals in meiner Kindheit. Nichts war mehr übrig von meiner großkotzigen, draufgängerischen Art. Endlich senkte ich die Lider, drehte den Zündschlüssel um und fuhr auf die Straße zurück.</p>
<p>Nachdem ich eine zeitlang stadteinwärts gefahren war, hatte ich meine Stimme wieder unter Kontrolle und fragte, wo sie denn wohne. Ihre Stimmer war heiser und belegt, als sie die Adresse nannte. Sie sah mich nicht an, blickte gerade aus, schweigend fuhren wir durch die Nacht. Mir ging vieles durch den Kopf, so merkte ich kaum, dass wir schon nahe am Ziel waren. Vor der genannte Adresse hielt ich, ließ den Motor weiterlaufen und sah sie nicht an. Sie stieg nicht aus.</p>
<p>Endlich sah ich zu ihr rüber und merkte, wie Tränen über ihre Wangen liefen. Sie weinte wegen mir? Konnte das sein? Nachdem ich meinen Auftritt so komplett versaut hatte, gab ich mir nicht mehr die geringste Chance, ihr irgendwas bedeuten zu können. Darum verwirrten mich ihre Tränen doppelt. Mir fiel nichts ein, was ich noch hätte sagen können, außerdem hatte ich Angst vor ihrem Zynismus. Einerseits wollte ich nicht, dass sie jetzt so ging, andererseits hatte ich aber auch keine Ahnung, wie ich sie zurückhalten könnte.</p>
<p>Also seufzte ich tief, suchte wieder nach irgendwelchen passenden Worten, da wandte sie sich mir zu, sah mir fest in die Augen und sagte – ich traute meinen Ohren kaum –<br />
„Es ist nur, weil ich eifersüchtig war. Ich war einfach eifersüchtig, weil sich die jungen Mädels so schamlos bedient haben und ich &#8212;“<br />
Mir blieb der Mund offen stehen. Sie meinte, sie war geil auf mich? Konnte das denn sein? Nun versuchte ich, ihre Blicke unter diesem Gesichtspunkt zu deuten. Ja, vielleicht war es das gewesen, die Art, wie sie mich ansah, als ich rein kam.<br />
„Sie haben mich gleich wieder erkannt,“ sagte ich zögernd, „wie kam das?“<br />
„Ich kenne dich von der Uni,“ sagte sie mit tonloser Stimme.<br />
„Von der Uni?“ gab ich erstaunt zurück.<br />
„Ja,“ erwiderte sie, „ich bin im Dissertanten-Seminar, mache endlich mein Doktorat. Da bist du mir aufgefallen, in der Mensa. Ich hab mich nach dir erkundigt und dich anhand deines Namens wieder erkannt, sonst hätte ich dich wohl auch kaum erkannt &#8230; !“<br />
„Ich hab sie nie an der Uni gesehen ..“ murmelte ich verwirrt.<br />
„Nein, ich weiß,“ gab sie zurück. „Ich bin dir bewusst ausgewichen.“<br />
„Warum,“ hauchte ich.<br />
„Nun, weil ..“ Jetzt war es an ihr, herumzustottern. „Es ist, ich meine, du bist so viel jünger als ich, bist noch dazu ein ehemaliger Schüler, den ich nicht immer, sagen wir mal – sie seufzte &#8211; ganz gerecht behandelt habe &#8230; ich meine, du musst uns doch alle hassen, oder? Du wirst sicher auch mich hassen &#8230;“<br />
„Nein, sie nicht,“ beeilte ich mich zu sagen, „sie hab ich immer geliebt.“</p>
<p>Ich war erstaunt, wie leicht es mir über die Lippen kam. Aber es war wahr, ich war seit immer verliebt in sie gewesen. Und war ich es jetzt noch? Es scheint so, sonst hätte es mich nicht so bekümmert, als sie mich mit den Beiden erwischt hatte &#8230; Wieder schwieg sie und senkte den Kopf. Ich fand es langsam an der Zeit, selbst die Initiative zu ergreifen, suchte die Straße nach einer Parklücke ab und fand weiter vorne auch eine. Zügig parkte ich mich ein, sie sagte nichts dazu. Dann stieg ich aus, öffnete ihr die Wagentür und sagte:<br />
“Ich möchte sie vor die Tür begleiten.“<br />
Sie stieg artig aus, sah mich wieder mit diesem merkwürdigen Blick an, dann gingen wir die paar Meter zu ihrer Haustür. Sie schloss auf, dann kam der entscheidende Augenblick. Sie sagte nichts, hielt mir aber die Tür auf und schon war ich hinter hier.</p>
<p>Ich fühlte, wie ein heißer Schauer durch meine Adern lief. Die Erregung kam unglaublich plötzlich, ich begann zu zittern und schämte mich gleich wieder deswegen, doch der Gedanken, dass mich diese Frau, diese wunderschöne, gebildete und unerreichbare Frau begehrte, wurde mir erst jetzt so richtig bewusst – und die Wirkung war deutlich sichtbar. Sie ging vor mir her, ihr Hintern war mindestens so geil, wie ich ihn in Erinnerung hatte. Sie schloss die Wohnungstür auf, machte Licht im Vorraum, sah mich an.</p>
<p>“Du zitterst ja,“ sagte sie mit tonloser Stimme, ihre Mine blieb unergründlich, irgendwie gelöst, entspannt, wie bei einer archaischen Schönheit. Sie senkte den Blick zu meiner Hose. Jetzt funkelten ihre Augen. Sie war wirklich geil auf mich, da gab es nun keinen Zweifel mehr. Diese Erkenntnis beflügelt mich. Ich machte die Tür hinter mir zu, nahm ihr den Schlüssel aus der Hand und umarmte sie. Nicht zu zart, eher stürmisch presste ich sie an mich, fühlte, wie ihr Rücken weich wurde unter meinem Griff, wie sie ihr Becken vorschob und gegen meinen steifen Schwanz presste.</p>
<p>Langsam begriff ich, dass sie die Szene mit den beiden Schlampen total aufgegeilt hatte, nur so war ihre Reaktion zu erklären, denn Ekel schien es mir nun doch nicht zu sein. Sie war um einiges kleiner als ich, stellte ich fest, als ich meine Hände über ihren Rücken gleiten ließ, dann ihr Haar zurückstrich, das seidenweich war. Sie hob den Kopf und küsste mich auf den Mund. Ihre Lippen waren weich, ihre Zunge erschien mir kühl, als sie in meinen Mund vordrang, sanft nach meiner Zunge, nach meinen Lippen tastete. Meine Lenden begannen zu beben, als sie an meiner Unterlippe saugte, ihre Zunge in meinem Mund kreisen ließ. Mein Gott, mir war, als wäre dies mein erster echter Zungenkuss. Ich konnte mich nicht erinnern, jemals vom Küssen so geil geworden zu sein.</p>
<p>Mit Gewalt riss ich mich von ihr los, ehe es zu spät war. Ihre dunklen Augen schienen jetzt zu glühen. Wortlos zog sie mich ins Schlafzimmer, begann, die paar geschlossenen Knöpfe meines Hemdes aufzumachen, zupfte das Hemd aus meiner Hose und zog es mir aus. Dann fuhren ihre kleinen, schmalen Hände über meine Hose, betasteten die mächtige Beule, das feine Leinen rieb über meiner entblößte Eichel, ein kleiner, feuchter Fleck zeigte sich daraufhin, denn meine Lusttropfen flossen bereits üppig. Sie beugte sich vor, leckte mit ihrer ungemein kunstfertigen Zunge über die feuchte Stelle, so dass ich vernehmlich nach Luft schnappen musste. Ich trat rasch einen Schritt zurück, hätte ich mich ihrer Zunge überlassen, wäre es unweigerlich aus mir herausgeschossen, jetzt gleich.</p>
<p>Sie lächelte wissend, griff bedächtig nach ihrem Rock und zog ihn aus. Nun knöpfte sie langsam ihre Bluse auf. Davon hatte ich als Vierzehnjähriger Nacht für Nacht geträumt. Sie legte die Bluse ordentlich gefaltet neben sich aufs <a target="_blank" href="http://www.bett.de">bett</a>. Nun saß vor mir, in Strümpfen, <a target="_blank" href="http://www.slip.de">slip</a> und BH. Die Unterwäsche war schlicht und weiß. Die halterlosen Strümpfe dunkelblau, wie ich sie in Erinnerung hatte. Was hätt´ ich damals für solch einen Anblick gegeben &#8230; aber auch jetzt war die Wirkung nicht schwach. Rasch entledigte ich mich der Hose und der Schuhe und setzte mich, nun völlig <a target="_blank" href="http://www.nackt.de">nackt</a>, neben sie aufs Bett. Ich gönnte meinem steil abstehenden, heiß pochenden Schwanz eine kleine Ruhepause, indem ich meine Hände zärtlich über ihren Rücken, ihre Brust und ihren Bauch kreisen ließ. Sie schmiegte sich an, seufzte und schloss die Augen.</p>
<p>Ihr feines Profil, die schöne, schmale Nase, die schrägen, dunklen Augen, die eher breiten Backenknochen, das zum Kinn hin dreieckförmig verlaufende Gesicht, dem etwas Katzenhaftes anmutete. Nun fühlte ich ihre zarten Finger über meinen Rücken tasten, leicht war diese Berührung, fast scheu. Wieder schenkte sie mir dieses ruhige, überlegene Lächeln, dann sagte sie:<br />
“Willst du mir nicht beim Ausziehen helfen?“</p>
<p>Da brauchte ich keine weitere Einladung, meine Finger fuhren über den Satin, der ihre Brüste einschloss, der Stoff war warm und glatt, fast wie ihre Haut. Auf ihrem Rücken ertastete ich den BH-Verschluss und öffnete mit zitternden Fingern die Häkchen. Dann streifte ich die Träger über ihre knochigen Schultern, zog das kleine Stück Stoff ganz weg, und da waren ihre Titten befreit. Die dunklen Wärzchen richteten sich auf, als meine flache Hand darüber strich. Sie hatte kleine, weiche Brüste, nicht ganz so straff, wie die eines jungen Mädchens, doch unglaublich angenehm anzugreifen und mit faszinierend exakten, münzgroßen, rosenholzfarbenen Höfen um die Warzen ausgestattet. Sie lehnte sich nun so an mich, dass ich unter ihren Armen durchgreifen und beide Titten mit meinen Händen kosen konnte. Ich spreizte die Schenkel, ihr knochiger, zarter Rücken lehnte nun fest an meiner Brust, mein steinharter, hoch aufragender Schwanz pochte an ihrem Rückgrat, meine Schenkel umfingen die ihren, sie presste den Hintern fester gegen mich, wiegte sich ein wenig im Takt meiner Berührungen.</p>
<p>Ich ließ meine Hände sanft über ihre Brüste kreisen, drückte nur wenig, massierte mit den Handtellern die Warzen, die sich fest in meine Handflächen schmiegten und merkte erstaunt, wie geil sie dieses Spiel machte. Sie hatte den Kopf zurückgelegt, über meine linke Schulter fiel nun ihr dunkles Haar, ihre Augen waren geschlossen, mit der Zunge leckte sie die Lippen. Da konnte ich helfen, dachte ich, beugte mich vor und küsste sie, während meine Hände unbeirrt weiter ihre Brüste verwöhnten. Auch sie küsste mich auf ihre unnachahmlich geile Art, ihre Zunge neckte meine, saugte kurz an meinen Lippen, und war schon wieder weg, wie ein schnelles Vögelchen. Ich musste mich arg beherrschen, so sehr geilte mich das Spiel mit ihren Titten auf, doch wollte ich auch noch andere Gegenden erkunden. So ließ ich meine Rechte tiefer gleiten, während meine Linke nun über beide Titten fuhr.</p>
<p>Sie schob ihr Becken weiter vor, wodurch auch mein heißer, juckender Schwanz ein wenig entlastet wurde, und ermöglichte es mir so, tief in ihren Slip vorzudringen. Ich fühlte die Nässe dort, kraulte das dichte Schamhaar, ehe ich meinen Fingern erlaubte, ihren Spalt zu öffnen. Es war warm und <a target="_blank" href="http://www.feucht.de">feucht</a> unter meinen tastenden Fingern, die bald ihre Klitoris fanden und das kleine Kugelchen sanft neckten und umspielten. Ihr Stöhnen zeigte mir, dass ich mich auf dem richtigen Weg befand. Nun konzentrierte ich mich ganz darauf, beide Hände im Dienst ihrer Lust zu stellen, koordinierte die Bewegungen, reizte sie mal mehr an der Klit, dann wieder an den Warzen, bis sie laut und heftig aufstöhnte und sich unter meinen Griffen wand.</p>
<p>Auch ich hatte nun jenen Punkt der Geilheit erreicht, an dem ich nichts mehr als eine warme, feuchte Muschi für meinen rasenden Schwanz wollte, wo mich keinerlei Spielchen länger vom Reinstecken und Zustoßen abzuhalten vermochten. Sie stöhnte lauf auf, als ich sie ein wenig unsanft an der Taille packte, ihr den Slip runter riss und sie über meinen prallen, zuckenden Schwanz zog. Sie schien es ebenso wie ich zu wollen, denn rasch wandte sie sich mir zu, spreizte die Beine und ließ sich auf meinen Speer nieder, der in ihre bereite Grotte eindrang, wie ein heißes Messer in die Butter.</p>
<p>Ich hatte mich zurückgelehnt und stütze ich mich mit den Ellbögen ab, während sie auf mir auf und nieder glitt, erst langsam, dann immer rascher, immer fester ließ sie sich auf meinen Schwanz fallen. Dann fühlte ich, wie ihre Muschi um meinen Schwanz zuckte, spürte ihren Orgasmus, ehe sie noch laut aufstöhnte und einen kurzen Schrei ausstieß. Nun zog sich auch in mir alles zusammen, ein kitzelnder Druck tief in mir drinnen ließ meinen Schwanz beben, dann stieß ich fest in sie hinein, fühlte meinen Samen rausspritzen, wobei meine Eier, mein Schwanz, mein ganzer Unterleib vor Lust pulsierte.</p>
<p>Nachdem sie wieder ein wenig zu Atem gekommen war, legte sie sich dicht neben mich, umarmte mich zärtlich und streichelte mich. Ich konnte es immer noch nicht fassen. Hier lag ich also mit meiner geliebten Magistra, hatte ihre Titten, ihre Möse, ihren ganzen heißen, fraulich-zarten Körper besessen, alles, was ich mit Vierzehn als unerreichbar geträumt hatte. Eine Weile lagen wir schweigend nebeneinander, dann fragte ich,<br />
„Was hättest du eigentlich vor sieben Jahren gesagt, wenn man dir prophezeit hätte, dass du mal geil auf mich sein würdest &#8230; ?“<br />
Sie schwieg und antwortete nur mit ihrem unergründlichen, archaisch anmutendem Lächeln.</p>]]></content:encoded>
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